WIE IM MÄRCHEN
Seit ihrer ersten Begegnung mit Rashid schwärmt Bridget für den attraktiven Scheich. Aussichtslos, er ist der Freund ihrer Cousine! Erst als sie auf einem rauschenden Ball wie eine Prinzessin aus 1001 Nacht in seinen Armen liegt, wagt sie an ein Märchen zu glauben …
MEIN GELIEBTER PRINZ
Prinz Kaliq hat sie nur zum Schein geheiratet, glaubt Molly. Aber kaum angekommen in seinem orientalischen Luxusloft, soll sie sein Schlafgemach mit ihm teilen! Empört will Molly ihn abblitzen lassen, als etwas ganz Wunderbares, Sinnliches ihr Herz zum Flattern bringt …
MIT DIR AM STRAND DER SEHNSUCHT
Wird Saras Traum niemals wahr? Wie sehr ersehnt sie bei ihren Ausritten an den Strand, endlich von Kharun geliebt zu werden. So feurig geliebt zu werden wie die Abendsonne am Himmel glüht. Doch Liebe war nicht vorgesehen, als der Prinz der Wüste sie zur Frau nahm …
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Leseprobe
Aus: MEIN GELIEBTER PRINZ von BARBARA MCMAHON
1. KAPITEL
Molly Larkin blieb mit dem Aktenstapel in der Hand in der Türöffnung stehen. Ihr Herz klopfte wie wild, als sie den Blick auf ihren Chef richtete – Scheich Kaliq bin Shalik.
Sie hatte einen Kloß im Hals. Solange sie sich nicht bewegte, würde er ihre Anwesenheit nicht bemerken. Er besaß die Fähigkeit, sich so konzentriert einer Aufgabe zu widmen, dass er alles andere vergaß.
Sie schaute ihn gern an, wie jetzt, als sein dunkler Kopf mit dem dichten Haar ziemlich zerzaust wirkte. Er hatte edel geschnittene Gesichtszüge und einen sinnlichen Mund. Als hoch gewachsener Mann von gut ein Meter fünfundachtzig überragte er sie fast um Haupteslänge.
Die Zeit verging, während Molly versuchte, sich sein vertrautes Gesicht noch einmal einzuprägen. Seit fünf Jahren arbeitete sie jetzt schon für ihn, aber in zwei Wochen würde alles vorbei sein. Einen Augenblick lang zögerte sie erneut. Es war einfach nicht fair!
Kaliq runzelte die Stirn, was bedeutete, dass ihm die Zahlen, die er vor sich liegen hatte, nicht gefielen. Nach langen Besprechungen legte er am Nachmittag oft die Krawatte ab, zog sein Jackett aus und setzte sich hemdsärmelig an den Schreibtisch. Trotz seiner hohen Herkunft war er erstaunlich unkonventionell.
Dass er fantastisch aussah, musste Molly zugeben. Alle Sekretärinnen der Firma himmelten ihn an. Doch sie hatte stets eine klare Distanz zu ihrem Chef bewahrt, denn sie hielt nichts von einem Verhältnis im Büro.
Und nach dem Fiasko mit Chad hatte sie sich geschworen, sich nicht so schnell wieder mit einem Mann einzulassen.
Es war spät. Der Rest der Belegschaft war schon ins Wochenende gegangen. Auch Molly würde nach Hause aufbrechen, nachdem sie Kaliq die Unterlagen ausgehändigt hatte. Sie erlaubte sich das Vergnügen, ihn noch ein wenig zu betrachten.
Wie würde er wohl ihre Kündigung aufnehmen? Es war nicht vorherzusehen, wie er reagieren würde. Er war eine seltsame Mischung aus westlicher Erziehung und nahöstlicher Tradition. In ihrer Firma ging es förmlicher zu als in anderen Unternehmen, der Stil war geprägt durch den Chef, der alles ziemlich distanziert anging. Molly fragte sich, ob er außerhalb des Geschäfts ein wenig lockerer war. Aber sie würde das wohl nie herausfinden.







