GEFANGENE DES FEUERS
Die Waffe zielt auf ihr Herz. Und plötzlich ist Annie in der Gewalt eines Fremden – eines Mörders? Die junge Ärztin muss tun, was er von ihr verlangt: Seine Schusswunde versorgen und ihn dann begleiten, tief in die unbesiedelte Wildnis von Arizona. Wo sie erkennt: Nicht nur Rafe McCays Körper ist schwer verletzt, sondern auch seine Seele! Seit ihm ein Mord angelastet wird, ist er ist auf der Flucht. Soll Annie ihm glauben, dass eine Intrige ihn in diese verzweifelte Lage gebracht hat? Soll sie auf ihr Gefühl hören? Ja, sagt ihr Herz – das sie in die Arme des Desperados treibt. Und Nein, sagt ihr Verstand. Denn solange der Mörder nicht gefunden ist, hat ihre heiße Leidenschaft keine Zukunft
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Leseprobe
Aus: GEFANGENE DES FEUERS von LINDA HOWARD
1. KAPITEL
Arizona, 1871
Fast den ganzen Tag schon war jemand hinter ihm her. Das verräterische Licht in der Ferne hatte nur für einen Sekundenbruchteil aufgeblitzt. Aber das hatte gereicht, um ihn wachsam zu machen. Vielleicht war ein Sonnenstrahl auf eine Gürtelschnalle gefallen oder auf einen schimmernden Sporn. Aber wer auch immer da draußen sein mochte: Er war ein bisschen zu unvorsichtig, um das Überraschungsmoment jetzt noch auf seiner Seite zu haben.
Doch Rafe McCay verfiel nicht in Panik. Er ritt in aller Seelenruhe weiter, als hätte er kein bestimmtes Ziel und alle Zeit der Welt. Doch bald würde es dunkel werden, und er sollte herausfinden, wer ihm auf der Spur war, ehe er sein Nachtlager aufschlug. Wenn seine Berechnungen stimmten, müsste er seinen Verfolger inzwischen ausfindig machen können. McCay nahm seinen Feldstecher aus der Satteltasche und versteckte sich im Schatten einer hohen Kiefer, um sicherzugehen, dass ihn nicht ebenfalls eine Sonnenspiegelung verraten würde. Er richtete das Glas auf den Weg, wo er seinen Verfolger vermutete. Und schon bald entdeckte er den Mann: einen einzelnen Reiter auf einem dunkelbraunen Pferd. Der Mann hatte sein Pferd in eine gemächliche Gangart fallen lassen und beugte sich gerade hinunter, um den Weg nach Spuren abzusuchen. Den gleichen Pfad, den McCay vor etwa einer Stunde genommen hatte.
Irgendetwas an diesem Reiter kam ihm bekannt vor. Angestrengt starrte McCay durch den Feldstecher auf die Gestalt in der Ferne, um seine Erinnerung wachzurütteln. Aber er konnte das Gesicht des Mannes zu schlecht erkennen. Vielleicht war es die Art, wie er im Sattel saß, oder sogar das Pferd, das McCay das ungute Gefühl gab, diesen Kerl irgendwann schon einmal getroffen zu haben – und dass ihm das gar nicht gefallen hatte. Doch weder sah das Zaumzeug des Pferdes ungewöhnlich aus, noch trug der Mann außergewöhnliche Kleidung. Außer vielleicht seinem breitkrempigen Hut, verziert mit silbernen Konchas …
Trahern.
McCay atmete scharf aus.
Die Belohnung, die auf seinen Kopf ausgesetzt war, musste inzwischen hoch genug sein, um einen Kopfgeldjäger wie Trahern zu reizen. Denn der stand in dem Ruf, ein guter Fährtenleser zu sein. Und ein verdammt guter Schütze. Und er gab nie auf. Niemals.
Die vier langen Jahre, die McCay nun schon gejagt wurde, hielten ihn davon ab, etwas Übereiltes oder Dummes zu tun. Zeit und Überraschungsmoment waren auf seiner Seite, genauso wie seine Erfahrung. Trahern wusste schließlich nicht, dass der Gejagte zum Jäger geworden war.
Bevor Trahern ihn ebenfalls mit einem Feldstecher ausmachen konnte, stieg McCay wieder auf sein Pferd und ritt tiefer in den kleinen Kiefernwald hinein, ehe er in einem Bogen wieder nach rechts umkehrte, sodass nun eine kleine Anhöhe zwischen ihm und seinem Verfolger lag. Wenn es eines gab, was ihn der Krieg gelehrt hatte, dann dass er seine Umgebung immer genau kennen musste. Und er wählte automatisch Routen, die ihm, wenn irgendwie möglich, gleichzeitig Deckung und Fluchtweg boten. Und der Krieg hatte ihn noch etwas gelehrt: dem Feind niemals einen Möglichkeit zum Rückzug zu lassen. Trahern hatte sein eigenes Todesurteil unterschrieben, als er sich ausgerechnet für diese Kopfgeldprämie entschieden hatte. Denn McCay hatte schon lange keine Skrupel mehr, die Männer zu töten, die hinter ihm her waren. Ihr Leben gegen seins, so einfach war das. Und er war es verdammt leid, immer auf der Flucht zu sein.
Nachdem er kehrtgemacht und eine Meile geritten war, versteckte er sein Pferd hinter einem Felsvorsprung und machte sich zu Fuß auf, dorthin, wo er seine ursprüngliche Spur sehen konnte. Nach seinen Berechnungen müsste Trahern in etwa einer halben Stunde hier sein. McCay trug sein Gewehr in einer Tasche, die er über den Rücken gehängt hatte eine Repetierbüchse, die er nun schon ein paar Jahre besaß. Dieses Gewehr traf sein Ziel auch aus etwa sechzig Yard Entfernung. McCay kauerte sich hinter eine hohe Kiefer mit einem zwei Fuß hohen Fels davor. Und dann wartete er.
Doch die Zeit verrann, ohne dass Trahern auftauchte. Reglos lag McCay da und lauschte angestrengt auf die Geräusche um ihn herum. An die Vögel, die ungestört zwitscherten, hatte er sich inzwischen gewöhnt immerhin hatte er sich eine ganze Zeit lang nicht mehr bewegt. Ob irgendetwas Traherns Misstrauen geweckt hat? überlegte er. Doch ihm wollte nichts einfallen, womit er auf sich aufmerksam gemacht haben könnte. Vielleicht hatte der Kopfgeldjäger nur eine Pause eingelegt, sorgsam darauf bedacht, Abstand zwischen sich und seinem Opfer zu wahren, bis er bereit war zum großen Schlag. So machte Trahern es immer: Den rechten Augenblick abwarten, bis die Situation zu seinen Gunsten stand. McCay ging auch selbst gerne so vor. Viele Männer waren getötet worden, indem sie den Kampf forcierten, obwohl die Umstände noch gegen sie sprachen.
Laut Colonel Mosby war Rafe McCay der beste Mann für einen Überraschungsangriff aus dem Hinterhalt: Er besaß Geduld und Ausdauer. Weder Hunger noch Schmerz, Unbequemlichkeiten oder Langeweile konnten ihm zusetzen. Rafe ließ sich auf nichts davon ein, sondern konzentrierte sich ganz auf seine jeweilige Aufgabe. Die hereinbrechende Dunkelheit eröffnete allerdings weitere Möglichkeiten. Vielleicht hatte Trahern angehalten und sein Lager für die Nacht aufgeschlagen, statt im dämmrigen Licht weiter seine Spur zu verfolgen. Vielleicht glaubte er auch, dass er ein Lagerfeuer besser ausmachen könnte als eine Spur, und wartete nun in aller Seelenruhe ab. Auf der anderen Seite aber war Trahern klug genug, um zu wissen, dass ein Mann auf der Flucht sich oft genug mit einem kalten Lager zufriedengab. Nur ein Narr würde ein Feuer entzünden, um es warm zu haben in der Nacht.
McCay hatte jetzt mehrere Möglichkeiten: Er konnte bleiben, wo er war, und Trahern abfangen, sollte er tatsächlich irgendwann diesen Weg nehmen. Er konnte auch noch ein Stück zurückreiten und versuchen, Traherns Lager ausfindig zu machen. Oder er konnte die Dunkelheit nutzen, um noch mehr Distanz zwischen ihn und sich zu legen.
Sein Pferd wieherte bei den Felsen, und McCay stieß einen heftigen Fluch aus. Doch fast im gleichen Moment vernahm er noch ein Wiehern, einen zweiten Ruf direkt hinter sich. McCay reagierte blitzschnell. Er rollte herum und drehte den Lauf seines Gewehrs um. Trahern befand sich etwa zwanzig Yards links von ihm entfernt. Man konnte eine Münze darauf verwetten, wer überraschter war. Trahern hatte aufgeholt, doch sein Blick ging in die falsche Richtung, hinunter zu McCays Pferd. Verblüfft drehte er sich um, und McCay gab den ersten Schuss ab. Doch Trahern wich zur Seite aus, sodass die Kugel ihr Ziel verfehlte und irgendwo in der Wildnis aufschlug.
McCay rollte sich über die Hügelkuppe, die sich gleich hinter ihm befand, während er Erde und Kiefernnadeln schmeckte. Aber das war immer noch besser als eine Kugel im Leib! Er kam wieder auf die Füße, wobei er sich so tief bückte, dass die Hügelkuppe den Blick auf ihn versperrte. Lautlos bewegte er sich zurück zu seinem Pferd.
Seine Laune war inzwischen ziemlich im Keller. Verdammt! Warum hatte Trahern einfach den Weg verlassen? Er hatte ihn nicht hier vermutet – sonst wäre er nicht so überrascht gewesen, seine Beute direkt vor sich zu finden. Zur Hölle! Manchmal zeigten selbst die besten Fallen keine Wirkung. Jetzt war Trahern ihm auf den Fersen, und er selbst hatte den Überraschungsvorteil verloren.
McCay erreichte eine weitere große Kiefer und ging dahinter in die Knie. Er lauschte angespannt. Es war sehr eng für ihn geworden. Denn Trahern konnte in aller Ruhe abwarten und von seinem Posten aus McCays Pferd beobachten, während er, McCay, in der Falle saß. Seine einzige Chance war, den Kopfgeldjäger zu erwischen, bevor der ihm eine Kugel verpasste.
Ein grimmiges Lächeln umspielte seinen Mund. In wenigen Minuten würde es dunkel werden. Wollte Trahern etwa wissen, wer sich in der Dunkelheit besser bewegen konnte? Diesen Gefallen würde McCay ihm gerne tun.
Er schloss die Augen, um sich ganz auf sein Gehör zu konzentrieren und sich durch nichts, was in sein Blickfeld kam, ablenken zu lassen. Der Flügelschlag der Insekten ging fast unmerklich schneller, die nachtaktiven Frösche wurden allmählich munter. Als er sich etwa zehn Minuten später umsah, hatten sich seine Augen bereits an die Dunkelheit gewöhnt.
McCay schob Kiefernnadeln durch seine Sporen, damit sie nicht klirrten, und steckte das Gewehr wieder in die Tasche auf seinem Rücken mit der langen Flinte in den Händen würde er sich schwertun, durch die Dunkelheit zu robben. Er zog seinen Revolver aus dem Holster, legte sich auf den Bauch und schlängelte sich zu einem Gestrüpp, das ihm Schutz bieten würde.
Der eiskalte Boden erinnerte ihn daran, dass der Winter diesen Landstrich immer noch fest im Griff hielt. Tagsüber war es dagegen vergleichsweise warm gewesen, sodass er seinen Mantel ausgezogen und ihn hinten am Sattel festgebunden hatte. Doch jetzt, nachdem die Sonne untergegangen war, war auch die Temperatur merklich gefallen.
Ihm war schon öfter kalt gewesen, und der stechende Geruch der Kiefernnadeln erinnerte ihn daran, dass er auch mehr als einmal auf seinem Bauch gerobbt war. Damals, 1863, hatte er eine Patrouille der Yankees komplett auf seinem Bauch umrundet, keine drei Yards hinter einem der Wachtposten. Dann war er zu Mosby zurückgekehrt, um ihm zu berichten, wie viel Mann stark die Patrouille war und wo die Wachtposten standen. Er war auch mal in einer verregneten Novembernacht mit einer Kugel im Bein durch Schlamm gekrochen, während die Yankees Büsche und Gestrüpp nach ihm absuchten. Allein die Tatsache, dass er damals über und über mit Schlamm bedeckt war, hatte ihm ermöglicht, für dieses Mal seiner Gefangennahme zu entgehen.
Er brauchte eine geschlagene halbe Stunde zurück zum Hügelkamm. Dann schlängelte er sich so geschmeidig über die Kuppe wie eine Schlange, die lautlos in den Fluss taucht. Erneut hielt er inne, während er den Blick schweifen ließ, auf der Suche nach einem Umriss, der nicht hierher gehörte. Seine Ohren lauschten auf das Stampfen von Hufen oder das Schnauben von Pferdenüstern. Sollte Trahern wirklich so clever sein, wie behauptet wurde, hätte er die Pferde inzwischen woanders hingebracht. Auf der anderen Seite würde er es vermutlich nicht wagen, sich damit vielleicht seinem Blick auszusetzen.
Wie lange konnte Trahern wohl wachsam bleiben, all seine Sinne geschärft? Für die meisten Männer war so etwas ungeheuer anstrengend, aber die waren es auch nicht gewohnt. Im Gegensatz zu McCay, der nicht einmal mehr darüber nachdenken musste er hatte mehr als genug Übung darin. Die vergangenen vier Jahre unterschieden sich nicht besonders vom Krieg, nicht für ihn – außer, dass er jetzt allein war und auf keiner Gehaltsliste mehr stand. Und sollte man ihn jetzt schnappen, würde man ihn nicht nach einem Gefangenenaustausch freilassen. Nein, einen Richter würde er in diesem Leben nicht mehr zu Gesicht bekommen. Dafür sorgte das Kopfgeld, das auf ihn ausgesetzt war – tot oder lebendig.
Er ließ mehr als eine Stunde vergehen, ehe er zu dem Felsvorsprung kroch, an dem er sein Pferd zurückgelassen hatte. Da er sich sehr langsam vorwärtsbewegte und immer wieder innehielt, um zu lauschen, schaffte er in etwa einer halben Stunde gerade mal fünfzig Fuß, und er schätzte, dass er mindestens noch hundert Yards vor sich hatte. Nach einer gefühlten Ewigkeit hörte er einen schwachen Laut, als ob ein Tier sein Gewicht verlagerte, und den tiefen, seufzenden Klang eines schlafenden Pferdes. Auch wenn er weder sein Pferd noch das von Trahern sehen konnte, sagten ihm die Geräusche, dass sein Brauner immer noch dort stand, wo er ihn zurückgelassen hatte. Trahern hatte wohl nicht riskieren wollen, seine Deckung zu verlassen, um die Tiere wegzubringen.
Die Frage war: Wo steckte Trahern? Irgendwo, wo er McCays Pferd im Auge behalten konnte, an einem Platz, der ihm selbst Deckung bot. War er immer noch hellwach und auf der Hut, oder waren seine Sinne schon benebelt von der Anstrengung? Wurde er allmählich schläfrig?
Nach McCays Berechnungen mussten etwa fünf Stunden vergangen sein, seit der Kopfgeldjäger in seiner Nähe aufgetaucht war. Also konnte es jetzt nicht mal zehn Uhr am Abend sein. Trahern war zu gewieft, um in seiner Wachsamkeit schon so bald nachzulassen. Diese Gefahr bestand eher in den frühen Morgenstunden, wenn die Augenlider schwer wurden und der Geist benommen war vor Erschöpfung.
Aber ging Trahern dann nicht davon aus, dass er, McCay, in aller Ruhe abwartete? Fühlte er sich wirklich sicher genug, jetzt eine Stunde zu schlafen, weil er annahm, dass McCay erst im Morgengrauen versuchen würde, an sein Pferd zu kommen und ihn damit wecken würde?
McCay grinste, während ihn Wagemut erfasste. Verdammt, er könnte genauso gut aufstehen und jetzt zu seinem Pferd gehen! Die Chancen blieben gleich, ganz egal, was er tat. Und wenn die Chancen gleich gut standen, zu gewinnen oder zu verlieren, war es seiner Erfahrung nach am besten, alles auf eine Karte zu setzen.
Er arbeitete sich weiter zu der Felsnase vor, die dem Pferd Schutz bot, dann wartete er, bis er an den Geräuschen merkte, dass das Tier aufgewacht war. Er wartete noch weitere Minuten, dann erhob er sich lautlos und ging zu dem großen Braunen, der seinen Geruch aufgenommen hatte und ihn liebevoll mit dem Kopf anstupste. McCay strich über die samtweiche Nase, ehe er die Zügel nahm, und schwang sich so leise wie möglich in den Sattel. Das Blut rauschte in seinen Adern, wie immer in solchen Situationen, und er musste die Zähne zusammenbeißen, um seine Anspannung nicht durch einen markerschütternden Schrei zu lösen. Das Pferd unter ihm bebte, da es wohl seine grimmige Freude spürte, die das kommende Risiko mit sich brachte.
Es kostete ihn ungeheure Selbstkontrolle, das Pferd zu wenden und langsam davonzureiten, aber der Boden war zu uneben, sodass er selbst einen Trab nicht riskieren konnte. Jetzt war es am gefährlichsten, da Trahern um diese Zeit am ehesten wach werden könnte …
Er hörte, wie ein Abzugshahn gespannt wurde. Blitzschnell beugte er sich über den Hals des Pferdes, riss es scharf nach rechts und stieß ihm in die Flanken. Er spürte das scharfe Brennen in seiner linken Seite, einen Sekundenbruchteil, bevor er den Schuss hörte. Das Mündungsfeuer verriet genau Traherns Standort, und McCay hatte seine Waffe schon gezogen und abgefeuert, bevor der Kopfgeldjäger den nächsten Schuss setzen konnte. Dann stob der große Braune davon, angespornt von einem weiteren Druck in die Flanken. Selbst über den donnernden Hufschlag hinweg konnte McCay Traherns laute Flüche hören.
Da er um ihrer beider Hälse fürchtete, zügelte McCay schließlich sein Pferd, als sie eine Viertelmeile zurückgelegt hatten. Seine linke Seite brannte wie ein Höllenfeuer, und sein linkes Hosenbein war durchnässt. Während sein Pferd im Schritt weiterging, zog er mit den Zähnen einen Handschuh aus und betastete seine Seite. Er spürte zwei Löcher in seinem Hemd, und dementsprechend zwei Löcher in seinem Körper – dort wo die Kugel ein- und wieder ausgetreten war. Hastig riss er sein Halstuch herunter, knüllte es unter seinem Hemd zusammen und presste es mit dem Ellbogen gegen die Wunden.







