Von dir will ich alles - 7. Kapitel

7. KAPITEL

"Halb nackt in der Badewanne? Und du bist gegangen? Bist du krank?" Rachel griff Sylvia an die Stirn.

     "Hör auf damit, ja?" Sylvia schob Rachels Hand fort und sah sich in dem überfüllten Laden des La Guardia Airports um.

     Ein älteres Ehepaar in Bermuda-Shorts und grellen Hawaiihemden schaute sich nach ihnen um. Sylvia lächelte und hoffte, dass sie sie nur aus Neugier anstarrten und nicht, weil sie Rachels Bemerkungen mitbekommen hatten.

     Aber vielleicht schauten sie sie ja auch nur wegen der dunklen Ränder unter ihren Augen an. Sie hatte die ganze Nacht kein Auge zugetan, weil sie ständig an den Mann im Nebenzimmer denken musste. Aber immerhin konnte sie die zweite Runde jetzt für sich verbuchen, und die Freude darüber würde sie sich von Rachel nicht verderben lassen. Schon gar nicht, nachdem der Kampf so hart gewesen war.

     "Ich habe dir gesagt, ich schlafe nicht mit ihm. Und das meinte ich ernst."

     "Na wunderbar, dann verspricht die Reise ja wohl ungeheuer aufregend für dich zu werden. Du ahnst ja nicht, wie sehr ich dich beneide."

     "Rachel!"

     Ihre Freundin hob die Hände. "He, ich mach dir ja keinen Vorwurf daraus." Rachel legte eine Illustrierte und ein Päckchen Kaugummi auf die Theke. "Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass du der Wahrheit nicht ins Auge sehen willst."

     Sylvia verdrehte die Augen. "Ich hätte dir nichts erzählt, wenn ich gewusst hätte, dass du mal wieder die Psychoanalytikerin spielst. Ich hätte dich nicht einmal gebeten, uns zu fahren. Devin und ich hätten auch ein Taxi nehmen können."

     Rachel zuckte mit den Schultern und bezahlte. "Es ist noch nicht zu spät, Kondome einzukaufen. Du brauchst sie vielleicht noch."

     Die Verkäuferin, ein etwa sechzehnjähriges Mädchen, kicherte. Sylvia blitzte Rachel böse an und legte einen Schokoriegel zu ihrem Stapel Taschenbücher. "Welche Zeitung wollte Devin haben?"

     "Hm." Rachel wandte sich zum Ständer und deutete auf ein Börsenblatt. "Unser kleiner Schwindler interessiert sich für Finanzen, was?" Sie stieß Sylvia an. "Vielleicht kannst du ihn ja als Anlageberater gewinnen."

     Sylvia sagte nur: "Gib mir die Zeitung." Sie bezahlte bei dem Mädchen, das mühsam ein Grinsen unterdrückte.

     Auf dem Weg zum Flugsteig hüstelte Rachel einmal. Und dann noch einmal.

     "Was ist?"

     "Nichts", entgegnete Rachel in gespielter Unschuld.

     "Ich schlafe nicht mit ihm", stellte Sylvia erneut klar, während ihr Blick unwillkürlich zu den öffentlichen Telefonen glitt, wo Devin stand und telefonierte.

     "Ja, ich weiß, das sagtest du bereits."

     Sylvia blieb abrupt stehen, und eine Frau, die einen riesigen Koffer schleppte, prallte fast gegen sie. "Warum liegt dir so viel daran, mich mit diesem Mann zusammenzubringen? Du bekniest mich praktisch, mit ihm ins Bett zu gehen. Und das ist selbst für deine Maßstäbe nicht normal. Warum bist du bei ihm so beharrlich? Gewinnst du etwas, falls es dir gelingt, mich umzustimmen?"

     "Nicht ich. Du. Du gewinnst etwas." Rachel trat einen Schritt zurück und musterte sie nachdenklich.

     "Und was soll das sein?"

     "Wer weiß? Vielleicht ist er der Richtige, und ihr verliebt euch auf der Reise."

     Sylvia lachte. "Seit wann bist du romantisch?"

     "Mir gefiel 'Schlaflos in Seattle'. Und bei 'Titanic' hab ich geweint."

     "Doch nur, weil sie die Kette ins Meer geworfen hat."

     "Trotzdem. Denk an meine Worte. Ich hab so ein Gefühl, dass er es sein könnte."

     Sylvia runzelte die Stirn. So langsam begann sie zu befürchten, dass Rachel etwas total Absurdes tun könnte, und sie sah sich schon mit Devin eingesperrt in einem nur von Kerzen erhellten Raum, aus dem Rachel sie nicht eher herausließ, bis sie miteinander geschlafen hatten.

     Aber das wäre vielleicht gar nicht so schlecht. Sie schloss die Augen und stellte sich Devin ausgestreckt auf einem Bett vor, die Arme ausgebreitet und mit Seidenschals ans Bettgestell gefesselt. Nein, mit ihren schwarzen Nylons. Und wenn er hilflos und nackt vor ihr lag, würde sie ihn mit Händen und Lippen einer erotischen Tortur unterziehen, bis er vor Erregung glühte und sich lustvoll wand …

     Sie seufzte und öffnete die Augen. Ein Flughafen war kein Ort, um sich derartigen Fantasien hinzugeben.

     Aber dreißig Minuten später, als sie auf ihrem engen Flugzeugsitz saß, hatte sie immer noch Rachels Prophezeiung im Ohr.

     Konnte Devin wirklich der Richtige für sie sein? Unmöglich. Sie war eine vernünftige Frau, und vernünftige Frauen verliebten sich nicht in Ganoven. Ein Lächeln spielte um ihre Lippen. Nicht einmal in solche, die Börsenberichte lasen, wortreich übers Küssen sprachen und in Jogginghosen in die Badewanne stiegen.

     Aber schrieben Frauen, die auch nur eine Spur Vernunft besaßen, Spionagethriller, in denen halb nackte Femmes fatales den Helden in ihr Bett lockten?

     Ruckartig zog sie den Sicherheitsgurt an. Sie, Sylvia Sommers, tat es. Sie schrieb Thriller, träumte von ihrem erfundenen Autor und heuerte einen geheimnisvollen Betrüger an, um ihre Fantasiegestalt zu repräsentieren. Aber so attraktiv dieser Mann auch sein mochte und so sehr er sie auch reizte, sie dachte nicht daran, sich in ihn zu verlieben.

     Nicht sehr zumindest.

     Sie würde an ihrem Plan festhalten und ihr Leben in geordnete Bahnen bringen, damit sie ihrem Dad endlich erzählen konnte, womit sie ihren Lebensunterhalt verdiente. Und dann würde sie einen netten, ganz normalen Mann heiraten und mit ihm glücklich werden. Sofern sie diesen Flug überlebte.

     Sie warf Devin, der in einem ihrer Bücher blätterte, einen irritierten Blick zu. Er bemerkte ihre Flugangst nicht einmal. Männer!

     Sie zog den Gurt noch etwas fester an und überzeugte sich, dass ihr Sitz und ihr ausklappbares Tischchen fest an ihrem Platz verankert waren. Als die Stewardess die Karte mit den Verhaltensregeln für den Notfall hochhielt, suchte Sylvia hektisch das entsprechende Exemplar im Netz vor ihr.

     Devin hörte nicht einmal zu. Er war vertieft in Alexanders drittes Buch. Das Flugzeug könnte in Flammen aufgehen, und er würde keine Ahnung haben, zu welchem Ausgang er sich begeben musste.

     Sylvia schaute hoch zu den Sauerstoffmasken, die bei einem Notfall herunterfallen würden, konnte an der Decke aber nichts erkennen. Was war, wenn ihre Maske nicht herausfiel?

     Sie wandte sich zu Devin, aber er schien nicht interessiert, und seine Gleichgültigkeit brachte sie immer mehr auf. Mit einem tiefen Atemzug versuchte sie, sich an den Spruch zu erinnern, mit dem sie ihre Angst normalerweise bewältigte. Irgendetwas über Lotusblumen … ja, alles war gut. Falls das Flugzeug abstürzte, würde sie sich selber retten können.

     Himmel, es wird doch hoffentlich nicht abstürzen?

     Devin blätterte eine Seite um, schaute auf und sah, dass sie ihn anstarrte. Ein Lächeln glitt über sein Gesicht.

     Sylvia runzelte die Stirn und senkte den Blick wieder auf die Notfallregeln. Rachel irrte sich. Er war ganz sicher nicht der Richtige. Er passte nicht zu ihr. Er war nicht das, was sie sich wünschte. Und schon gar nicht, was ihr Vater sich für sie erhoffte und was er akzeptieren würde.

     Sie musste an ihre Karriere denken. An die Erwartungen der Familie. An ihr Ansehen. Es wäre dumm gewesen, all das für ein paar Wochen Leidenschaft aufs Spiel zu setzen.

     Sie erschrak und zwang sich zu einem Lächeln, als Devins Schulter gegen ihre stieß.

     "Entschuldigung, aber bist du okay?"

     "Klar. Natürlich." Sie schaute ihn an. "Warum fragst du?"

     Er deutete auf ihren Schoß. Sie folgte seinem Blick und sah, dass sie die Karte mit den Beschreibungen der Sicherheitsmaßnahmen arg beschädigt hatte. Die Ecken waren umgeknickt und der Karton war zerknittert.

     "Ich war in Gedanken ganz woanders", sagte sie verlegen.

     "Das sieht man."

     "Und ich fliege nicht besonders gern."

     "Ach ja?"

     Es war, als würde sie neben einer Stange Dynamit sitzen. Sie wusste nicht, wie sie sich verhalten sollte. Einerseits wollte sie dieses Verlangen, das beständig zwischen ihnen schwelte, unbedingt ergründen, gleichzeitig hätte sie am liebsten die Flucht ergriffen.

     Mit Devin Alexanders Rolle zu besprechen würde schwierig sein, und sie hatte noch vier Stunden in der Luft mit ihm, bevor sie in Los Angeles landeten. Ganz zu schweigen von über fünfhundert Stunden auf dem Boden. Während sie zusammen reisten. Und zusammen arbeiteten. Auf engstem Raum.

     Das Dröhnen der Maschinen steigerte sich, und der Druck der Beschleunigung presste sie in den Sitz. Sie umklammerte die Armlehne und schloss die Augen.

     Das Erstaunen über Devins Hand auf ihrer ließ sie dann den Start vergessen. Seine Berührung war sehr sacht, aber trotzdem beruhigend. Sylvia öffnete die Augen und sprach ein stummes Dankgebet, als die Maschine sich in die Luft erhob. Devin drückte ihre Hand, und prompt wünschte sie, er hätte es nicht getan. Denn die empfindsame Haut unter ihrem Handgelenk kribbelte auch so schon, und dieses Kribbeln griff jetzt auf ihren ganzen Körper über.

     Die unangebrachtesten Vorstellungen überkamen sie. Bilder seiner breiten Schultern, seiner Schenkel, die Erinnerung an ihre Fahrt im Aufzug, an seinen Atem in ihrem Nacken …

     Sie erschauerte.

     "Schaffst du es?"

     "Wie bitte? Ach ja, der Flug. Es ist der Start, der mich nervös macht. Aber jetzt geht es wieder. Wirklich." Sie schaute auf ihre verschränkten Hände und sah rasch wieder auf, bevor er ihren Blick bemerken würde.

     Zu spät. Er ließ ihre Hand los. Als sie ihn ansah, wirkte er traurig, aber das verging rasch wieder.

     "Du hast mich abgelenkt", sagte sie, sich auf gefährliches Gebiet begebend. "Und dafür sollte ich dir danken."

     "Gern geschehen." Er setzte sich gerader hin und wandte ihr das Gesicht zu. "Also, hast du gut geschlafen gestern Nacht?"

     "Nein."

     "Ich auch nicht." Er verlagerte ein wenig sein Gewicht. "Es wird schwierig sein, drei Wochen ohne Schlaf zu überstehen."

     "Irgendwie werden wir das schon schaffen."

     "Es ist ein Hammer." Es zuckte um seine Mundwinkel, und Sylvia wusste, dass er scherzte.

     "Was?"

     "Rund um die Uhr zu arbeiten, ohne einen Bonus." Seufzend spreizte er die Hände. "Aber was bleibt einem armen Mann schon anderes übrig?"

     Sie grinste und wollte seine Hände wegschieben. Doch er war schneller, ergriff ihre Hand und verflocht wieder seine Finger mit ihren. Sie versuchte, sie ihm zu entziehen, aber er ließ nicht locker.

     "Ich hab dich." Er drückte einen raschen Kuss auf ihre Fingerspitzen, der sie erneut viel zu sehr verwirrte. "Aber ich werde mich wohl so lange zusammenreißen müssen, bis wir beide bessere Bedingungen ausgehandelt haben."

     Zweifellos dachte er an die gleiche Art von Bedingungen, die ihr selber durch den Kopf gingen. Bedingungen, die mehr enthielten als einen flüchtigen Kuss auf die Fingerspitzen.

     Oh, oh. Vergiss nicht deine Regeln und deine Pläne, rief sie sich ins Gedächtnis. Offiziell arbeitet er noch keinen ganzen Tag für dich. Nimm dich zusammen und halt deine Begierde im Zaum.

     Sie schenkte ihm ein zuckersüßes Lächeln. "Du wirst nicht schlecht bezahlt für deinen Auftritt." Mit einem Ruck entzog sie ihm ihre Hand, und als ihre Finger sich nicht mehr berührten, kehrte auch ihre Fähigkeit zu denken zurück.

     Sie beobachtete ihn aus den Augenwinkeln. Er wirkte gar nicht zerknirscht wegen seines Versuchs, sie umzustimmen. Wie hartnäckig er doch war. "Das hast du sehr schlau eingefädelt", gab sie zu.

     "Danke. Aber habe ich etwas erreicht damit?"

     "Nein." Und wenn, dann würde ich es dir nicht sagen, fügte sie in Gedanken hinzu.

     "Schade. Aber ich musste es versuchen."

     "Warum?"

     Er tippte sich mit dem Finger ans Kinn. "Warum? Hm. Wegen der männlichen Hormone, schätze ich."

     "Erstaunlich, wie zutreffend manche Klischees sind. Männer lassen sich von ihrem …"

     "Richtig. Wir sind sehr animalisch."

     Und er war viel zu sexy, wenn er animalisch war. "Nun, trotzdem werden wir zur Sicherheit Distanz bewahren. Alles bleibt platonisch und rein geschäftsmäßig."

     "Zur Sicherheit für wen?"

     Sylvia ignorierte diese scharfsichtige Bemerkung.

     "Und es ist bestimmt das, was du willst?", fragte er noch einmal nach.

     "Devin, ich habe es dir bereits gesagt. Du lenkst mich von der Arbeit ab."

     Er hielt ihren Blick fest, und sie war sicher, dass er ihre geheimsten Gedanken erraten konnte.

     "Ich lenke dich sehr gern ab", flüsterte er mit einer Stimme, die ihr durch und durch ging.

     Sie atmete tief ein. "Wir müssen arbeiten", sagte sie und zog einen dicken Ordner aus der Tasche. "Hier. Darin steht alles, was du über Alexander wissen musst."

     "Ich nehme an, das ist wohl nicht das Kamasutra", meinte er grinsend.

     "Richtig." Sie blätterte im ersten Teil. "Du kannst mit den wichtigsten Zitaten aus Alexanders Büchern beginnen."

Drei Stunden später schloss Devin den Ordner, die Augen müde vom vielen Lesen. Er hoffte, dass er alles behalten würde. Er wollte Sylvia wirklich nicht enttäuschen.

     Insgeheim gab er ihr einige Punkte für gute Organisation. Ihr Ordner erleichterte ihm die Arbeit sehr. Zeitungsausschnitte, Daten und ein fünfzigseitiges Dossier über Montgomery Alexander – es war alles da, was man wissen musste über den verdammten Briten.

     Seufzend lehnte er sich zurück. Er hatte sich bereit erklärt, als Alexander aufzutreten. Denn es war schließlich sein eigener verrückter Plan gewesen, der sie in diese Situation gebracht hatte. Trotzdem versuchte er, sich einzureden, sie habe ihn, Devin, gewollt, nicht irgendeine Fantasiegestalt, die sie sich im Lauf der Jahre zurechtgezimmert hatte. Klar, er würde Alexander spielen. Aber nach und nach würde er auch etwas von sich einbringen. Bis zum Schluss nur noch er, Devin, da war.

     Und wenn es so weit war, durfte es nicht mehr den geringsten Zweifel für sie geben, wer sie in den Armen hielt und liebte. Das war der eigentliche Grund, warum er diese Tour mitmachte. Der einzige Grund, warum er seinen Stolz heruntergeschluckt und für drei Wochen zugesagt hatte – obwohl das hieß, dass er vor Derek zu Kreuze kriechen musste, wenn er nach New York zurückkam.

     Aber vielleicht hatte er ja Glück. Jerry hatte versprochen, alle ihre Freunde aus dem alten Viertel, die ihre Gaunerkarriere aufgegeben hatten, um ein Darlehen zu ersuchen. Er würde sich bei halb New York verschulden, aber das war es ihm wert, wenn er dafür Sylvia bekam.

     Und er war fest entschlossen, sie in seine Arme zurückzubekommen und sie dann nie wieder fortzulassen.

     Montgomery Alexander konnte sich zum Teufel scheren.

     Sylvia murmelte etwas im Schlaf und veränderte ihre Haltung, sodass ihr die dünne blaue Decke von der Schulter rutschte. Behutsam hüllte Devin Sylvia wieder darin ein, wobei er nicht umhinkonnte, ihre Wange liebevoll zu streicheln. Sylvia wandte ihm ihr Gesicht zu, als wollte sie nicht, dass er seine Hand wieder wegzog.

     Prompt stellte er sie sich in seinem Bett vor, wie sie nackt und schlafend instinktiv seine Nähe und seine Wärme suchte. Es war ein gefährlicher Gedankengang. Und sehr, sehr reizvoll. Sein Körper reagierte sofort in unmissverständlicher Weise.

     Sylvia bewegte sich und zog die Decke noch fester um sich. Devin lachte leise. Wahrscheinlich beanspruchte sie die ganze Bettdecke. Aber das machte nichts. Das war nur ein geringer Preis, den er zu zahlen hatte.

     Zärtlich strich er ihr eine Strähne aus der Stirn.

     "Sind wir schon da?", murmelte Sylvia verschlafen, und er zog rasch seine Hand zurück.

     Sylvia richtete sich auf und blinzelte. "Landen wir bald?"

     "Ich glaube, wir sind über Kalifornien. Es wird noch etwa eine halbe Stunde dauern."

     "Devin? Danke, dass du mitgekommen bist. Das weiß ich wirklich sehr zu schätzen." Sie senkte den Blick. "Und danke, dass du damit einverstanden bist, Distanz zu wahren."

     "Nun, ich bin mir nicht so sicher, ob das meinem Wunsch entspricht."

     Sie schaute auf und wirkte erschrocken.

     "Aber gut, eine Abmachung ist eine Abmachung. Und wenn die Lady es rein geschäftlich will, dann wird es auch so sein." Er erlaubte sich ein kleines Grinsen. Denn das hieß noch lange nicht, dass er seine Versuche, sie umzustimmen, aufgeben würde.

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