TIFFANY EXKLUSIV BAND 0006

TIFFANY EXKLUSIV BAND 0006

Erscheinungstag:Di, 17.08.2010
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VON DIR WILL ICH ALLES von: KENNER, JULIE

Über diesen Roman:

Hat Devin sich verhört? Er soll die schöne Sylvia bei einer Promotiontour vertreten, damit nicht auffällt, dass der Schriftsteller Alexander in Wirklichkeit eine Frau ist? Und was für eine Frau! Das bemerkt Devin an jedem Tag der Tour. Und in den Nächten erst recht …

HEISSER DRAHT von: BOND, STEPHANIE

Über diesen Roman:

Glüht die Telefonleitung bei Ken wirklich nur wegen der Hitzwelle in Alabama? Oh nein, nach dem anzüglichen Anruf dieser Unbekannten steht er selbst in Flammen. Diese hocherotische Frau muss er einfach treffen, er muss sie verführen, ihre Haut auf seiner spüren …

EIN VERFÜHRERISCHES ANGEBOT von: DENTON, JAMIE

Über diesen Roman:

Jetzt kann Morgan nur noch ein wirklich guter Anwalt helfen! Dass er dafür mit der besten Advokatin, der aufregenden Jill Cassidy, bei einer Familienfeier als deren Ehemann auftreten muss, ist ihm mehr als recht. Auf dieses verführerische Angebot geht er gerne ein …

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Leseprobe

Aus: HEISSER DRAHT von STEPHANIE BOND

Nach sechs Jahren bei der Polizei hätte Officer Ken Medlock an nächtliche Anrufe gewöhnt sein müssen. Trotzdem hatte er Schwierigkeiten, sich auf die Stimme am anderen Ende der Leitung zu konzentrieren. Er tastete nach der Lampe auf dem Nachttisch und erinnerte sich dann, dass er vergessen hatte, die kaputte Birne zu wechseln.
Hatte die Frau gesagt, ihr Name sei Georgia? Er versuchte diesen Namen einzuordnen. Handelte es sich um eine neue Fahrdienstleiterin? Er blinzelte, um einen klaren Kopf zu bekommen. Halb zwei. Verdammt, zum letzten Mal hatte er vor nicht einmal einer Stunde zur Uhr gesehen. Seine in Abständen immer mal wieder auftretende Schlaflosigkeit schien mit den steigenden Temperaturen schlimmer zu werden. Und jetzt auch noch diese Unterbrechung!
"Rob, ich weiß, dass es schon spät ist. Aber ich habe den ganzen Abend über uns nachgedacht und mich gefragt … das heißt …" Die Frau mit der sinnlichen Stimme holte tief Luft, und Ken machte den Mund auf, um ihr zu sagen, dass sie die falsche Nummer gewählt hatte.
"Ich trage keinen Slip."
Er machte den Mund wieder zu und spürte, wie eine heiße Welle der Erregung ihn durchflutete.
Die Frau am anderen Ende der Leitung lachte unsicher. "Ich habe mich schon immer gefragt, ob du Boxershorts trägst oder Slips."
Was hatte diese geheimnisvolle Frau vor? Wollte sie diesen Rob in ein erotisches Gespräch verwickeln, damit er vorbeikam? "Boxershorts", antwortete Ken und lehnte sich zurück. Hatte er den Verstand verloren? Schämte er sich nicht?
"Hm, schläfst du in deiner Unterwäsche?"
Wenn ich überhaupt mal schlafe, dachte er. Dennoch konnte er sich an eine so willkommene Unterbrechung seines Schlafs nicht erinnern – nur wenige seiner Träume waren so gut. Er hätte vermutet, dass sein Partner ihm mal wieder einen Streich spielte, aber so weit würde selbst Owen nicht gehen. Außerdem klang die Frau, als sei es ihr Ernst. Sein Job erforderte es, in Sekundenschnelle Entscheidungen über Leben und Tod zu treffen. Doch plötzlich war er unentschlossen – sollte er gestehen, auflegen oder mitspielen?



Leseprobe aus dem Roman Ein verführerisches Angebot von Jamie Denton


Dies war ganz bestimmt der aufregendste Mann, der ihr jemals begegnet war. Sein durchtrainierter, ideal proportionierter Körper wirkte wie ein natürliches Kunstwerk. Seine kräftigen Oberschenkel steckten in ausgeblichenen Jeans, ein Polohemd bedeckte seinen breiten Brustkorb und den flachen Bauch.
Allerdings war Mr. Wundervoll sehr aufgeregt.
Jill überlegte sich, die Tür ihres Büros zu schließen, aber andererseits wollte sie auch keine ungewollte Aufmerksamkeit erregen, zumal Mr. Wundervoll gerade lautstark mit ihrem Boss debattierte.
"Es tut mir wirklich leid, Morgan." Ihr Boss sprach begütigend auf den Mann ein. "Aber wir haben im Moment niemanden, der sich darum kümmern könnte."
Der Traummann warf ihr einen kurzen Blick zu, und Jill stockte der Atem. Ihr Mund war plötzlich trockener als die kalifornische Wüste. Der Anblick seiner pechschwarzen Haare und geheimnisvollen grauen Augen zog sie in seinen Bann. Morgan hatte hohe Wangenknochen, ein markantes eckiges Kinn, und obwohl er im Augenblick unzufrieden wirkte, konnte sie seine starke männliche Ausstrahlung spüren.
All ihre weiblichen Sinne waren alarmiert.
Jills Blick schweifte über sein Gesicht. Für einen Moment stellte sie sich vor, seine vollen, sinnlichen Lippen zu küssen, und ein prickelnder Schauer überlief sie.
Es erschreckte sie selbst ein wenig, dass ein völlig Fremder eine solche Reaktion bei ihr auslösen konnte, und so wandte sie sich wieder dem Fall zu, den sie gerade bearbeitete. Aber im Wegschauen hatte sie ein Glitzern in seinen Augen wahrgenommen, das sie tief berührte. Es war der Ausdruck purer Verzweiflung in seinen Augen gewesen, und damit kannte sie sich nur zu gut aus.
"Aber irgendwas musst du doch machen können", redete der Traummann weiter auf ihren Chef ein. "Kannst du denn niemanden kurzfristig entbehren?"
"Es handelt sich doch nur um ein minderschweres Delikt. Das kann ruhig der Pflichtverteidiger übernehmen, wenn dein Mann sich keinen eigenen Anwalt leisten kann", versuchte Nick ihn zu beruhigen. "Morgan, du kannst nicht alle retten."
Jill schüttelte den Kopf. Ein Pflichtverteidiger vor Gericht war der sicherste Weg, verurteilt zu werden. Bevor sie vor zwei Jahren Strafverteidigerin bei Lowell & Montgomery geworden war, hatte sie ein halbes Jahr im Büro der Pflichtverteidigung gearbeitet. Daher wusste sie, dass die meisten der ehemals hoffnungsvollen Anwälte sich am Justizsystem aufrieben. Überarbeitet und unterbezahlt zu sein machte jedes Engagement auf Dauer zunichte.
"Er ist ein guter Junge, Nick, und ich möchte, dass er einen guten Anwalt bekommt", machte Morgan seinen Standpunkt klar. "Ich möchte nicht, dass wegen einer kleinen Dummheit sein ganzes Leben verpfuscht wird."
Jill konnte dem nur zustimmen, obwohl sie nicht die leiseste Ahnung hatte, um was es überhaupt ging. Aber jedermann sollte einen guten Anwalt haben.
"Er ist mein bester Vorarbeiter", fuhr Morgan fort, "und ich brauche ihn so schnell wie möglich wieder auf der Baustelle. Es ist wichtig."
Nick schüttelte schweren Herzens den Kopf. "Tut mir leid, Morgan. Ich würde dir gerne helfen, aber im Moment kann ich wirklich niemanden entbehren. Wenn es ein Strafprozess wäre, sähe es anders aus. Aber du musst verstehen, dass eine Sache wie diese nicht in meiner Entscheidungsgewalt liegt. Das muss der Vorstand entscheiden."
Jill konnte sehen, dass Morgan tief enttäuscht war, als er ihrem Boss die Hand schüttelte und dann abrupt die Kanzlei verließ. Aber sie hatte ihre eigenen Probleme, und einen wildfremden Mann anzuhimmeln war bestimmt keine Lösung.
Oder doch?



Leseprobe aus dem Roman Von dir will ich alles von Julie Kenner


"Du brauchst einen Mann."
"Rachel!" Sylvia Sommers verschluckte sich an ihrem Wein und rutschte noch tiefer in die Nische. Am liebsten hätte sie sich in einem Mauseloch verkrochen.
"Im Ernst", fuhr ihre Freundin fort, "wir müssen bloß den Richtigen finden. Du brauchst ihn nur für einen Abend, und schon ist das Problem gelöst. Also such dir einen aus."
Sylvia sah sich in dem irischen Pub im Herzen von Manhattan um. Zum Glück beachteten die meisten anderen Gäste sie nicht. Nur ein Kellner schaute einen Moment neugierig herüber, bevor er sich abwandte, um die leeren Gläser am Nebentisch abzuräumen.
"Lass uns aufhören mit dem Gerede über Männer", bat sie Rachel mit einem viel sagenden Blick auf den Kellner. "Es könnte missverstanden werden."
"Hast du Angst, er könnte glauben, du wolltest was von ihm?"
"Hör auf!", zischte Sylvia, die ganz sicher war, dass er sie hören konnte. Tatsächlich neigte er den Kopf ein wenig, um sie besser sehen zu können. Und sie hätte schwören können, dass er schmunzelte, als er dann weiterging.
Das dämmrige Licht ermöglichte ihr keinen besonders guten Blick auf ihn, aber was sie sah, gefiel ihr. Markante Züge, ein nettes Lächeln und eine nette Ausstrahlung. Nun, das war typisch. Ein gut aussehender Mann schaute in ihre Richtung, und sie führte eine absurde Unterhaltung über Männer!
Sie runzelte die Stirn. Rachel Dean mochte zwar ihre beste Freundin sein und seit sechs Jahren auch ihre Literaturagentin, aber sie konnte manchmal ganz schön nerven.
"Stell dich nicht so an, Sylvia. Die Hälfte deiner Romanfiguren läuft in winzigen Bikinis an den Armen wahnsinnig männlicher Geheimagenten herum. Man sollte meinen, dass ich über diese Dinge reden könnte, ohne dass du gleich errötest."
"Das sind Romanfiguren und keine Menschen aus dem wirklichen Leben!"
"Eben – noch ein Grund, warum du einen Mann brauchst!"
"Im Gegensatz zu gewissen anderen Leuten habe ich eben gewisse Maßstäbe."
Rachel deutete auf sich selbst und zog die Brauen hoch. "Die habe ich auch. Er muss männlich sein, das ist Voraussetzung."
Sylvia verdrehte die Augen. Rachel mochte zwar keine Heilige sein, aber sie war trotzdem noch weit entfernt davon, der Vamp zu sein, den sie anderen so gern vorspielte. "Die bloße Existenz männlicher Chromosomen reicht mir nicht." Sie wollte erheblich mehr als das.
"Nein, du willst Montgomery Alexander. Was würdest du denn tun, wenn er jetzt durch die Tür käme? Dich auf ihn stürzen und ihn vor all diesen anständigen, gesetzestreuen Bürgern vernaschen?"