Ein verlockend beherrrschter Earl

Ein verlockend beherrrschter Earl

Erscheinungstag:Di, 18.10.2011
Bandnummer:0241
Bestellnummer:0871110241
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Ein verlockend beherrrschter Earl von: Loretta Chase

Über diesen Roman:

Diese unmögliche Person schafft es immer wieder, ihn aus der Fassung zu bringen – und gegen seinen Willen zu betören! Olivia Carsington ist die beste Freundin des Earl of Lisle – und die temperamentvollste, schönste Frau, die er kennt. Auf seiner Burg in Schottland gerät er mehr als einmal in Versuchung angesichts ihrer ungemeinen Reize. Und bald sind böse Geister und ein versteckter Schatz sein kleinstes Problem …

Ist ihr bester Freund aus Kinderzeiten nicht verlockend beherrscht? Heimlich sehnt Olivia sich schon lange nach Lisles Liebe. Doch was sie auch tut, er weist sie zurück. Bis sie versucht, mit brennenden Küssen seine Sinne zu erhitzen …

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Leseprobe

Aus: Ein verlockend beherrrschter Earl von Loretta Chase

London, 3. Oktober 1831

Peregrine Dalmay, Earl of Lisle, sah zwischen seinen Eltern hin und her. "Schottland? Ganz gewiss nicht."
Der Marquess und die Marchioness of Atherton wechselten Blicke. Lisle versuchte gar nicht erst sie zu ergründen. Seine Eltern lebten in ihrer eigenen Welt.
"Aber wir haben fest mit dir gerechnet", sagte seine Mutter. "All unsere Hoffnungen ruhen auf dir."
"Warum?", erwiderte er. "In meinem letzten Brief habe ich klar und deutlich geschrieben, dass ich nur kurz in London bleiben würde, ehe ich nach Ägypten zurückkehre."
Natürlich hatten sie bis jetzt damit gewartet – kurz bevor man nach Hargate House aufbrechen wollte –, um ihm von der Krise auf einem der schottischen Besitztümer der Dalmays zu berichten.
Der Earl und die Countess of Hargate gaben einen Ball anlässlich des fünfundneunzigsten Geburtstags von Eugenia, Dowager Countess of Hargate und Matriarchin der Familie Carsington. Lisle war extra deswegen aus Ägypten gekommen – und das nicht nur, weil es seine letzte Gelegenheit sein mochte, die durchtriebene alte Dame noch einmal lebend zu sehen.
Obwohl er mit seinen fast vierundzwanzig Jahren nun erwachsen war und nicht länger unter der Obhut Rupert und Daphne Carsingtons stand, betrachtete Lisle die Carsingtons noch immer als seine Familie. Genau genommen waren sie vielleicht seine einzige Familie. Seine wahre Familie. Nicht im Traum fiele es ihm deshalb ein, die Feierlichkeiten zu versäumen.
Er freute sich schon darauf, sie alle wiederzusehen, insbesondere Olivia. Seit fünf Jahren, seit seinem letzen Besuch zu Hause, hatte er sie nicht mehr zu Gesicht bekommen. Und bei seiner Ankunft in London vor zwei Wochen war sie in Derbyshire gewesen. Erst gestern war sie zurückgekehrt.
Anfang September hatte sie sich wegen einer gelösten Verlobung auf den Landsitz ihrer Eltern zurückgezogen. Es war die dritte, vierte oder zehnte Verlobung, die sie gelöst hatte – obwohl sie ihm von allen in ihren Briefen berichtet hatte, hatte er irgendwann den Überblick verloren –, doch stellte diese alle vorherigen aufgrund ihrer Kürze in den Schatten. Keine zwei Stunden hatten zwischen ihrer Annahme von Lord Gradfields Ring und der Rücksendung selbigens gelegen, begleitet von einer ihrer an Unterstreichungen und Großbuchstaben reichen Episteln. Die Zurückweisung hatte Seine Lordschaft so erzürnt, dass er einen unschuldigen Dritten zum Duell forderte, bei dem beide Männer einander gegenseitig zu Schaden brachten, wenngleich nicht in fataler Weise.
Kurzum, das Übliche. Olivia sorgte immer für Aufregung.
Seiner Eltern wegen war Lisle gewiss nicht nach Hause gekommen. Lächerlich waren sie, alle beide. Zwar hatten sie Kinder, aber Eltern konnte man sie kaum nennen. Sie hatten aneinander genug. Und an ihren endlosen ehelichen Dramen.
So wie jetzt. Im Salon eine große Szene zu machen wegen einer Angelegenheit, die normale Menschen zu passender Zeit vernünftig miteinander besprochen hätten – nicht kurz bevor man zu einem Ball aufbrechen wollte. Das sah ihnen ähnlich.
Gorewood Castle, so schien es, hatte sich während der letzten drei- oder vierhundert Jahre in einem Prozess stetigen Zerfalls befunden, der von halbherzigen Instandsetzungen nur notdürftig aufgehalten worden war. Aus unerfindlichem Grund hatten seine Eltern nun beschlossen, ihm wieder zu seiner alten Pracht zu verhelfen. Und er solle die Arbeiten vor Ort beaufsichtigen, denn es gebe ein Problem mit … Gespenstern?
"Du musst gehen", sagte seine Mutter eindringlich. "Jemand muss dort sein. Jemand muss etwas tun."
"Dieser Jemand sollte euer Verwalter sein", fand Lisle. "Es kann doch nicht sein, dass Mains in ganz Midlothian keine Arbeiter findet. Ich dachte, die Schotten seien so arm, dass sie händeringend nach Arbeit suchten."
Er trat an den Kamin, um sich die Hände zu wärmen.
In den beiden Wochen seit seiner Heimkehr hatte er sich noch nicht wieder an das englische Klima gewöhnt. Ein englischer Herbst fühlte sich für ihn wie tiefster Winter an. Schottland wäre unerträglich. Selbst im Sommer war es grässlich: grau, stürmisch, verregnet. Wenn es nicht gar hagelte und schneite.
Er war Unbill gewohnt und keineswegs zimperlich. Genau genommen waren die Bedingungen in Ägypten viel unwirtlicher. Aber Ägypten bot ihm geheimnisvolle Welten, die es zu entdecken galt. In Schottland gab es nichts zu entdecken, keine jahrhundertealten Geheimnisse zu ergründen.
"Mains hat alles versucht – sogar Bestechung", sagte Vater. "Jetzt hilft nur noch die Präsenz eines männlichen Familienmitglieds. Das macht Eindruck. Du weißt ja, wie clanversessen die Schotten sind. Sie wollen, dass der Gutsherr persönlich sich der Sache annimmt. Doch ich kann nicht fort, solange deine Mutter so fragiler Verfassung ist."
Mit anderen Worten: Sie war tatsächlich wieder schwanger. Olivia hatte recht gehabt.
"Es scheint doch, als müsstest du mich verlassen, Liebster", klagte Mutter und fasste sich mit matter Hand an die Stirn. "Peregrine interessiert nichts außer Griechisch … und Latein … und Kryptisch!"
"Koptisch", sagte Lisle. "Die Sprache der alten …"
"Immer nur Ägypten", übertönte ihn Mutter mit der unheilvollen Andeutung eines Schluchzens. "Immer geht es nur um deine Pyramiden und Mumien und Schriftrollen, nie um uns. Deine Brüder kennen dich kaum!"
"Sie kennen mich gut genug", fand Lisle. "Ich bin doch der, von dem sie all die drolligen Dinge aus fernen Landen bekommen."
Der geheimnisvolle, verwegene große Bruder, der in einem unzivilisierten und gefährlichen Land lauter aufregende Abenteuer erlebte. Und er schickte ihnen genau die Geschenke, die kleine Jungenherzen erfreuten: Mumien von Katzen und Vögeln, Schlangenhäute, Krokodilszähne und wunderschöne präparierte Skorpione. Auch schrieb er den Jungen regelmäßig. Von wegen, sie würden ihn kaum kennen!
Doch wollte die leise Stimme seines Gewissens nicht verstummen, die ihm sagte, dass er seine Brüder im Stich gelassen habe. Nur was wäre gewonnen, hielt er dagegen, wenn er bei ihnen bliebe? Er könnte allenfalls ihr Leid – namentlich die Gegenwart seiner Eltern – mit ihnen teilen. Welch ein Dilemma.
Allein Lord Rathbourne – in der Gesellschaft gemeinhin als Lord Perfect bekannt – war es je gelungen, seine Eltern zu handhaben. Er hatte Lisle vor ihnen gerettet. Aber jetzt hatte Rathbourne selbst Familie.
Im Grunde seines Herzens wusste Lisle, dass er etwas für seine Brüder tun musste. Doch diese Schlossgeschichte war schlichtweg Unsinn. Wie lange müsste er deswegen seine Rückkehr nach Ägypten aufschieben? Und wofür?
"Ich wüsste nicht, was es meinen Brüdern bringen sollte, wenn ich fröstelnd und schaudernd in einem alten Gemäuer herumsitze", sagte er. "Nichts erscheint mir unsinniger, als vierhundert Meilen zu reisen, um ein paar abergläubische Arbeiter vor Kobolden zu beschützen. Nicht dass ich verstünde, wovor sie eigentlich Angst haben. Hat nicht jedes schottische Schloss sein Gespenst? Es gibt dort überall Geister. Auf Bäumen. In Flüssen. In Höhlen. Schotten lieben Geister."
"Es sind nicht nur Gespenster", raunte Vater. "Es gab grauenhafte Unfälle, und des Nachts Schreie, die einem das Blut in den Adern gefrieren ließen."
"Es heißt, ein alter Fluch sei zu neuem Leben erweckt worden, als dein Cousin Frederick Dalmay versehentlich auf das Grab von Malcolm MacFetridges Ururgroßmutter getreten ist", sagte Mutter schaudernd. "Kurz darauf ging es auch mit Fredericks Gesundheit bergab. Und drei Jahre später war er tot!"
Lisle wünschte – nicht das erste Mal – es wäre jemand da, den er verschwörerisch fragen könnte: "Sag mal, glaubst du diesen Unsinn?"
Seinen Eltern mochte Vernunft so fremd sein wie Lisle die Existenz von Einhörnern, aber um selbst bei Verstand zu bleiben, war es unerlässlich, das Gespräch um ein paar Fakten zu bereichern.
"Frederick Dalmay war vierundneunzig", sagte er. "Er starb im Schlaf. In seinem Haus in Edinburgh, gute zehn Meilen von dem verfluchten Spukschloss entfernt."
"Darum geht es doch gar nicht", ereiferte sich Vater. "Es geht darum, dass Gorewood Castle sich im Besitz der Dalmays befindet und in Schutt und Asche fällt!"
Was dich bislang herzlich wenig gekümmert hat, dachte Lisle. Cousin Frederick hatte die Burg schon vor Jahren verlassen – und seine Eltern hatten sie seitdem herunterkommen lassen.
Warum also war es auf einmal so wichtig?
Warum wohl? Es war ein Mittel zum Zweck. Sie wollten ihn in England festhalten. Nicht, weil sie ihn hier bräuchten oder seine Nähe wünschten. Nein, nur weil sie fanden, dass er hier zu sein habe. Weil es sich so gehöre. Weil sie ihm Ägypten nicht gönnten.
"Ach, was kümmert es ihn?", rief seine Mutter aus. "Wann hätte Peregrine sich je um uns gekümmert?" Sie sprang aus ihrem Sessel an eines der Fenster, als wolle sie sich in ihrer Verzweiflung hinausstürzen.
Lisle sah es gelassen. Seine Mutter würde sich niemals aus dem Fenster stürzen oder sich den Schädel am Kaminsims zertrümmern. Sie tat nur immer so, als wolle sie es tun.
Statt mit Vernunft waren seine Eltern mit Theatralik begabt.
"Welch schändlichen Verbrechens haben wir uns nur schuldig gemacht, Jasper, um mit einem so herzlosen Kind gestraft zu sein?", jammerte sie.
"Oh Lisle, oh Lisle." Lord Atherton hob die Hand an die Stirn und nahm seine liebste King-Lear-Pose ein. "Auf wen soll ein Mann bauen, wenn nicht auf seinen ältesten Sohn und Erben?"
Noch ehe er zu seinem üblichen Monolog über kaltherzige Ungeheuer und undankbare Kinder anheben konnte, übernahm Mutter den Part: "So wird uns unsere Nachsicht vergolten!" Ihre Augen füllten sich mit Tränen. "Das ist unser Lohn dafür, dich in die Obhut Rupert Carsingtons gegeben haben, dem verantwortungslosesten Mann in ganz England."
"Dich kümmern nur die Carsingtons", sagte Vater. "Wie oft hast du uns in all den Jahren aus Ägypten geschrieben? Ich kann die Briefe an einer Hand abzählen."
"Warum sollte er uns schreiben, wo er doch niemals an uns denkt?", sagte Mutter.
"Ich bitte ihn um einen Gefallen und ernte nur Spott!" Vater stürmte an den Kamin und hieb mit der Faust auf den Sims. "Mein Gott, wie soll ich es nur ertragen? Nichts als Ärger und Sorgen! Du wirst mich noch ins Grab bringen, Lisle."
"Oh, Liebster, sag das nicht!", kreischte Mutter. "Ich könnte nicht ohne dich sein. Keinen Tag würde ich ohne dich ertragen. Ich würde dir ins Grab folgen, und unsere armen Jungen wären Waisen!" Sie schwankte vom Fenster auf einen Stuhl und begann haltlos zu schluchzen.
Mit erzürnter Hand zeigte Vater auf seine aufgelöste Gemahlin. "Sieh nur, was du deiner Mutter angetan hast!"
"Das macht sie doch immer", sagte Lisle.
Vater ließ die Hand sinken und wandte sich schnaubend ab. Mit großer Geste zückte er sein Taschentuch und drückte es in Mutters Hand – gerade noch rechtzeitig, denn das ihre troff bereits von Tränen. Mutter war ganz exzellent im Weinen.
"Um der Jungen willen können wir nur beten und hoffen, dass dieser unselige Tag niemals kommen wird", sagte Vater und legte ihr tröstend die Hand auf die Schulter. Auch ihm standen Tränen in den Augen. "Lisle würde es natürlich nicht kümmern. Er wäre längst auf und davon, würde bei den Barbaren im Sand graben und seine Brüder ihrem freudlosen Schicksal überlassen. Bei Fremden ließe er sie leben, bei Leuten, die ihr Wohlergehen nicht kümmerte."
Seine Brüder lebten doch jetzt schon inmitten von Fremden, die ihr Wohlergehen nicht kümmerte, dachte Lisle. Würden sie Waisen, kämen sie zu einer der zahlreichen Schwestern seines Vaters. Obwohl Lord Atherton vor einigen Jahren eine verloren hatte – namentlich Lord Rathbournes erste Frau – blieben ihm doch noch sechs weitere, die sich allesamt bester Gesundheit erfreuten und ein paar Köpfe mehr oder minder in ihrer zahlreichen Kinderschar kaum bemerken dürften. Ohnehin kümmerten sie sich nicht selbst um ihre Kinder. Der Nachwuchs wurde von Bedienten, Hauslehrern und Gouvernanten aufgezogen. Eltern taten wenig mehr, als diesen Frieden dann und wann zu stören und einem mit albernen Ideen auf die Nerven zu gehen, die reine Zeitverschwendung waren. So wie jetzt.
Aber nicht mit ihm. Er würde sich nicht manipulieren lassen. Wenn er sich in den irrationalen Strudel ihrer Gefühle ziehen ließe, käme er niemals mehr daraus hervor.
Um festen Boden unter den Füßen zu behalten, hielt man sich am besten an Fakten.
"Die Jungen haben genügend Verwandte, die sich um sie kümmern könnten, und mehr als genug Geld für ein auskömmliches Leben haben sie auch. Sie werden schon nicht im Waisenhaus landen", sagte er. "Und ich werde nicht nach Schottland gehen."
"Wie kannst du nur so kalt und herzlos sein?", rief seine Mutter. "Das Erbe deiner Ahnen der Auslöschung anheimzugeben!" Sie ließ sich zurücksinken. Das Taschentuch fiel ihr aus den erschlaffenden Fingern, als sie sich zur Ohnmacht anschickte.
Der Butler trat ein. Wie stets gab er vor, die zur Schau gestellten emotionalen Extravaganzen nicht zu bemerken.
Die Kutsche, ließ er wissen, stehe nun bereit.

Das Drama war mit dem Aufbruch nicht beendet, sondern dauerte während der ganzen Fahrt nach Hargate House an. Und dank der späten Abfahrt und des dichten Verkehrs waren sie unter den letzten Gästen, die sich zu den Feierlichkeiten einfanden.
Vor und nach der Begrüßung ihrer Gastgeber und aller versammelten Carsingtons nahmen Lisles Eltern ihre Vorhaltungen wieder auf, und ließen auch nicht davon ab, während sie sich durch die Menge ihren Weg zur Jubilarin bahnten.
Die Dowager Countess of Hargate, das Geburtstagskind, schien unverändert guter Dinge. Aus Olivias Briefen wusste Lisle, dass die alte Dame noch immer ausgiebig tratschte, trank und mit ihren – bei den Carsingtons als die Harpyien bekannten – Freundinnen Whist zu spielen pflegte. Nebenbei fand sie zudem noch reichlich Zeit und Energie, ihre Familie zu drangsalieren.
Teuer gewandet nach der neuesten Mode, in der Hand ein Glas, saß sie zur Feier des Tages auf einer Art Thron, um den die Harpyien sich scharten wie Hofdamen um eine Königin. Oder, je nach Betrachtungsweise, wie Motten um das Licht.
"Du siehst etwas blass um die Nase aus, Penelope", ließ sie Mutter wissen. "Manch eine blüht auf, wenn sie schwanger geht, manch eine nicht. Wie bedauerlich, dass du nicht aufblühst – von deiner Nase abgesehen. Die ist rosig genug, ebenso deine Augen. Wäre ich in deinem Alter, wüsste ich Besseres mit mir anzufangen, als die ganze Zeit zu heulen. Und Kinder würde ich auch keine mehr in die Welt setzen. Hättest du mich gefragt, hätte ich dir geraten, das Kinderkriegen in einem Rutsch hinter dich zu bringen, anstatt jahrelang zu pausieren und erst wieder damit anzufangen, wo deine Schönheit verwelkt und dein Körper verbraucht ist. Aber du hast mich ja nicht gefragt."
Nachdem sie Mutter die Sprache verschlagen und ihr Gesicht doch noch zum Blühen gebracht hatte, wandte Ihre Ladyschaft sich Lisle zu. "Ah, unser Weltenbummler ist zurückgekehrt, braun gebrannt wie eine Haselnuss. Es muss schockierend für dich sein, so viele vollständig bekleidete junge Damen zu sehen, aber keine Sorge: Das lässt sich ändern."
Ihre Freundinnen lachten laut.
"Allerdings", meinte Lady Cooper, mit Anfang Siebzig eine der Jüngeren. "Wollen wir darauf wetten, Eugenia, dass alle jungen Damen sich insgeheim fragen, ob er wohl überall so braun gebrannt ist wie im Gesicht?"
Mutter stöhnte leise.