Heiße Küsse für den Boss - 10. Kapitel

10. Kapitel

Amanda nahm den ersten Flug am nächsten Tag. Da sie sich dieses Wochenende keinen Mietwagen leisten konnte, hoffte sie, dass das Flugzeug pünktlich war und sie noch den Bus erwischen würde. Im Grunde konnte sie sich nicht einmal den Flug leisten.

    Der Bus, für den sie sich so abgehetzt hatte, kam nur im Schneckentempo voran. Normalerweise dauerte die Fahrt etwas über eine Stunde, heute fast zwei. Sie wohnte im selben Motel wie immer, da sie in der Stadt keine alten Freunde hatte, bei denen sie übernachten konnte.

    Sie war aus Ashburton fortgegangen, ohne zurückzublicken, und hatte ihren Großvater nur selten besucht. Jared hatte recht. Sie war verwöhnt und egoistisch gewesen.

    Sie ging kurz ins Motel, um die Tasche abzustellen. Die Übernachtung bezahlte sie genau wie den Flug mit Kreditkarte. Sie konnte nur hoffen, dass die Karte noch nicht gesperrt war. Dann lief sie zu Fuß zum Pflegeheim. Es war noch früh, noch vor der Besuchszeit.

    Ihr Großvater schlief. Sie schlüpfte in sein Zimmer, erschrocken darüber, wie zerbrechlich er wirkte. Vorsichtig setzte sie sich auf den Bettrand, um ihn nicht aufzuwecken, und betrachtete sein schlafendes Gesicht.

    Früher war er so vital gewesen, so lebenstüchtig. Und er hatte es nicht leicht mit ihr gehabt.

    Als sie ihre Hand auf seine legte, bemerkte sie etwas Dunkles unter dem kurzen Ärmel seines Nachthemds. Sie hob den Stoff etwas an. Auf seinem Arm war ein großer blauer Fleck, darüber ein paar kleinere, einer alt und gelblich, doch die meisten ganz frisch.

    „Wir mussten ihn festhalten. Er hat sich gewehrt“, erklärte die Schwester hastig, als sie hereinkam und Amandas Blick sah. „Sie wissen ja, wie er sein kann.“

    Manchmal regte er sich auf. Manchmal war er widerborstig. Aber so, dass man ihn festhalten musste? So fest, dass er blaue Flecken bekam? Bei näherem Hinsehen konnte sie noch die Fingerabdrücke erkennen. Natürlich bekamen ältere Menschen leicht blaue Flecken, aber … Sie streichelte die Hand ihres Großvaters.

    „Er schläft jetzt ein bisschen.“ Die Schwester wollte sie offensichtlich abwimmeln. „Am besten kommen sie später noch mal wieder.“

    „Ich würde gern noch ein bisschen hier sitzen.“

    Die Schwester blieb zögernd stehen. „Er ist in letzter Zeit sehr verwirrt.“

    Amanda nickte. Das war ihr am Telefon nicht entgangen.

    „Er denkt, die ganze Welt hat sich gegen ihn verschworen.“ Die Schwester lächelte dünn, doch sie beobachtete scharf, wie Amanda reagierte.

    Amanda lächelte schwach zurück, schwieg jedoch.

    Städte änderten sich. Wenn Legenden alterten, wurden sie schnell vergessen. Wusste diese Krankenschwester, dass ihr Großvater der Stadt die Bibliothek gestiftet hatte? Dass er im Stadtrat gesessen hatte? Er war immerhin ein Würdenträger dieser kleinen Stadt gewesen.

    Mit siebzig war er noch furchteinflößend gewesen, inzwischen war er verängstigt. Sobald das Pflegepersonal sich näherte, verstummte er. Es brach Amanda das Herz, wie dünn er war, wie gebeugt.

    Sie blieb den ganzen Morgen bei ihm, und als sie endlich ging, knurrte ihr der Magen. Zum Abendessen wollte sie zurück sein, um mit ihm ein Rugbyspiel im Fernsehen anzuschauen.

    Sie durchquerte die Korridore – es roch nach Chemie – und blinzelte die Tränen fort. Sie musste seinen Arzt sprechen. Doch dazu musste sie an einem Wochentag hier sein – ein fünfminütiges Telefongespräch würde nicht reichen. Und sie konnte sich nicht freinehmen, ehe in der Agentur Ruhe eingekehrt war. Wenn es so schlimm stand, wie sie befürchtete, würde sie ganz zurückkehren müssen, um ein Auge auf ihn haben zu können.

    In dieser Stadt gab es keine Werbeagenturen. Sollte sie sich als Redakteurin bei der Lokalzeitung bewerben? Oder in einem Supermarkt oder bei einer Tankstelle … Sie war zu allem bereit. Jared hatte neulich gesagt, ihr Großvater hätte alles für sie getan. Jetzt war sie dran.

    Bei dem Gedanken an Jared krampfte sich ihr Herz zusammen. Sie verdrängte ihn aus ihrem Kopf. Dieses Wochenende ging es nicht um sie und ihn. Sie seufzte. Vielleicht war es gar keine schlechte Idee umzuziehen. Ein Neuanfang würde ihr helfen, Jared aus ihrem Herzen zu verbannen, wenn die Affäre vorbei war.

    Sie klappte ihr Handy auf und suchte die Nummer vom Hausarzt ihres Großvaters. Sie würde ihm auf den Anrufbeantworter sprechen und um Rückruf bitten. Das war immerhin ein Anfang. Alles Weitere würde man sehen.

 

Draußen blieb sie wie angewurzelt stehen. Unten am Treppengeländer lehnte Jared. Der Jared in alten Jeans und Pullover und mit durchdringendem Blick. Trotz ihrer Sorgen tat ihr Herz einen Sprung. Um ein Haar hätte sie angefangen zu weinen. Um ein Haar wäre sie ihm in die Arme gefallen.

    Stattdessen wiederholte sie ihre Telefonnummer auf dem Anrufbeantworter, klappte das Telefon zu und ging die Treppe hinunter, ohne ihn eine Sekunde aus den Augen zu lassen.

    Auf der letzten Stufe blieb sie stehen. Ihr fehlten die Worte.

    „Du hättest es mir sagen sollen“, beschwerte er sich und betrachtete sie mit unergründlichem Blick.

    Sie wandte den Kopf zur Seite.

    Sein Gesicht erstarrte zur Maske. „Ich weiß, wir schlafen nur miteinander, Amanda. Aber dein Leben interessiert mich.“

    War er etwa verletzt?

    „Du weißt doch wie stolz Großvater ist.“

    Er senkte den Blick und löste sich vom Geländer. „Hast du schon zu Mittag gegessen?“

    „Nein.“

    „Lass uns irgendwo ein Sandwich essen gehen.“

    Auch die Cafés hatten sich seit damals verändert und führten inzwischen unzählige exotische Kaffeesorten und Gourmetsnacks. Jared entschied sich für einen kleinen Laden am Stadtrand mit Galerie und Skulpturgarten. Leider war es zu kalt, um draußen zu sitzen. Stattdessen dirigierte er sie an einen kleinen Tisch am Fenster mit Blick auf den Garten.

    Obwohl ihr die Gasflammen im Kamin den Rücken wärmten, fröstelte sie.

    „Wie geht es ihm?“

    „Nicht so gut.“ Sie bemerkte die Auswahl an Zuckertütchen in der Schale auf dem Tisch.

    „Was ist passiert?“

    Sie sortierte die Zuckertütchen nach Farben, um ihn nicht ansehen zu müssen, während sie antwortete. „Nach meinem Schulabschluss wollte ich nicht hierher zurückkommen. Ich war immer noch wütend auf ihn, weil er mich auf dieses Internat geschickt hatte. Also bin ich in Wellington zur Universität gegangen. Das Studentenleben war süß – schließlich hat Großvater alles bezahlt. Ich fand, das schuldete er mir. In den Ferien besuchte ich ihn manchmal. Aber nicht annähernd oft genug.“

    Jetzt sortierte sie die Zuckertütchen nach Größe. „Erst ist es mir gar nicht aufgefallen. Manchmal wirkte er am Telefon verwirrt, aber ich dachte dann, er habe nur zu viel Gin getrunken.“

    „Wo war Polly?“

    „Sie starb vor sechs Jahren an einem Herzinfarkt.“ Und seit seine Haushälterin gestorben war, ging es mit ihm bergab. Amanda wurde traurig. Polly war fast wie eine Mutter für sie gewesen.

    „Sie war doch noch gar nicht so alt“, murmelte Jared.

    Sie war erst Mitte sechzig gewesen. Amanda nickte. „Mir war nicht bewusst, wie verletzlich Großvater war. Er war immer eine so starke Persönlichkeit.“ Sie seufzte und verteilte die Zuckertütchen über den Tisch. „Als ich ihn vor ein paar Jahren an Weihnachten besuchte, wirkte er angestrengt. Er hatte bei Investitionen viel Geld verloren.“ Damals war Amanda nicht klar gewesen wie viel. „Aber er sagte, ich solle mir keine Sorgen machen, er habe schon ein neues Projekt an Land gezogen. Ich vertraute ihm, schließlich war er ein angesehener Geschäftsmann, die Leute holten sich bei ihm Rat, verstehst du?“

    Sie blickte auf, Jared nickte.

    „Es ging um irgendein Bauprojekt. Er hatte sich mit dem Bauunternehmer getroffen, war von seinen Ideen begeistert gewesen und hatte sein ganzes Geld hineingesteckt.“

    „Und der Deal ist geplatzt?“

    Sie nickte. „Großvater hat praktisch alles verloren.“

    „War der Typ ein Betrüger?“

    „Ich glaube ja. Er ist davongekommen, ohne seine Gläubiger zu entschädigen. Angeblich ist er schon wieder an einem neuen Projekt an der australischen Goldküste beteiligt.“ Sie rieb sich die Schläfen. „Großvater war außer sich. Erst habe ich das auf den finanziellen Verlust geschoben. Doch es war mehr. Ich habe mit seinem Hausarzt gesprochen. Großvater hatte mir verschwiegen, dass er längst Medikamente nahm.“

    „Gegen Demenz?“

    „So etwas Ähnliches.“

    „Glaubst du, dieser Typ hat seinen Zustand ausgenutzt?“

    Sie ließ die Hände in den Schoß sinken und blickte Jared hoffnungslos an. „Wie soll ich das beweisen? Dann müsste ich Großvater entmündigen lassen, und das bringe ich nicht fertig. Du weißt doch, wie er ist, Jared.“ Stolz, unabhängig und immer davon überzeugt, das Richtige zu tun. Amanda erkannte auf einmal, wie ähnlich sie ihm war. „Wir haben das große Haus verkauft und eine kleine Wohnung für ihn gefunden. Ich besuchte ihn von da an öfter.“

    „Gab es denn niemanden, der euch helfen konnte?“

    „Es ist niemand mehr da. Seine alten Freunde sind entweder verstorben oder haben ähnliche Probleme. Bill ist nach Tauranga gezogen, um in der Nähe seiner Enkel zu sein. Die Stadt hat sich verändert. Ich kenne hier kaum noch jemanden.“

    Sie wollte an ihrem Kaffee nippen, aber er war noch immer zu heiß. Sie stellte die Tasse wieder ab. „Er baute rapide ab, bis man ihn irgendwann nicht mehr allein lassen konnte. Ein paar Mal lief er orientierungslos durch die Gegend und konnte sich nicht an seine Adresse erinnern. Ich hatte Angst, er würde eines Tages vergessen, den Herd auszustellen.“

    „Deshalb zog er in das Pflegeheim.“ Jared trank einen Schluck Kaffee. Ihm schien es nichts auszumachen, dass er kochend heiß war. „Und nun?“

    „Ich weiß nicht.“ Sie senkte die Stimme. „Ich bin nicht glücklich mit dem Heim. Er wirkt nicht glücklich. Aber ich weiß nicht genau, warum. Nachdem ich den Job in Auckland bekam, war ich einen ganzen Monat nicht hier. Da ist es mir aufgefallen.“

    „Was?“

    „Er hat stark abgenommen. Deshalb komme ich jetzt wieder öfter. In letzter Zeit jedes zweite Wochenende. Irgendetwas stimmt nicht.“

    „Wie meinst du das?“

    Sie sah sich nervös um. Die anderen Gäste saßen mehrere Tische entfernt. Es lief Musik. Niemand würde ihre wilden Verdächtigungen hören. „Er hat blaue Flecken.“

    Jareds Augen funkelten. „Und du glaubst, es war kein Versehen?“

    „Ich weiß es nicht.“

    „Doch“, widersprach er leise, aber eindringlich. „Du weißt es. Hör auf dein Gefühl. Was sagt es dir?“

    „Ich glaube, man tut ihm weh.“ Es war schrecklich, diesen Verdacht laut auszusprechen. Tränen stiegen ihr in die Augen. Der Gedanke, sie könnte recht haben, war unerträglich.

    „Absichtlich?“

    „Ich weiß es nicht.“

    „Was noch?“

    Ihr Blick verfinsterte sich. Ein paar blaue Flecken waren nicht viel. Vielleicht hatte die Schwester ja recht. „Er ist in letzter Zeit so still. Aber vielleicht ist das ja auch ein Symptom seiner Krankheit … Ich versuche, ihn jeden Tag anzurufen, aber manchmal sagen sie, er schläft, und ich weiß, dass sie sich nicht die Zeit nehmen nachzusehen, ob er wirklich schläft.“ Sie zögerte. „Und jedes Mal, wenn ich ihn sehe, ist er noch dünner. Er ist völlig abgemagert.“

    „Warum holst du ihn nicht in deine Nähe?“

    „Ich kann es mir nicht leisten.“ Die Pflegeheime in Auckland waren kostspielig.

    „Und was hast du jetzt vor?“

    „Ich werde hierher zurückziehen“, seufzte sie. „Dann kann ich jederzeit unangemeldet nach ihm sehen und die nervige Verwandte spielen, die immer Fragen stellt.“

    Er war wie versteinert.

    „Ich kann nicht anders, Jared.“

    „Wenn du ihn nach Auckland holen würdest, bräuchtest du deinen Job nicht aufgeben. Und du müsstest nicht umziehen.“

    „Ich sage doch, ich kann es mir nicht leisten. Und warum soll ich ihm das zumuten? Er hat sein ganzes Leben hier verbracht. Hier ist sein Zuhause.“

    „Klingt nicht, als würde er davon noch viel mitbekommen. Bring ihn irgendwo unter, wo er einen schönen Blick hat und einen netten Garten, in dem er spazierengehen kann. Und wo du ihn öfter besuchen kannst. Das ist das Beste für ihn. Du bist sein Zuhause.“

    „Wie soll er einen Umzug verkraften?“

    „Mit professioneller Unterstützung. Und deiner Hilfe. Das ist besser, als ihn irgendwo zu lassen, wo er misshandelt wird.“

    Sie zuckte zusammen. „Deshalb will ich ja wieder herziehen.“ Sie sog scharf die Luft ein und versuchte, ihrer Angst Herr zu werden. „Vielleicht ist es nicht das ganze Heim, sondern nur eine Pflegekraft. Ich bin nicht einmal sicher. Was soll ich sonst tun, Jared?“

    „Zeig es an.“

    „Ohne Beweise? Abgesehen von ein paar blauen Flecken und weiblicher Intuition? Das würde seine Lage nur verschlimmern. Dann sind sie sauer auf mich und lassen es sicher an ihm aus.“

    „Ob es nur einer ist oder alle, spielt keine Rolle. Er kann dort nicht bleiben, Amanda. Und was ist mit den anderen Patienten? Wer passt auf die auf? Bist du es ihnen nicht schuldig, dich zu vergewissern, dass sie gut behandelt werden?“

    Hilflosigkeit, Verzweiflung und das schlechte Gewissen nahmen ihr fast den Atem. „Verdammt, Jared, mach mich nicht dafür verantwortlich. Ich kümmere mich um meinen Großvater, das ist mehr Verantwortung, als ich ertragen kann.“

    „Du hast doch gesagt, dass ich alles schaffen kann. Warum denkst du von dir nicht das Gleiche?“

    Sie schüttelte den Kopf. „Ich bin nicht wie du“, widersprach sie kopfschüttelnd. „Du hattest recht. Ich war verwöhnt. Oberflächlich. Ich habe Kunstgeschichte studiert“, spottete sie. „Was kann ich damit schon anfangen?“

    „Wir brauchen Schönheit in unserem Leben, Amanda. Es ist Ausdruck unserer Menschlichkeit.“

    Amanda klappte die Kinnlade herunter. „Ausdruck unserer Menschlichkeit?“

    „Ich weiß.“ Er lächelte schief. „Ich kann selbst nicht glauben, dass ich das gesagt habe.“

    Er starrte lange in seinen Kaffee. Sie betrachtete ihn eine Weile sehnsüchtig, doch dann wandte sie den Blick ab und sah aus dem Fenster, sah den Regen die Scheibe hinunterlaufen und zwang sich, ein oder zwei Bissen von ihrem Panini zu essen.

    Er hob den Kopf. Seine Stimme war leise. „Lass mich das übernehmen.“

    „Nein.“ Genau das wollte sie nicht. Sie wollte seine Hilfe nicht. „Nein.“

    „Warum nicht?“

    „Aus dem gleichen Grund, aus dem du die Vertragsbedingungen für den Auftrag geändert hast. Ich möchte, dass du frei entscheiden kannst.“ Sie atmete tief durch. „In Bezug auf uns.“

    „Wenn es vorbei ist, ist es vorbei. Aber es ist noch nicht vorbei. Und diese Angelegenheit macht keinen Unterschied.“

    „Das kann ich nicht zulassen. Es würde alles nur unnötig komplizieren. Ich will nicht, was deiner Meinung nach alle Frauen wollen.“

    Sex oder Geld oder beides und sonst nichts.

    Er kniff die Lippen zusammen. „Hier geht es nicht um dich, Amanda. Es hat überhaupt nichts mit dir zu tun. Ich schulde deinem Großvater etwas.“

    „Du schuldest ihm etwas?“

    Er blickte in seinen Kaffee, dann hob er den Kopf und sah ihr lange in die Augen. „Er hat mir Arbeit angeboten, als niemand mir eine Chance geben wollte. Er hat ein Konto für mich eingerichtet, ein Sparbuch, von dem ich kein Geld abheben konnte, sodass mein Vater mich nicht dazu zwingen konnte. Colin zahlte mir gerade so viel aus, dass ich die nötigsten Einkäufe erledigen konnte. Er verschaffte mir Jobs und sorgte dafür, dass die Farmer mich in Naturalien bezahlten. Fleisch, Kartoffeln, was auch immer. Aber kein Geld, das mein Vater versaufen konnte. Colin kümmerte sich um alles – unter einer Bedingung: gute Noten. Solange ich gut in der Schule war, bekam ich Arbeit. Er war hart, aber gerecht, und ich habe viel von ihm gelernt. Dank ihm habe ich nicht nur überlebt, sondern es auch zu etwas gebracht.“

    Tränen traten in Amandas Augen. Davon hatte sie nichts gewusst.

    „Verstehst du jetzt?“, sagte Jared plötzlich schroff. „Ich konnte es ihm wohl kaum vergelten, indem ich seine geliebte Enkelin vernasche. So sehr ich es auch gewollt hätte.“

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