Das Ende der Einsamkeit

Das Ende der Einsamkeit

Erscheinungstag:Di, 18.10.2011
Bandnummer:1993
Bestellnummer:0800111993
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Das Ende der Einsamkeit von: Cathy Williams

Über diesen Roman:

Die hübsche Lehrerin Megan traut ihren Augen nicht: Das ist doch Alessandro! Was macht er hier bei der Schulaufführung? Sieben Jahre ist es her, seit er Megan um seiner Karriere Willen verlassen hat. Ihr Herz klopft plötzlich zum Zerspringen. Hoffentlich hat er sie nicht erkannt! Aber kaum verlässt sie das Gebäude, hält seine Luxuskarosse neben ihr, und der Multi-Millionär verlangt, dass sie einsteigt. Megan ist innerlich zerrissen: Nichts wünscht sie sich sehnlicher, als in seinen Armen zu liegen. Gleichzeitig quält sie die bange Frage: Wird sie am Ende wieder einsam sein?

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Leseprobe

Aus: Das Ende der Einsamkeit von CATHY WILLIAMS

Megan bückte sich, um auf Augenhöhe mit dem sechsjährigen Jungen zu sein. Braune Locken, blaue Augen, das Gesicht eines Engels, aber hoffnungslos verwöhnt. In den mehr als zwei Jahren, seit sie inzwischen in London arbeitete, hatte sie viele solcher Kinder kennengelernt. Vor allem die Privatschulen schienen voll davon. Es waren Kinder, die mit allem überschüttet wurden, was man mit Geld kaufen konnte, denen es aber umso mehr an den Dingen mangelte, die nicht käuflich sind.
"Okay, Dominic, die Aufführung fängt gleich an, alle Mummys und Daddys warten schon da draußen, und das Krippenspiel wird ohne dich nur halb so schön sein."
"Ich will aber kein Baum sein! Ich hasse das Kostüm, Miss Reynolds, und wenn Sie mich zwingen, dann sage ich es meiner Mummy, und Sie bekommen große Schwierigkeiten. Meine Mummy ist Anwältin und kann Leute ins Gefängnis schicken!", schloss der Kleine triumphierend und verschränkte die Arme wichtigtuerisch vor der Brust.
Nach einer ziemlich chaotischen Woche hatte Megan Mühe, Geduld zu bewahren. Es war ein wahrer Kraftakt gewesen, eine Horde Sechsjährige dazu zu bringen, ihren Text auswendig zu lernen, und ein Tag vor Beginn der Schulferien war ein schlecht erzogenes Gör, das sich weigerte, einen Baum zu spielen, wirklich das Letzte, was sie noch brauchte.
"Du bist ein sehr wichtiger Baum", erklärte sie sanft. "Sehr wichtig. Die Krippe wäre gar nichts ohne einen sehr wichtigen Baum daneben!" Mit einem verstohlenen Blick auf die Uhr versuchte sie zu ergründen, wie viel Zeit ihr noch blieb, diesen Baum zu überzeugen, seine Hauptrolle auf der Bühne anzutreten – eine Rolle, die von ihrem kleinen Darsteller lediglich verlangte, hin und her zu schwanken und mit den Armen zu wedeln. Denn obwohl Megan erst seit diesem Halbjahr an der Schule war, kannte sie ihre Pappenheimer schon sehr gut und hatte sie geschickt von allen Rollen mit Text ferngehalten.
"Meine Mummy soll kommen. Sie wird Ihnen schon sagen, dass ich spielen kann, was ich will! Und ich will der Esel sein!"
"Lucy ist der Esel, Darling."
"Ich will aber der Esel sein!"
Megan wünschte sich, sie hätte auf ihre Freundin Charlotte gehört, die St. Margaret's verlassen und eine Stelle an einer anderen, weniger schicken Privatschule angenommen hatte. Mit Kindern, die ganz normal aufsässig waren, kam Megan bestens zurecht. Das hatte sie nach ihrem Abschluss drei Jahre lang an der St. Nick's in Schottland bewiesen. Und von den Kindern dort hatte ihr keines mit Gefängnis gedroht!
"Schön, wie wär's, wenn wir deine Mummy holen und sie dir sagt, wie wichtig es ist, dass du deine Rolle spielst? Denk daran, was wir gelernt haben, Dominic! Es geht darum, etwas gemeinsam zu tun und die anderen nicht im Stich zu lassen."
"Esel", lautete die Antwort, und Megan tauschte seufzend einen Blick mit der Schulleiterin, die ihre Bemühungen mitfühlend verfolgt hatte.
"Er ist nicht gerade einer unserer einfachsten Schüler", vertraute Jessica Ambles Megan in gedämpftem Ton an, als diese sich aufrichtete. "Und es könnte sich als schwierig erweisen, seine Mutter herzuholen. Ich habe mich schon draußen im Publikum umgesehen und konnte sie nicht entdecken."
"Was ist mit dem Vater?"
"Die Eltern sind geschieden."
"Der arme Kleine", meinte Megan verständnisvoll.
Jessica Ambles lächelte zweifelnd. "Das würden Sie nicht sagen, wenn Sie dabei gewesen wären, als er beim Sportfest Ellie Maycock mit einem Ei beworfen hat."
"Mein letztes Angebot." Entschlossen bückte sich Megan wieder zu Dominic herab und nahm seine beiden Hände. "Du spielst den Baum, und ich frage deine Mummy, ob du mir in den Ferien beim Fußballspielen zusehen darfst, falls du Zeit dazu hast."

Fünfundvierzig Minuten später konnte Megan behaupten, dass sie gewonnen hatte. Dominic Park hatte den Baum sehr überzeugend gespielt und sich tadellos benommen. Blieb nur das das kleine Problem des versprochenen Fußballspiels. Nicht, dass es Megan unangenehm gewesen wäre, wenn der sechsjährige Dominic ihr beim Fußballspielen zugesehen hätte. Aber sie sah eigentlich nicht ein, dass sie ihren Schülern über ihre normale Arbeitszeit hinaus zur Verfügung stehen müsste.
Außerdem war sie sich nicht sicher, wie die Schulleitung zu derartigen Freizeitangeboten ihrer Lehrkräfte stand, und wollte kein Risiko eingehen. Sie liebte ihren Job und hatte sich diese Stelle verdient. Hatte sie nicht lange genug darum gekämpft, sich beim Aufstehen morgens wieder auf den bevorstehenden Tag freuen zu können?
Hinter dem geschlossenen Vorhang lauschte sie auf den immer noch nicht enden wollenden Applaus. Bemüht, an dem einen Tag, den sie für ihre Elternpflichten erübrigen konnten, ihre Hingabe zu beweisen, überboten sich die anwesenden Eltern in ihrem Überschwang und hatten auch während der Vorstellung eifrig fotografiert und gefilmt. Lächelnd räumte Megan ein, dass ihre Gedanken vielleicht etwas unfair sein mochten, aber sie hatte sich noch nicht ganz daran gewöhnt, die Kinder der Reichen und Berühmten zu unterrichten.
Eltern, für deren Wohl im Übrigen bestens gesorgt wurde mit einem Buffet in der großen Halle, das angefangen von Rohkostplatten über Lachshäppchen und Hackbällchen bis hin zu Sushi alles für den verwöhnten Gaumen zu bieten hatte. Köstlichkeiten, bei deren Anblick Megan nur staunen konnte, denn ihre Kochkünste waren zu ihrem Leidwesen immer noch sehr bescheiden.
Wie aus dem nichts kam ihr Alessandro in den Sinn, der über ihre gelegentlichen Kochversuche immer gelacht hatte. Seltsam, dass sie auch nach sieben Jahren noch an ihn dachte. Nicht zu Tode betrübt und völlig gebrochen, wie es am Anfang gewesen war, sondern eher beiläufig. Eine kleine Erinnerung, die aus heiterem Himmel wie ein Nadelstich auftauchte und ihr den Atem raubte, bevor sie genauso unvermittelt wieder verschwand und das Leben normal weiterging.
"Die Pflicht ruft!"
Jessica Ambles lächelte sie aufmunternd an. "Alle Eltern warten da draußen darauf, dass wir ihnen versichern, was für Engel ihre Kleinen im letzten Schuljahr gewesen sind."
"Was für die meisten ja auch zutrifft. Allerdings fallen mir da einige Wenige ein …"
"Unter denen Dominic Park den ersten Rang einnehmen würde?"
Megan lachte. "Zumindest hat er heute Abend auf Kommando mit den Armen gewedelt, ohne einen seiner Mitspieler umzuhauen. Obwohl mir nicht entgangen ist, dass Lucy als Esel einen gewissen Sicherheitsabstand zu ihm eingehalten hat. Es ist wirklich erstaunlich, was sich manchmal mit einer kleinen Erpressung erreichen lässt. Ich habe ihm nur versprochen, dass er mir bei meinem nächsten Fußballspiel zusehen darf, wenn er sich benimmt." Zufrieden hakte sie sich bei ihrer Kollegin ein, und gemeinsam kehrten sie dem heillosen Chaos hinter der Bühne erst einmal den Rücken. Aufräumen würden sie in aller Ruhe am kommenden Nachmittag, wenn die Schüler schon in den Weihnachtsferien waren.
Die Große Halle war ein imposanter Saal, der für sämtliche Theateraufführungen und Schulversammlungen genutzt wurde. Ein prächtig geschmückter Weihnachtsbaum – ebenso wie ein Großteil des Schmucks eine Spende der Eltern – stand glitzernd und funkelnd in einer Ecke. Das reichhaltige Büffet war ebenso wie die Getränke seitlich auf langen, weiß gedeckten Tischen aufgebaut.
Es wimmelte von aufgeregten Eltern mit ihren ebenso aufgeregten Kindern, Omas, Opas, Tanten und Onkels. Die Lehrer mischten sich darunter in der angenehmen Gewissheit, dass ihnen jetzt drei Wochen Ferien von ihren kleinen Lieblingen bevorstanden.
Megan würde die Ferien nicht in Schottland verbringen, denn ihre Eltern hatten kurz entschlossen einen Urlaub im sonnigen Süden gebucht, und ihre Schwestern wollten über die Feiertage zu den jeweiligen Schwiegereltern fahren. Ihr – nicht ernst gemeintes – Jammern, dass sie sich ganz verlassen vorkäme, hatte in der Familie einigen Anlass zu vergnüglichem Spott gegeben, aber tatsächlich war es ihr ganz recht, in London zu bleiben. Da war immer etwas los, und ihre Freundin Charlotte verbrachte die Feiertage ebenfalls in der Stadt.
Die beiden hatten bereits einen Weihnachtsbaum aufgestellt in dem kleinen Häuschen in Shepherd's Bush, das sie gemeinsam bewohnten, und hegten große Pläne für ein Weihnachtsessen, zu dem sie alle Einsamen und Verlassenen aus ihrem Bekanntenkreis herzlich eingeladen hatten – vorausgesetzt, sie brachten etwas zu essen oder zu trinken mit.
Bislang hatten sich sage und schreibe schon fünfzehn Leute als "einsam und verlassen" bei ihnen angemeldet, eine unerwartet große Resonanz, denn das Wohnzimmer war ziemlich klein. Aber Megans Motto lautete: Je enger, desto lustiger.
Jetzt hörte sie Dominic, bevor sie ihn tatsächlich entdeckt hatte, was bei ihm nicht ungewöhnlich war. Mit lauter Stimme prahlte er vor seinen Klassenkameraden, was der Weihnachtsmann ihm bringen würde. Dabei schien er nicht einen Moment zu zweifeln, dass dieser die bestellten Schlittenladungen von Geschenken auch liefern würde. Megan fragte sich, ob Dominic dem armen Kerl widrigenfalls vielleicht auch mit Gefängnis drohen würde.
Lächelnd näherte sie sich, gespannt auf die Mutter des kleinen Jungen. Es war ein beliebtes Spiel unter den Lehrern, zu überlegen, welche Eltern wohl am besten zu welchen Kindern passten, und in diesem Fall stimmte das, was Megan sich ausgemalt hatte, perfekt mit der Realität überein.
Dominic Parks Mutter sah wie eine Anwältin aus. Groß, obwohl sie zwar elegante, aber flache Lacklederpumps trug, mit aristokratischer Haltung, das dunkle Haar zu einem gepflegten Knoten frisiert, und blauen Augen, die intelligent und kühl blickten. Trotz der Zwanglosigkeit des Anlasses war sie mit einem maßgeschneiderten taubengrauen Kostüm bekleidet, dessen strenge Linie lediglich durch ein lose um die Schulter drapiertes Kaschmirtuch ein wenig gemildert wurde.
Ehe Megan die Initiative ergreifen konnte, verkündete Dominic gegenüber seiner Mutter, dies sei Miss Reynolds und sie habe ihm versprochen, ihn zu einem ihrer Fußballspiele mitzunehmen.
"Sie müssen Dominics Mutter sein."
Mrs. Park begegnete Megans Lächeln mit einem Ausdruck, der ein wenig zu angestrengt um Freundlichkeit und Interesse bemüht war. Megan ahnte, das dies eine Frau war, die ihr Lächeln vermutlich wie Goldstaub verteilte – oder vielleicht hatte sie auch ganz verlernt zu lächeln, weil sie vornehmlich damit beschäftigt war, Leute ins Gefängnis zu bringen, wenn man ihrem Sohn glauben wollte.
"Korrekt, Miss Reynolds, und ich muss gestehen, dass ich sehr enttäuscht war, als die Nanny mir heute sagte, Dominic würde einen Baum spielen. Keine sehr anspruchsvolle Aufgabe, oder?"
Sie sprach mit einem geradezu erstaunlichen Oberschichtakzent, der perfekt zu ihrem aristokratischen Erscheinungsbild passte.
"Sehen Sie, Mrs. Park, wir verstehen das Krippenspiel vor allem als Spaß und nicht als Wettbewerb." Unbeirrt lächelnd wandte sich Megan an Dominic, der gerade stirnrunzelnd ein Sushi in einer Serviette begutachtete. "Und du warst heute ein wundervoller Baum. Sehr überzeugend."
"Wann ist das Fußballspiel?", erkundigte er sich in forderndem Ton.
"Äh … der Termin muss erst noch festgelegt werden."
"Aber Sie vergessen es nicht, oder?", hakte er unnachgiebig nach. "Weil meine Mummy ist Anwältin …"
"Ja, ja, ja … ich glaube, die Botschaft habe ich gleich beim ersten Mal verstanden, Dominic." Sie sah seine Mutter lächelnd an. "Man hat mir nämlich zu verstehen gegeben, dass ich ins Gefängnis komme, wenn ich ihn nicht bei einem meiner Fußballspiele zuschauen lasse."
"Dummer Junge. Ich habe ihm schon hundert Mal erklärt, dass ich Wirtschaftsanwältin bin. Und ich fürchte, über dieses Fußballspiel müssen wir noch reden. Wir haben über die Weihnachtstage ein volles Programm, außerdem hat die Nanny drei Tage frei, und ich werde kaum Zeit finden, Dominic irgendwohin zu fahren."
Megan dachte gerade voller Mitgefühl an die arme Nanny, die so rücksichtslos gewesen war, ausgerechnet über Weihnachten um Urlaub zu bitten, als sie merkte, dass noch jemand zu der kleinen Runde dazugetreten war. Die Anwältin unterbrach sich mitten in ihrer Erklärung und rang sich tatsächlich ein echtes Lächeln ab, während sie an Megan vorbei diesen Jemand anblickte.
"Alessandro, Darling, wie reizend von dir. Ich bin wirklich halbverdurstet."
Alessandro!
Allein bei dem Namen durchzuckte es Megan heiß. Was natürlich lächerlich war, denn Alessandro war ein sehr gebräuchlicher italienischer Name, sodass sicher viele Männer so hießen.
Bewusst langsam drehte sie sich um, und was sie sah, raubte ihr nun wirklich den Atem. Denn er war es. Alessandro Caretti. Ihr Alessandro. Wie ein Gespenst aus der Vergangenheit stand er vor ihr. Sieben Jahre war es her, doch er hatte sich überhaupt nicht verändert. Immer noch groß, schlank, athletisch und unwerfend attraktiv, ein wenig älter natürlich, das Gesicht noch etwas markanter und unnahbarer, war es trotzdem der Mann, der sie so lange in ihren Träumen heimgesucht hatte und sich immer noch in ihre Gedanken schlich, wenn sie es am wenigsten erwartete.
Vor sieben Jahren hatte er Jeans, Hemden und Sweatshirts getragen. Jetzt trug er einen maßgeschneiderten anthrazitfarbenen Anzug, kombiniert mit … einem weißen Hemd. Manches änderte sich eben doch nicht.
Es kostete Megan alle Selbstbeherrschung, höflich und scheinbar gelassen die Hand auszustrecken, während sie sich fragte, ob Alessandro sie überhaupt wiedererkennen würde. Zwar trug sie ihr Haar jetzt kürzer, aber die blonden Locken waren unbezähmbar wie eh und je.
Ihr jagte ein Schauer über den Rücken, als er ihre dargebotene Hand nahm und flüchtig drückte. Was tat er hier? War er Dominics Vater? Aber nein, im nächsten Moment hörte Megan, wie die Anwältin neben ihr in ihrem noblen Akzent von ihrem "Verlobten" sprach. Er war also verlobt! Seinem eleganten Aussehen und seiner piekfeinen Begleiterin nach zu urteilen, hatte er sich genau die Zukunft verwirklicht, die er damals bei ihrer Trennung vorhergesehen hatte.
Allerdings schien er Megan nicht wiederzuerkennen, sondern kehrte ihr schon fast den Rücken zu, als er seiner Verlobten das Glas Wein reichte, das er ihr geholt hatte. Megan wollte die Flucht antreten, wurde jedoch von Dominic daran gehindert, der in seiner unüberhörbaren Art diesmal Alessandro erklärte, dass Miss Reynolds ihn zu einem Fußballspiel mitnehmen würde. Was Alessandro veranlasste, den Blick seiner hinreißenden dunklen Augen auf sie zu richten und, ohne eine Miene zu verziehen, zu fragen: "Sprengt das nicht dem Rahmen Ihrer Pflichten, Miss Reynolds?"
Wie kannst du mich nicht einmal wiedererkennen, hätte Megan ihn am liebsten angeschrien. War sie so leicht zu vergessen gewesen? Nicht einmal ihren Namen kannte er! Hatte Alessandro im Lauf der letzten Jahre so viele Frauen kennengelernt, dass sich Namen und Gesichter für ihn verwischten?
"Es schien mir in dem Moment der einzige Weg, Dominic zu überreden, den Baum zu spielen", antwortete sie, verwundert, wie gefasst ihre Stimme klang. "Außerdem geht es nicht wirklich darum, ihn zu einem Fußballspiel mitzunehmen, sondern ich habe ihn eingeladen, mir beim Fußballspielen zuzuschauen."
"Sie spielen Fußball?"
Der sexy Klang seiner tiefen Stimme ließ ihr Herz schneller schlagen. "Eines meiner Hobbys." Megan wich unwillkürlich einen Schritt zurück, bevor sie sich ganz bewusst an Dominics Mutter wandte. "Ich wünsche Ihnen ein schönes Weihnachtsfest, Mrs. Park."