Heiße Küsse für den Boss - 16. und letztes Kapitel

16. Kapitel

Nachdem sie überprüft hatte, dass alles, was sie brauchte, sich in ihrer Tasche befand, ging Amanda eiligen Schrittes zum Eingang der Galerie. Sie ging diese Woche schon den vierten Abend hintereinander aus. Doch auch noch so viel Ablenkung half nicht.

    Sie hatte in der Werbeagentur gekündigt. Obwohl Valerie alles versucht hatte, sie davon abzubringen, war Amanda stur geblieben.

    Bei Exclusively Auckland, einem monatlich erscheinenden Hochglanzmagazin, hatte sie überraschend schnell einen neuen Job gefunden. Eigentlich hatte sie sich als Anzeigenverkäuferin beworben, doch man hatte sie als Redakteurin für Kunst und gesellschaftliche Events eingestellt. Ihre Leidenschaft fürs Fotografieren kam ihr dabei zugute. Ebenso wie ihre Gabe, sich auf gesellschaftlichem Parkett geschickt zu bewegen. Die harte Zeit im Eastern Bay Mädchenpensionat zahlte sich unerwartet doch noch aus.

    Und so war sie in den vergangenen vier Wochen bei jedem gesellschaftlichen Ereignis der Stadt gewesen – Ausstellungseröffnungen, Premieren, Benefizveranstaltungen, Modeschauen, Rugbyspiele und Konzerte neuer Bands – und hatte dabei mit den VIPs geplaudert, Fotos geschossen und sich Notizen gemacht. Tagsüber schrieb sie launige Aufmacher über einheimische Modedesigner, Künstler und Cafébesitzer.

    Sie glättete ihr kleines Schwarzes, das sie diese Woche schon zum zweiten Mal trug. Ihre Accessoires wurden immer ausgefallener, doch für heute Abend hatte sie ein schlichtes Outfit gewählt.

    Als sie ihre Frisur ein letztes Mal prüfte, wehte ihr eine Duftwolke des teuren Parfums in die Nase, das sie unterwegs gekauft hatte. Zufrieden befühlte sie ihre ebenso elegante wie praktische Hochsteckfrisur.

    Die Galeristin begrüßte sie mit einem Lächeln. Amanda war inzwischen überall bekannt. Im Kopf ging sie die Prominenz durch, die sich für heute Abend angekündigt hatte – Fernsehstars, Politiker und Geschäftsleute. Alle wollten ihre fünfzehn Minuten und posierten eifrig für Fotos, die im Gesellschaftsteil erscheinen würden.

    Erst nachdem sie die weiten Räumlichkeiten abgeschritten hatte, widmete sie ihre Aufmerksamkeit den Bildern an den Wänden. Einige waren nicht schlecht. Sie machte einige Fotos, dann ging sie auf die Suche nach den Künstlern. Es waren insgesamt drei anwesend. Sie unterhielt sich mit ihnen und fotografierte sie neben ihren Werken.

    Der vierte Künstler fehlte, doch als sie seine Bilder betrachtete, fiel ihr Blick auf eine weite Landschaft mit milchigblauem Himmel, Seen und Bergen. Ein einsamer Adler blickte ihr entgegen. Es war ein Bild, wie es Jared gefallen würde – er würde das Raubtier sehen, sie seine Verwundbarkeit. Sie vergaß ihren Job und verharrte lange vor dem Gemälde.

    „Das ist schon verkauft“, hörte sie die Stimme der Galeristin hinter sich. „Darf ich Ihnen den Käufer vorstellen, er …“

    „Wir kennen uns.“

    Amanda schloss für eine Sekunde die Augen – die Sekunde, die ihr Herz beim Klang seiner Stimme ausgesetzt hatte zu schlagen. Ihr wurde heiß, immer heißer, bis sie das Gefühl hatte, innerlich zu brennen. Es dauerte ein paar Sekunden, ehe sie es schaffte, sich umzudrehen.

    Er trug einen Smoking und wirkte darin ebenso unwiderstehlich wie gefährlich.

    „Schön“, versuchte die Galeristin das peinliche Schweigen zu brechen. „Dann überlasse ich Sie jetzt sich selbst.“

    Amanda war von seinen schönen dunklen Augen wie hypnotisiert. Den Stift umklammernd versuchte sie, ihre Gedanken zu ordnen, doch alles was sie tun konnte, war ihn anstarren. In seinem Gesicht spiegelten sich unausgesprochene Gefühle, die sie verzweifelt zu lesen versuchte. Doch es war hoffnungslos.

    „Ein schönes Bild“, brachte sie hervor.

    „Freut mich, dass es dir gefällt.“ Es würdigte das Bild keines Blickes. „Willst du mich interviewen, Amanda?“

    „Ich dachte, du gibst keine Interviews.“

    „Wäre nicht das erste Mal, dass ich für dich eine Ausnahme mache.“ Er musterte sie. „Du hast abgenommen.“

    „Du auch.“ Sein Kinn war markanter denn je, und ihre Lippen prickelten bei dem Gedanken daran, wie wunderbar rau es sich anfühlte.

    „Ich hatte viel zu tun.“ Amanda war so überwältigt von seinem Anblick, dass sie vergaß zu blinzeln und ihr Tränen in die Augen traten.

    „Ich auch.“

    Er kam einen Schritt näher, und obwohl ihr warm war, fröstelte sie. Jared war wie ein Fieber, eine tropische Krankheit, der sie erlag, überwältigt von dem Strudel ihrer Gefühle für ihn, ein schwarzes Loch der Liebe.

    Er hielt den Kopf geneigt und betrachtete sie eingehend, las jede ihrer Gefühlsregungen, als er ihr sanft mit dem Finger über die Nase, über die Wange strich. Ihr lief ein Schauer über den Rücken.

    „Nicht, Jared“, flüsterte sie. Tu mir das nicht an. Nicht schon wieder.

    „Hast du mich vermisst?“ Seine Stimme war ganz leise, doch sie verstand jedes einzelne Wort. Und jedes Wort streute Salz in ihre Wunden.

    Sein glühender Blick durchdrang ihren dünnen Schutzwall. Konnte er sehen, was in ihr vorging? Dass sie ihn bei jedem Atemzug vermisste?

    Er kam noch einen Schritt näher. Ihr Herz pochte laut, sie atmete flach und schnell, um genug Luft zu bekommen. Sie musste nachdenken, musste sich schützen. Ihre Gedanken rasten.

    „Ich will nicht deine Geliebte sein“, stieß sie hervor. „Ich verstehe, wenn du das Heim für Colin nicht mehr bezahlen willst, und ich wäre dir dankbar, wenn … wenn …“

    Sie stockte und verstummte. Jared war leichenblass geworden.

    Er sog scharf die Luft ein, und als er sprach, bewegten sich seine Lippen kaum. „Geh. Verschwinde hier.“

    Angst erfasste sie. Sie sah die unbändige Wut in seinen Augen, machte auf dem Absatz kehrt und floh durch den Seiteneingang der Galerie auf den Parkplatz. Als sie gerade fünf Schritte gegangen war, hörte sie seine eiligen Schritte hinter sich auf dem Beton.

    „Glaubst du wirklich, so etwas würde ich tun?“ Er packte sie am Arm und drehte sie um. „Für was für einen Menschen hältst du mich? Wie kannst du nur glauben, dass ich dir das antun würde?“

    Ihr Herz pochte so schnell, dass sie fürchtete, ohnmächtig zu werden. „Ich weiß nicht, was ich glauben soll, Jared.“

    „Glaubst du wirklich, dass ich deinen Großvater nur benutzt habe?“

    „Ich weiß es nicht, aber ich will dir auf keinen Fall etwas schuldig sein. Ich gebe dir das Geld zurück. Ich habe einen neuen Job und …“

    „Du schuldest mir nichts!“, schrie er. „Ich bin deinem Großvater etwas schuldig.“

    Sie sah, dass er verletzt war, doch es gab kein Zurück.

    „Du hast mich einfach stehen lassen.“

    „Du hast gesagt, ich soll verschwinden.“

    „Was willst du eigentlich von mir?“

    „Alles!“, brach es aus ihr hervor. „Ich wollte immer alles. Aber du hast mich zurückgewiesen.“

    „Geht es um die Nacht nach Colins Umzug? Die Nacht, als …“

    „Als du mich zurückgewiesen hast.“ Als sie ihn am dringendsten brauchte.

    Er ballte die Hände zu Fäusten. „Dir geht es tatsächlich nur um Sex, nicht wahr, Amanda? Alles, was du willst, ist Sex.“

    „Unsinn!“, rief sie. „Aber ich wollte wenigstens etwas von dir haben.“

    Er runzelte die Stirn.

    „Ich wollte, dass du mich liebst. Ich weiß, dass du das nicht kannst. Ich weiß, du begehrst mich, aber ich bin nicht die Frau, mit der du dein Leben teilen willst.“

    Er schloss die Augen, um seinen Schmerz zu verbergen.

    „Jared …“

    „Liebst du mich?“ Er klang überrascht.

    „Natürlich!“ Durch einen Tränenschleier sah sie ihm in die Augen. „Was hast du denn gedacht?“

    „Dass du mich begehrst.“ Er schüttelte den Kopf. „Dass du gern mit mir schläfst.“

    „Das ist nur Sex. Und Sex mit dir ist toll. Aber den Rest der Zeit fühle ich mich furchtbar.“ Sie schniefte. „So einsam. So unsicher. Ich will mich nicht ständig fragen müssen, wann es vorbei ist.“

    Fassungslos starrte er sie an.

    „Ich liebe dich seit vielen Jahren, Jared. Ich habe dich immer geliebt.“

    „Wieso?“ Er wirkte so überwältigt, dass es ihr das Herz brach. Von der Mutter verlassen, vom Vater vernachlässigt, glaubte er nicht an Liebe.

    „Wie kannst du das fragen? Ich liebe alles an dir.“

    Wieder runzelte er die Stirn, doch sie ließ sich nicht beirren. „Ich liebe deinen Körper. Du bist total sexy, und ich habe noch nie einen Mann so begehrt wie dich.“ Das hatte sie ja auch schon mehr als einmal bewiesen.

    „Dein Geld ist mir völlig egal. Ich meine, natürlich bin ich dir dankbar für das, was du für meinen Großvater getan hast. Aber ich habe dich schon lange vorher geliebt. Ich habe mich in den ernsten verschlossenen Jungen verliebt, der auf unserer Farm gearbeitet hat. Schon damals hat ein einziger Blick von dir gereicht, um mich glücklich zu machen.“

    „Warum hast du mir das nie gesagt?“

    „Ich habe mich dir förmlich an den Hals geworfen. Und du hast mich immer zurückgewiesen.“

    „Ich dachte, du wolltest nur Sex.“

    „Ach, Jared.“ Sie schüttelte den Kopf. „Und ich dachte, du wolltest nur Sex.“

    „Das dachte ich auch“, gab er zu. „Wirklich. Ich hielt die Erinnerung an diesen Abend damals für eine Fantasie, die ich ausleben muss.“

    Mit zitternden Händen umfasste er ihr Gesicht. „Amanda, die Wahrheit ist, dass ich dich liebe.“

    Tränen liefen ihr über die Wangen, als er hastig weitersprach. „Ich habe dich immer geliebt und werde dich den Rest meines Lebens lieben.“

    Er drückte sie fest an sich, und sie versuchte, ihr Schluchzen zu unterdrücken, damit sie hören konnte, was er sagte. „Damals warst du die verwöhnte Prinzessin, die alles hatte, und ich war eifersüchtig. Aber ich habe dich begehrt. Du warst so schön, so wild. Als ich dich wiedertraf, hielt ich dich noch immer für verwöhnt, doch ich merkte schnell, dass ich mich geirrt habe. Du warst atemberaubend, und mir wurde klar, dass ich mehr will. Dass es mir nicht reicht, nur mit dir zu schlafen. Ich wollte dich ganz. Aber ich hatte Angst.“

    „Ich hatte nicht alles, Jared“, widersprach sie gequält. „Ich hatte Geld. Aber ich war einsam. Ich war so einsam, und irgendwie spürte ich, dass uns etwas verbindet. Als ich dann fortgeschickt wurde, habe ich dich dafür gehasst. Ich habe dir die Schuld daran gegeben. Ich war so verletzt.“

    Er wiegte sie in seinen Armen.

    „Unser Wiedersehen war wie eine Zeitreise. All meine Gefühle für dich waren plötzlich wieder da.“ Sie war wieder sechzehn gewesen und genauso verloren wie damals. „Und sie wurden immer stärker. Je mehr Zeit ich mit dir verbrachte, desto mehr wollte ich. Ich wollte alles. Bis du gesagt hast, du willst eine Wohnung für mich mieten.“

    „Damit war es für dich vorbei.“

    „Ich konnte nicht anders.“

    „Findest du das fair?“, fragte er leise. „Einfach fortzulaufen? Ohne eine Erklärung?“

    Wieder flossen Tränen, als sie begriff, wie sehr sie ihm wehgetan hatte. „Ich hätte es nicht ertragen, noch einmal zurückgewiesen zu werden. Deshalb musste ich dir zuvorkommen.“

    „Tut mir leid. Ich wollte dich nicht zurückweisen. Du warst nicht in der Verfassung für Sex, obwohl ich mich sehr beherrschen musste. Ich wollte erst mit dir reden.“

    „Warum hast du das nicht gesagt?“

    „Du warst völlig außer dir.“ Er hob ihr Kinn und sah ihr flehend in die Augen. „Ich wollte dir nie wehtun.“ Er holte tief Luft und sagte im Brustton der Überzeugung: „Ich liebe dich wirklich, Amanda!“

    Sie hielt ihn fest umschlungen, und bei dem Gedanken, wie alles hätte enden können, wurde ihr plötzlich ganz anders. „Wenn wir uns heute nicht zufällig getroffen hätten …“

    „Ich wusste, dass du hier sein würdest“, unterbrach Jared sie. „Ich war total unprofessionell und habe Valerie praktisch gezwungen, mir zu sagen, wo du arbeitest. Ich konnte es keinen Tag länger ohne dich aushalten. Aber ich wollte dich überraschen, wollte sehen, wie du reagierst, wie …“

    Sie nickte. „Ich habe nie aufgehört, mich nach dir zu sehnen.“

    „Amanda, meine Gefühle für dich machen mir Angst. Der Gedanke, dich zu verlieren, macht mir Angst. Ich könnte es nicht ertragen, wenn du nicht dasselbe für mich empfindest.“

    „Ich liebe dich!“ Wenn nötig, würde sie es noch tausend Mal sagen.

    „Hoffentlich!“ Er hielt sie ganz fest, den Kopf auf ihren gelehnt. „Denn ich werde dich nie wieder gehen lassen. Du bist für mich all das, was ich nie hatte. Verstehst du das?“

    Das tat sie.

    „Ich möchte eine Familie haben, Jared“, sprudelte es aus ihr hervor. „Wir können unseren Kindern geben, was wir nie erfahren haben. Sie mit Liebe überschütten. Für sie da sein.“

    Ein Schatten legte sich über seine Augen. „Ich glaube nicht, dass ich das kann, Amanda.“ Er schüttelte den Kopf.

    „Wir werden es gemeinsam lernen.“ Lächelnd lehnte sie sich an ihn. „Wir haben alle Zeit der Welt.“

    „Okay, Süße.“ Er atmete schwer aus. „Dann werden wir es eben lernen.“

    „Du wirst ein wundervoller Vater sein, Jared. Du bist in allem wundervoll. Gemeinsam können wir alles haben.“ Sie schmiegte sich an ihn. „Alles, was uns wichtig ist.“

    Hoffnung, Vertrauen, Liebe, eine Familie.

    „Wehe, du läufst wieder davon.“

    „Ich will für immer mit dir zusammen sein. Das musst du mir glauben, Jared. Ich liebe dich, und ich werde dich nie verlassen.“

    „Bis dass der Tod uns scheidet?“

    „Nicht einmal dann.“

    „Dann willst du mich also heiraten?“

    „Versuch ja nicht, mich davon abzuhalten.“

    „Das würde ich nie wagen.“ Endlich breitete sich ein Lächeln über sein Gesicht. „Was Amanda will, bekommt sie auch.“

    „Ja.“ Wieder traten ihr Tränen in die Augen. „Ich finde, wir sollten es bald tun. In aller Stille.“

    „Du willst keine große Hochzeit?“

    „Nur du und ich. Das ist alles, was zählt.“

    „Was ist mit deinem Großvater?“

    „Er hat nicht mehr lange, Jared. Und ich hätte ihn gern dabei.“ Sie spürte sein Unbehagen und ahnte den Grund dafür. „Weißt du, was ich gefunden habe?“

    Sie trat einen Schritt zurück und holte ein Dokument aus dem Seitenfach ihrer Handtasche, in dem sie normalerweise nur Schlüssel und Kleingeld verstaute. Sie faltete es auseinander. „Das habe ich bei seinen Unterlagen gefunden.“

    Es war der alte Zeitungsartikel über Hochschulabsolventen, über den auch seine Mutter gestolpert war.

    „Er hat ihn ausgeschnitten und aufbewahrt, Jared.“

    Jared nahm den Artikel und starrte auf sein Foto.

    „In seinen Augen war kein Mann je gut genug für mich“, sagte Amanda sanft. „Doch du bist der Einzige, über den er einen Zeitungsartikel aufbewahrt hat.“

    Sein Blick ruhte lange auf dem Artikel, und sie spürte seine innere Anspannung, doch als er schließlich aufblickte, ließ die Zärtlichkeit in seinem Blick sie innerlich schmelzen.

    „Warum bewahrst du den in deiner Tasche auf?“

    Sie senkte den Blick, nahm ihm den Artikel ab und betrachtete das Foto: In seinem dunklem Pullover sah Jared aus wie ein Leinwand-Rebell aus Hollywood. Die Andeutung eines Lächelns umspielte seine Lippen.

    „Was glaubst du?“ Ihre Stimme klang, als hätte sie in den letzten fünfzehn Jahren jeden Tag dreißig Zigaretten geraucht.

    „Du hast etwas Besseres verdient.“ Er strich ihr sanft übers Haar. „Den echten Jared.“

    Das Verlangen in seiner Stimme erregte sie.

    „Ich will ihn jetzt sofort.“ Sie verschwand in der Dunkelheit und hielt nach seinem Wagen Ausschau.

    „Amanda, wir sind hier auf einem Parkplatz. Überall sind Leute.“ Doch er folgte ihr.

    Hier draußen war niemand. Alle vergnügten sich in der Galerie.

    „Es wird schon niemand etwas sehen.“ Sie entdeckte sein Auto, das praktischerweise nicht in der Nähe der Straßenbeleuchtung parkte, und streifte sich den Slip ab.

    „Du bist unglaublich.“ Er klang heiser.

    Sie lehnte sich mit dem Rücken an seinen Wagen. „Komm schon. Ich brauche nicht lange.“

    Er unterdrückte ein Lachen. „Sagt das nicht normalerweise der Mann?“ Er stellte sich vor sie, damit niemand sehen konnte, dass sie ihr Kleid aufgeknöpft hatte.

    „Nimm mich.“ Sie ergriff seine Hüften und presste ihn an sich.

    „Man kann dir einfach nichts abschlagen, Amanda.“ Stöhnend stieß er in sie.

    „Ich bin so froh, dass du das endlich begriffen hast, Jared“, hauchte sie.

    Lächelnd verschloss er ihre Lippen mit einem Kuss.

    „Jared.“

    Er schaute ihr in die Augen, und sie hatte das Gefühl, ins Paradies zu schauen. Amanda lächelte, und als Jared ihr Lächeln erwiderte, war es, als würde ein Feuerwerk in ihrer Brust explodieren, das sie mit Farbe, Licht und Glück erfüllte.

    Sie ließ den Kopf an seinen Hals sinken. „Bring mich nach Hause.“

    „Süße …“ Er drückte sie an sich. „Du bist zu Hause.“

    In seinen Armen. Für immer.

 

– ENDE –

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