TIFFANY SEXY CHRISTMAS BAND 0003

TIFFANY SEXY CHRISTMAS BAND 0003

Erscheinungstag:Di, 27.10.2009
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KÜSS MICH WEIHNACHTSMANN von: D´alessandro, Jacquie

Über diesen Roman:

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Über diesen Roman:

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STILLE NACHT SINNLICHE NACHT von: Phillips, Carly

Über diesen Roman:

Holly ist vollkommen durcheinander, als sie kurz vor Weihnachten ihre Jugendliebe Dylan wiedertrifft. Empfindet sie immer noch etwas für ihn, oder liegt es nur am Fest der Liebe, dass ihr gleichzeitig heiß und kalt in seiner Gegenwart wird?

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Leseprobe

Aus: STILLE NACHT SINNLICHE NACHT von CARLY PHILLIPS

1. Kapitel aus dem Roman "Stille Nacht, sinnliche Nacht"

Dylan North ging durch die Straßen von Acton und genoss den vertrauten Anblick. Der alte Roscoe saß noch immer vor dem Lokal und weigerte sich, seinen Platz auf der Bank für Leute zu räumen, die auf einen Sitzplatz drinnen warteten. In Dylans Heimatstadt fuhren die Autos langsam, und die Fußgänger liefen noch langsamer. Als Kind hatte er es kaum erwarten können, endlich so alt zu sein, dass er von hier verschwinden konnte. Als Erwachsener gefiel ihm alles, was er früher gehasst hatte, weil es in diesem Ort die Ruhe und den Frieden gab, die man in L. A. nirgends fand.
Während er mit einem bestimmten Ziel die Straße entlangging, fiel ihm noch etwas Wichtiges auf, das ihn in seinem Entschluss bestärkte, hierher zurückzukehren: Wohin er auch ging, alles erinnerte ihn an Holly Evans.
Dr. Holly Evans, dachte er und war auf einmal ziemlich stolz auf sie. Sie mochte von seinen Gefühlen nichts ahnen, doch wenn seine kurze Reise nach Hause vorbei wäre, würde sie wissen, was er für sie fühlte und noch viel mehr. Aber zuerst musste er herausfinden, woran er bei Holly war, schließlich hatten sie seit über zehn Jahren keinen Kontakt mehr gehabt. Dylan hätte durchaus verstehen können, wenn die Frau, die er damals verlassen hatte, nichts mehr mit ihm zu tun haben wollte. Möglicherweise hatten sich seine Gefühle auch verändert. Das bezweifelte er zwar, aber er musste mit allem rechnen.
Sein Manager, sein PR-Manager und sein persönlicher Assistent hatten ihn für verrückt erklärt, weil er die wunderschönen Schauspielerinnen hatte sausen lassen, die sich für ihn interessiert hatten. Besonders Melanie Masterson, mit der er die letzte und längste Beziehung geführt hatte. Melanie wollte unbedingt eine Versöhnung, aber nur, weil er – Dylan – ihrer Karriere förderlich war. Doch er wollte sich nicht mehr an Melanie oder irgendeine andere Frau binden. Er konnte nur an eine denken. Bei ihr hoffte er, die Art von Normalität zu finden, die er nur ein einziges Mal erlebt hatte: bei Holly.
Eigentlich glaubte er nicht an gute oder schlechte Vorzeichen. Aber vor einem Monat hatte er von Holly geträumt – was nicht ungewöhnlich war, da er oft von ihr träumte. Diesmal jedoch war der Traum intensiver als sonst gewesen. Er hatte geträumt, es wäre Weihnachten, und er und Holly wären in seinem Haus und packten Geschenke aus, die sie von ihrem schwer verdienten Geld gekauft hatten. Zufrieden und glücklich wie nie zuvor hatte er die Arme nach Holly ausgestreckt – und Melanie neben sich im Bett entdeckt.
Der Schock hätte größer nicht sein können, wenn er allein in ein kaltes Bett gekrochen wäre. Es war ein Warnsignal, das er ernst genommen hatte.
Genau aus diesem Grund betrat er jetzt die Praxis, die einst Hollys Vater gehört hatte, und schaute sich um. Vieles war unverändert, doch hatte Holly dem Ganzen ihren Stempel aufgedrückt. Die alte Doktorurkunde und die Schwarzweißfotos hingen zwar noch an den Wänden, aber abgesehen vom Weihnachtsbaum in der Ecke, den Girlanden und Fensterbildern gab es weitere, dauerhafte Veränderungen. Zum Beispiel waren die Wände in fröhlichem Gelb gestrichen, und in einer Ecke des Wartezimmers standen eine große Spielzeugkiste und ein Regal voller Kinderbücher. Auf dem Tisch in der Mitte des Zimmers lag eine Auswahl von Zeitschriften.
Doc Evans hatte sehr gut mit Patienten umgehen können, doch die Einrichtung seiner Praxis war stets die gleiche geblieben. Die hatte seine Tochter nun verändert, und Dylan fragte sich, ob der alte Mann das noch erlebt hatte. Erst heute hatte Dylan erfahren, dass Hollys geliebter Vater letztes Jahr gestorben war. Ihre Mom war gerade zu Besuch bei ihrer kranken Schwester gewesen. Dylan war nicht hier gewesen, um Holly über den Verlust hinwegzutrösten. Hatte ihr überhaupt jemand beigestanden? Bei diesem Gedanken krampfte sich alles in ihm zusammen.
Wie viele wichtige Ereignisse in ihrem Leben hatte er verpasst? War es vielleicht zu spät, sich ihr jetzt zu nähern? Es gab so viele offene Fragen.
"Kann ich Ihnen helfen?", erkundigte sich eine rothaarige Frau, die er nicht kannte, und nahm ihren Mantel von einem der Haken im Flur.
"Ich wollte zu Holly – ich meine zu Dr. Evans."
Ohne aufzusehen, zog die Frau ihren Mantel an. "Dr. Evans ist im Sprechzimmer, aber wir schließen die Praxis jetzt. Es sei denn, es handelt sich um einen Notfall. Ist es ein Notfall?" Während sie sprach, blickte sie ihn zum ersten Mal an. "Du lieber Himmel! Sie sind es! Dylan North, der Schauspieler!"
Da er an derartige Reaktionen gewöhnt war, schenkte er ihr sein für Fans reserviertes Lächeln und streckte ihr die Hand hin. "Freut mich, Sie kennenzulernen."
Sie schüttelte seine Hand mit einer solchen Begeisterung, dass ihm beinah der Arm abfiel.
Er befreite seine Hand aus ihrem Griff. "Und Sie sind?"
"Oh, verzeihen Sie." Ihre Wangen färbten sich so rot wie ihre Haare. "Nicole Barnett. Du meine Güte, ich kann nicht fassen, dass Sie hier vor mir stehen."
Sie geriet wie jeder Fan, dem er je begegnet war, ins Schwärmen. Dylan verstand diese Reaktion zwar, doch hoffte er, dass die Leute sich an ihn gewöhnen und ihn schließlich wie ihresgleichen behandeln würden, wenn er länger hier war.
Nicole plauderte unterdessen begeistert weiter. "Ich habe gehört, dass Sie in der Stadt sind, aber ich bin nicht davon ausgegangen, dass ich Ihnen persönlich begegnen würde. Mensch, das ist so aufregend."
"Holly hat von mir gesprochen?" Sein Herz schlug ein wenig schneller. Dass sie seine Rückkehr registriert hatte, deutete er als gutes Zeichen.
"Ihre Rückkehr ist überall Gesprächsthema. Unsere Patienten haben Holly ständig daran erinnert, dass Sie beide einmal ein Paar waren … nicht, dass sie daran hätte erinnert werden wollen." Erschrocken merkte sie, dass sie sich verplappert hatte. "Ich muss wirklich los. Soll ich Holly noch schnell sagen, dass Sie da sind?"
"Nein, ich möchte sie lieber überraschen."
Nicole grinste. "Gute Idee. Wenn ich Ihnen einen Vorschlag machen darf – wenn sie Sie rauswerfen will, sagen Sie einfach, Sie seien wegen einer Grippeimpfung hier. Einen Patienten darf Holly nicht abweisen. Oder sind Sie vielleicht schon gegen Grippe geimpft worden?" Sie zog fragend die Brauen hoch.
"Nein, ich bin noch nicht geimpft." Er wollte auch nicht geimpft werden, aber die Sache war es wert. "Ich werde Ihren Rat beherzigen."
Nicole grinste. "Es war wirklich nett, Sie kennenzulernen. Viel Glück", sagte sie und schien noch immer ganz begeistert zu sein, während sie zur Tür hinausschlüpfte.
Dylan atmete auf. Er hängte seinen Mantel an einen Haken und schloss die Tür ab, damit sein Wiedersehen mit Holly nicht gestört wurde. Dann ging er leise zum Sprechzimmer.
Holly stand mit dem Rücken zu ihm. Ihre seidigen blonden Haare hatte sie zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden, der bis auf ihre Schultern herabhing. Während der Schulzeit hatte sie ihr Haar meistens offen getragen. Er konnte es kaum erwarten, zu sehen, wie es ihr wunderschönes Gesicht einrahmte.
Da sie ihn nicht gehört hatte, nahm er sich einen Moment Zeit, um sie in Ruhe zu betrachten und herauszufinden, ob seine Gefühle für sie nicht nur Schatten der Vergangenheit waren. Schnell kam er zu dem Ergebnis, dass er noch genauso viel für sie empfand wie damals.
Holly schrieb etwas auf eine Karte und warf einen Blick auf den Kalender an der Wand. Eine Sekunde lang konnte er ihr Profil sehen. Sie wirkte erwachsen, hatte sich aber ansonsten nicht verändert. Ihr Make-up war nach dem langen Arbeitstag kaum noch zu sehen, was die Frauen, die er kannte, niemals zulassen würden – weshalb sie ein Gefolge von Maskenbildnern zum Auffrischen brauchten und ständig auf die Toilette rannten, um ihr Näschen zu pudern.
Die Frau vor ihm war echt, und er wollte, dass sie wieder ihm gehörte. Diesmal für immer. Er räusperte sich und klopfte zweimal an den Türrahmen.
"Ich habe dir doch gesagt, dass du ruhig schon nach Hause gehen kannst, Nicole!", rief Holly und legte die Karte, ohne aufzusehen, auf den Untersuchungstisch. "Ich räume den Rest auf und bereite die Praxis für morgen vor. Geh und mach dich für die Weihnachtsparty heute Abend im Whipporwill's fertig."
Nur mit ihrer sanften Stimme, die sich ebenfalls nicht verändert hatte, schaffte sie es noch immer, sein Verlangen zu wecken. Besonders wenn sie lachte. Wenn er bei dieser ersten Begegnung nichts anderes erreichen sollte, so wollte er sie doch wenigstens zum Lachen bringen.
"Ich bin nicht Nicole", sagte er.
Erschrocken fuhr sie herum. Schock, Freude und Wut spiegelten sich in ihrer Miene wider, bis sie die Fassung wieder erlangte und die Arme vor der Brust verschränkte. "Dylan."
Er legte den Kopf schräg. "Holly. Wie geht es dir?"
Sie musterte ihn. "Etwas Besseres fällt dir nicht ein?" Sie lachte, aber es klang gezwungen.
"Ich dachte, es würde dir sicher nicht gefallen, den alten Spruch zu hören, den ich früher immer von mir gegeben habe."

Holly nickte zaghaft und konnte noch immer nicht recht fassen, dass Dylan sie aufgesucht hatte. Natürlich hatte sie erfahren, dass er zurückgekehrt war. Schließlich redeten ihre Patienten über nichts anderes. Aber sie hatte nicht damit gerechnet, dass er zu ihr in die Praxis kommen würde.
Sie versuchte ruhig zu atmen, was fast unmöglich war, da er so unglaublich sexy war und so gut aussah. Seine schwarzen Haare wiesen kaum ein graues Haar auf, und seine blauen Augen waren so lebhaft wie eh und je.
"Du hast recht, eine plumpe Anmache hätte mir nicht gefallen", sagte sie und war erstaunt, dass er sich daran erinnert hatte, wie wichtig ihr Aufrichtigkeit war, wo er doch genau die hatte vermissen lassen, als er vor all den Jahren einfach verschwunden war.
Sie und Dylan verband eine Geschichte, die sie bis heute nicht vergessen hatte. Mit dreizehn hatten sie sich kennengelernt, als Dylans Familie in die Stadt gezogen war. Mit sechzehn waren sie zusammen gewesen, mit siebzehn hatten sie miteinander geschlafen und mit achtzehn, nach dem Highschool-Abschluss, hatte Holly ihre gemeinsame Zukunft geplant.
Sie wollte die Yale University besuchen und anschließend Medizin studieren, genau wie ihr Vater und Großvater. Dylan hatte sich zwar noch nicht für ein College entschieden, aber er würde Theaterwissenschaften studieren oder eine Schauspielausbildung machen, und sie würden zusammenbleiben, während er versuchte, am Broadway Karriere zu machen. Sie würden ein Haus kaufen, Kinder haben und ein glückliches Leben führen. Das war ihr Plan gewesen, zumindest hatte Holly das geglaubt, bis sie am Tag nach der Abschlussfeier einen Abschiedsbrief von ihm im Briefkasten gefunden hatte. Eine Nachricht auf einem dünnen Blatt Papier, hastig hingekritzelt, als hätte Holly Dylan nie etwas bedeutet.
Er war ihre erste Liebe gewesen, und er hatte sie einfach mit den Worten fallengelassen: "Eine Jugendliebe kann nicht von Dauer sein. Es wird für uns beide Zeit, neue Wege zu gehen. Dylan." Nicht einmal "In Liebe Dylan".
Danach hatte er seinen Namen von Dylan Northwood in Dylan North geändert und war rasch zu einem bekannten Filmstar geworden, der Holly von zahllosen Titelblättern im Supermarkt angelächelt hatte.
Und jetzt stand er vor ihr. Holly atmete mit Bedacht aus, damit er nicht sah, dass sie zitterte.
Er betrachtete sie mit jenem lässigen Lächeln, das Amerika so liebte. "Wie wäre es, wenn du einen alten Freund begrüßen und umarmen würdest?"
Ihn zu berühren käme einem elektrischen Schlag gleich, doch wenn sie ihn zurückwies, nahm er bestimmt an, dass sie noch etwas für ihn empfand. Was nicht der Fall war, wie sie sich selbst versicherte. Absolut nicht.
Lügnerin. "Ja, ich glaube, eine Umarmung ist drin. eine freundschaftliche", fügte sie hinzu, mehr ihret- als seinetwegen.
Sie ging zu ihm und nahm sofort seinen angenehmen Duft wahr, als seine starken Arme sich um sie schlossen. Ihr Herz begann zu rasen und sie versuchte, sich zu beruhigen. Sie schmiegte die Wange an seinen Wollpullover, während seine Schenkel ihre streiften.
Benommen wich sie zurück, bevor sie sich in Verlegenheit bringen konnte, und setzte das Lächeln auf, das ansonsten für ihre schwierigsten Patienten reserviert war. "Was treibt dich hierher?"
"Ich konnte doch schlecht heimkehren, ohne meinen Mitternachtsengel zu besuchen."
Sie musste schlucken, als sie den Kosenamen aus seinem Mund hörte. Dylans Vater hatte die Familie verlassen, als Dylan und seine Schwester noch klein gewesen waren, nur um kurze Zeit später zurückzukehren. Dieser zweite Beziehungsversuch der Eltern war leider nach einigen Jahren gescheitert – ausgerechnet kurz vor Weihnachten. Dylan und Holly waren in ihrem ersten Highschool-Jahr gewesen, und Dylans Mutter hatte aus Wut und Verzweifelung den Christbaumstern zertrümmert. Holly hatte der Familie einen Engel für die Weihnachtsbaumspitze gekauft. Heiligabend um Mitternacht hatte sie Dylan den Engel gegeben, damit die Familie etwas Neues hatte und das Alte vergessen konnte.
Daraufhin hatte er sie "Midnight Angel" genannt.
Und Holly hatte geglaubt, sie würden immer zusammenbleiben.
Sie erschauerte und konzentrierte sich auf die Gegenwart. "Nun, ich freue mich, dass du vorbeigekommen bist. Es war schön, dich wiederzusehen." Genauso schön würde es sein, wenn er wieder fort war. "Wie du sicher bemerkt hast, wollte ich gerade Feierabend machen. Ich habe einen langen Tag hinter mir."
Bestimmt sah sie so erschöpft aus, wie sie sich fühlte. Trotzdem widerstand sie dem Drang, ihre Haare zu richten oder auf der Toilette rasch ihr Make-up aufzufrischen. Es hatte keinen Sinn, sich zu verstecken und nicht sie selbst zu sein. Wenn sie einen guten Tag hatte, fand sie sich sogar attraktiv, allerdings gehörte der Tag heute nicht dazu.
Dieser Hollywoodstar war zwar mit ihr zusammen gewesen, aber einem Vergleich mit den umwerfend schönen Frauen, die er ständig bei Premieren und Preisverleihungen traf, würde sie nicht standhalten können. Schon gar nicht dem Vergleich mit Melanie Masterson, mit der er dauernd in den Zeitschriften zu sehen war.
Er schaute auf seine Uhr. "Ehrlich gesagt hatte ich gehofft, du könntest noch einen zusätzlichen Patienten versorgen."
"Dich?", fragte sie überrascht. Er sah nicht krank aus.
"Ja, ich brauche eine Grippeimpfung. Ich habe es vor meiner Abreise aus L. A. nicht mehr geschafft, mich impfen zu lassen." Er schob die Hände in die Gesäßtaschen seiner Jeans, und ein jungenhaftes Lächeln erschien auf seinem Gesicht.
Dieses Lächeln hatte eine stärkere Wirkung auf sie als das anderer attraktiver Männer, die sie kannte. Sofort bekam sie wegen John, mit dem sie mal zusammen war, mal nicht, ein schlechtes Gewissen. Ihre Beziehung hatte begonnen, als sie vor über einem Jahr in ihre Heimatstadt zurückgekehrt war, um die Praxis ihres kranken Vaters zu übernehmen. Doch während John eine Familie gründen wollte und sie zur Ehe drängte, war Holly dazu noch nicht bereit. In letzter Zeit fragte sie sich, ob sie es jemals sein würde.
Sie hielt ihn mit dürftigen Ausreden hin. Dummerweise waren "Ich brauche mehr Zeit" oder "Wir sollten uns erst besser kennenlernen" keine Argumente, wenn man sich schon seit der Grundschule kannte. John bot ihr Geborgenheit, aber leider nicht jenes überwältigende sexuelle Verlangen, das schon allein Dylans Anblick in ihr weckte.
"Hallo?" Dylan wedelte mit der Hand vor ihrem Gesicht. "Ich habe dich gefragt, ob du mich gegen Grippe impfen kannst." Er musterte sie besorgt.
Holly schüttelte den Kopf und verbot sich, auch nur einen weiteren Gedanken an Dylan zu verschwenden. Er war nur eine schöne Erinnerung – mehr nicht. Mit einem gezwungenen Lächeln sagte sie: "Natürlich kann ich dich impfen."
Sie untersuchte ihn nur kurz, um seine breite, muskulöse und gebräunte Brust nicht allzu lange zu berühren oder sonstige Teile seines Körpers, die ihre Begierde wecken könnten. Dann holte sie die nötigen Utensilien.
"Du gehst also heute Abend ins Whipporwill's?", erkundigte er sich nach der jährlichen Weihnachtsfeier in der Stadt und schob den Pulloverärmel hoch.