Von dir will ich alles - 9. Kapitel

9. KAPITEL

"Könnten Sie mir ein Autogramm geben? Es ist … für meine Freundin." Der junge Kameramann drückte Devin eine abgegriffene Ausgabe von "Tod in verführerischer Gestalt" und einen Kugelschreiber in die Hand.

     "Klar." Devin kritzelte die Unterschrift, die er im Hotelzimmer geübt hatte, quer über das Titelblatt. "Wie ist ihr Name?"

     Der junge Mann errötete. "Oh, schreiben Sie doch einfach Mark."

     Devin verkniff sich ein Grinsen, als er Mark das Buch zurückgab. "Wie fanden Sie das Interview?" Aus seiner Perspektive hätte es nicht besser laufen können. Er hatte auf jede Frage eine Antwort gehabt, das aktuelle Buch mehrmals ins Gespräch mit eingeflochten und durchblicken lassen, dass einige der beschriebenen Abenteuer auf seinen Erfahrungen als Geheimagent beruhten.

     Er hätte gern gewusst, was Sylvia dachte, aber da sie noch immer im Senderaum war, würde er sich mit Marks Ansicht begnügen müssen.

     "Oh, Mann, Sie waren toll! Wirklich. Genau wie in Ihren Büchern, Mr. Alexander." Mark drückte den Roman an seine Brust und starrte auf den Fußboden. "Würden Sie … ich meine, dürfte ich Ihnen eine Frage stellen?"

     "Selbstverständlich", antwortete Devin. Zu spät fiel ihm dann ein, dass ein begeisterter Fan gewiss mehr über Alexander wusste als er selbst.

     "Wenn Joshua Malloy sich in 'Engel und Teufel' als der seit langem vermisste Ehemann der Frau ausgibt, was bezweckt er damit? Ich meine, ist er wirklich interessiert an ihr, oder versucht er nur, an sie heranzukommen, um ihrem Freund den Code zu stehlen und die Bombe unter der Botschaft zu entschärfen?"

     Devin bemühte sich, nicht das Gesicht zu verziehen, und fuhr fort, zuvorkommend zu lächeln. "Engel und Teufel" war eins von Sylvias älteren Bücher, und er hatte sich nicht viel mit dem Roman beschäftigt. Aber er glaubte zu wissen, was Sylvia erwidern würde. Oder zumindest, was er, Devin, gern von ihr gehört hätte.

     "Er war immer interessiert an ihr. Vom ersten Augenblick an. Obwohl er sich als jemand anderer ausgab, waren seine Gefühle für sie immer echt."

     "Ist es dann nicht komisch, dass sie bei ihrem Freund geblieben ist?"

     Das Erscheinen der Moderatorin, die das Interview geführt hatte, rettete Devin vor einer Begründung, wieso seine Sichtweise nicht zur Handlung des Romans passte.

     "Es war ein großartiges Interview, Mr. Alexander. Wir hätten Sie sehr gern wieder bei uns, wenn Ihr nächstes Buch erscheint. Sie waren fabelhaft." Mit Mark im Schlepptau ging die Moderatorin zur Garderobe.

     Toll. Großartig. Fabelhaft. Devin grinste. Das waren Komplimente, an die er sich gewöhnen konnte. Ja, diese Tour fing wirklich gut an. Aber trotz allen Lobs konnte er es kaum erwarten, Sylvias Meinung zu dem Interview zu hören.

     Er schaute zum Regieraum hoch und sah Sylvia an die Scheibe treten. Er winkte ihr zu. Zuerst sah sie ihn nicht, aber als ihre Blicke sich trafen, erwiderte sie den Gruß und lächelte spontan.

     Dieses eine Lächeln krönte einen Tag, von dem er geglaubt hatte, er könnte schöner gar nicht mehr werden. Sylvia bedeutete ihm, dass sie nun zur Treppe gehen würde, und er stieg über die Leitungen und Kabel und traf sie an der Tür zum Regieraum.

     "Wie war Alexander?", flüsterte er und legte einen Arm um ihre Schulter.

     "Erstaunlich. Witzig, charmant, geheimnisvoll. Mehr hätte ich nicht verlangen können." Sie schaute lächelnd zu ihm auf. "Danke. Du warst große Klasse."

     Natürlich hab ich nichts anderes erwartet, dachte Sylvia. Von ihrem Platz im Regieraum aus hatte sie das Interview unruhig verfolgt, und das nicht nur, weil sie wegen der Medien nervös gewesen war. Nein, es war die Vorfreude auf später und die Sehnsucht nach Devin, die ihr keine Ruhe ließen, seit sie sich entschlossen hatte, doch mit ihm ins Bett zu gehen. Sie hatte das halbe Interview verpasst, weil ihre Gedanken ständig abgeschweift waren zu all den aufregenden Dingen, die sie mit ihm anstellen wollte, sobald sie wieder in ihrem Hotelzimmer wären.

     Während der Rückfahrt zum Hotel glaubte sie, vor Ungeduld zu vergehen. Devin saß vorn und plauderte mit dem Taxifahrer, der das Interview im Radio gehört hatte. Aber das war wohl auch besser so, denn wenn er bei ihr im Fond säße, könnte sie bestimmt nicht die Hände von ihm lassen.

     In ihrem Hotelzimmer angekommen, behielt sie seine Tür im Auge. Er wollte sich umziehen, und dann wollten sie sich treffen und unten im Restaurant zusammen etwas essen. Aber sie dachte nicht im Traum an Essen. Sie hatte etwas völlig anderes im Sinn.

     Kurz entschlossen klopfte sie bei ihm an. Als er öffnete, starrte sie ihn an und wusste nicht, was sie sagen sollte. Ihre Fantasien, wie diese Nacht verlaufen würde, schlossen keine Dialoge ein.

     "He", sagte er und zitierte wieder Alexander, "wir sollten aufhören, uns auf diese Art zu treffen."

     Er hatte sein Hemd aufgeknöpft, es stand jetzt offen und enthüllte eine muskulöse Brust.

     "Äh …", murmelte Sylvia und dachte: sehr geistreich. Er schien belustigt, und auf einmal fand sie die Sprache wieder. "Du könntest mir behilflich sein", sagte sie, "anstatt bloß da herumzustehen und mich auszulachen."

     "Behilflich?"

     "Ja, behilflich. Es ist nicht leicht." Sie deutete auf ihn und auf sich. "Das mit uns beiden."

     "Wobei soll ich dir denn helfen?"

     "Ich habe den Entschluss gefasst, dich zu verführen. Und ich wäre dir dankbar für ein bisschen Kooperation."

     "Oh! Wenn das so ist, sollten wir es richtig machen. Komm herein."

     Als sie sich in einen Sessel setzte, lachte er.

     "Was ist?", fragte sie und merkte dann, dass sie unnatürlich steif dasaß, die Knie fest zusammengepresst und die Hände im Schoß gefaltet.

     "Das ist nicht die ideale Pose, um jemanden zu verführen."

     Sie versuchte, sich ein wenig lockerer zu geben, und schlug die Beine übereinander. "Ich bin leider noch etwas unerfahren in diesen Dingen."

     "Du bist grausam, Sylvia. Zuerst machst du mir Hoffnungen, und dann zerstörst du sie." Er hatte sich aufs Bett gesetzt und seine langen Beine ausgestreckt. Jetzt lehnte er sich grinsend an das Kopfteil und verschränkte die Hände im Nacken.

     Er sah ganz und gar nicht aus wie ein Mann, dessen Hoffnungen auf eine heiße Nacht gerade zerstört worden waren. Eher wie ein Fuchs, der versehentlich in einem Hühnerstall eingesperrt worden war.

     Sylvia stand auf. So fiel es ihr leichter, sich zu konzentrieren. "Die Sache ist nur die, dass es nichts Dauerhaftes sein wird." Sie schaute ihn forschend an. Bisher wirkte er nicht allzu besorgt über ihre Bedingungen. "Ich habe Pläne", fuhr sie fort. "Beruflich und privat."

     "Mit diesen langweiligen Männern, die du triffst?"

     "Wie bitte? Oh, du hast ja neulich mein Gespräch mit Rachel belauscht. Die Männer, auf die du anspielst, sind nicht langweilig. Es sind nette Männer. Ärzte, Buchhalter, Börsenmakler. Lauter solide, zuverlässige Typen."

     Devin stand auf und stellte sich dicht vor sie. "Aber du bist jetzt hier bei mir", murmelte er, ergriff ihre Hand und führte sie an seine Lippen.

     Das Denken fiel ihr immer schwerer. "Ja, klar. Das ist es ja. Jetzt ist nicht später." Sie atmete tief ein. "Das zwischen uns ist nur etwas Körperliches. Es kann überhaupt nicht anders sein. Aber es wäre sinnlos, uns deswegen drei Wochen zu quälen. Schließlich sind wir beide erwachsene Menschen. Wir werden Spaß miteinander haben, und anschließend gehen wir wieder auseinander."

     Seine Lippen streiften ihr Handgelenk. "Ich bin nett, solide und auch zuverlässig."

     Sie hüstelte ein wenig. "Mag sein. Aber du bist … es ist nicht das …" Sie unterbrach sich. "Wenn wir etwas miteinander anfangen, dann kann es nur vorübergehend sein. Nach der Promotiontour ist Schluss. Ich möchte, dass das klar ist."

     "Sylvia?"

     "Hm?"

     "Du bist jetzt bei mir." Entschieden zog er sie an sich und ergriff stürmisch Besitz von ihrem Mund. Eine Hand um ihre Taille gelegt, drückte er sie so fest an sich, dass ihr die Sinne zu schwinden drohten. Erstaunlich zärtlich strich er mit den Lippen ihren Hals entlang, und für einen Moment legte sie sehnsüchtig den Kopf in den Nacken.

     Dann entzog sie sich Devin erst noch mal. "Ich möchte, dass wir uns verstehen", bemerkte sie leise.

     "Es gibt da etwas, was du wissen solltest."

     Sie hätte nicht sagen können, ob er scherzte oder nicht. "Was?"

     "Ich habe das Geld für den Pub mit Aktien verdient."

     Ja, er scherzte. Sie lachte. Zuerst nahm er sämtliche Eigenschaften Alexanders an, dann schrieb er sich Charakteristiken ihrer Bekannten zu. Der Mann war offenbar bereit, alle Aspekte ihrer Fantasien zu erfüllen. Aber das änderte die Sache nicht. "Sind wir uns einig, dass es nur für die Dauer dieser Reise ist?"

     "Sylvia."

     "Ja?"

     "Vergiss es. Ich denke, ich hab dich verstanden." Er schaute sie an, und bei dem brennenden Verlangen, das sie in seinen Augen las, schmolz sie fast dahin. "Wir ändern die Grundregeln von 'Kein Sex' in 'Wilden, heißen, leidenschaftlichen Sex – und das so oft wie möglich in den kommenden drei Wochen'. Ist das richtig?"

     Seine bloßen Worte lösten ein lustvolles Ziehen in ihrem Innern aus, weil sie unvorstellbare Freuden versprachen, und sie nickte nur, weil sie kein Wort über die Lippen brachte.

     "Gut." Er küsste ihre Fingerspitzen. "Aber ich muss dich warnen, Sylvia."

     "Wovor?"

     Sanft berührte er ihren Wangenknochen und strich dann mit dem Finger über ihren Mund. "Ich beabsichtige, dich umzustimmen." Er beugte sich vor, und sie spürte den Hauch eines Kusses auf ihrem Ohrläppchen. "Ich glaube, das sollte ich dir fairerweise vorher sagen."

     "Devin, ich …"

     Der Kuss, der nun folgte, war so tief und fordernd, dass er sie total aus dem Konzept brachte und heftige Erregung in ihr auslöste. Sie sank an Devins Brust, nahm seine Wärme in sich auf und genoss die Nähe seines harten, muskulösen Körpers.

     Mit einer Kühnheit, die sie selbst überraschte, ließ Sylvia eine Hand zwischen seine Schenkel gleiten. Devin erschauerte heftig. Seine Reaktion steigerte ihr eigenes Verlangen ins Grenzenlose, und sie konnte es kaum noch erwarten.

     Aufreizend langsam streichelte er ihre Beine. Ihre Haut brannte, ein leises Keuchen entrang sich ihren Lippen. Sie legte den Kopf zurück, weil sie die Leidenschaft in seinen Augen sehen wollte.

     "Devin", wisperte sie, "ich möchte mit dir schlafen."

     Mit einem kehligen Stöhnen zog er sie aufs Bett. "Schließ die Augen", murmelte er und küsste so sanft und zärtlich ihre Lider, dass ihr vor Sehnsucht schwindelig wurde.

     Als er sie nun auszuziehen begann, hob sie bereitwillig die Hüften an.

     "Darf ich jetzt die Augen öffnen?", fragte sie, als sie von der Taille abwärts nackt war.

     "Nein."

     Sie spürte seine heißen Lippen auf ihrem Dekolleté. Sein Atem schien sie zu versengen, und ihre dünne Bluse erschien ihr plötzlich so dick und lästig wie ein Wintermantel.

     "Zerreiß sie einfach", bat Sylvia, als er an den Knöpfen zerrte.

     "Bist du sicher?"

     "Bitte", flehte sie, weil sie an ihrer Haut nichts anderes mehr spüren wollte außer ihm.

     Ein Ruck, Stoff zerriss, ein kühler Luftzug streifte ihre Haut, und dann legten sich seine Hände um ihre Brüste. Als Devin die harten Knospen mit der Zunge umkreiste, presste sie die Knie zusammen, um nicht völlig die Kontrolle über sich zu verlieren, während sie gleichzeitig nach ihm griff. Aber er hielt ihre Hände fest.

     "Noch nicht."

     Er drehte sie auf den Bauch und befreite sie von ihrer Bluse. Äußerlich still, innerlich bebend lag sie da, als er sich fest und stark erregt an sie schmiegte. Dann ließ er seine Zunge in einer unendlich sinnlichen Liebkosung über ihren Nacken gleiten und löste Schauer über Schauer in ihr aus. Als er seine Hände zwischen ihre Schenkel schob, hielt sie den Atem an.

     "Öffne die Beine, Sylvia."

     Stöhnend tat sie es und wünschte, er möge endlich ihre Sehnsucht stillen. Da drang er mit dem Finger in sie ein, und sie schrie vor Entzücken auf. Seine Berührung war wie Feuer. Ein Feuer, das sie wollte und brauchte. So sehr, dass sie glaubte, sterben zu müssen, wenn er jetzt nicht zu ihr kam.

     "Devin, bitte."

     Es erforderte all seine Willenskraft, die Selbstbeherrschung zu bewahren, als Sylvia ihn anflehte. Keine Frau hatte jemals eine so starke Wirkung auf ihn gehabt und eine so überwältigende Begierde in ihm ausgelöst.

     Sich zurückzuhalten war pure Qual, aber er wollte den Moment noch auskosten und Sylvia so viel Vergnügen schenken, wie er konnte.

     "Devin, ich …"

     "Vertrau mir." Sanft drehte er sie wieder auf den Rücken und beugte sich über sie, hingerissen davon, dass sie ihm ganz offen zeigte, wie viel Lust er ihr bereitete. Als sie nun die Augen öffnete und ihn scheu, vertrauensvoll und sehnsüchtig anlächelte, wusste er, dass sie ihm gehören würde. Für immer. Der Gedanke, dass ein anderer sie nach ihm berührte, erschien ihm unerträglich.

     Ihr Blick wanderte tiefer und verweilte auf der Ausbuchtung in seiner Hose.

     "Das ist nicht fair", flüsterte sie.

     Er zog sich hastig aus, und als er sich dann zwischen ihre Beine legte, musste er sich zusammennehmen, um nicht sofort in Sylvia einzudringen. Stattdessen küsste er ihre Lippen und zog anschließend eine Spur zarter, neckender Küsse von ihrem Mund zu ihren Brüsten und zu ihrem Bauch. Als sie spürte, dass er dort nicht innehalten wollte, schnappte sie nach Luft.

     "Devin …"

     Das ungezügelte Verlangen, das in ihrer Stimme mitklang, erregte ihn noch mehr, und er liebkoste die weichen Innenseiten ihrer Schenkel. Die kleinen rauen Seufzer, die Sylvia ausstieß, waren Musik für ihn. Mit Zunge und Mund drang er weiter vor. Behutsam reizte er das verborgene Zentrum ihres Lustempfindens, und als Sylvia in sein Haar griff, um seinen Kopf näher zu sich heranzuziehen, wusste Devin, dass sie ebenso verloren war wie er.

     Sie erbebte, schrie ekstatisch auf und zog ihn zu sich hoch. Er küsste sie, tief und hart, bis sie endlich ein einziges Wort hauchte: "Jetzt."

     Nur um ein Kondom überzustreifen, zog er sich einen Moment zurück. Sie spreizte die Beine noch weiter, und unfähig, dieser verführerischen Einladung länger zu widerstehen, drang er mit einem rauen Stöhnen in Sylvia ein.

     Nichts, was er sich je vorgestellt hatte, war vergleichbar mit der Wirklichkeit, in ihr zu sein.

     Wie im Fieber strich sie über seinen Rücken, ihre Fingernägel krallten sich in seine Haut. Sie umfasste seinen Po mit beiden Händen und zog ihn noch fester an sich.

     Er brauchte keine Ermunterung, um noch tiefer in sie einzudringen und dann mit festen, wilden Stößen wieder und wieder in sie hineinzugleiten. Den Rücken durchgebogen, kam sie ihm geschmeidig entgegen. Als Sylvia schließlich die ersten ekstatischen Schauer durchzuckten, stand auch er kurz vor dem Höhepunkt.

     Sie rief seinen Namen, und gemeinsam erreichten sie den Gipfel der Leidenschaft.

     Danach, als der Sturm verebbte, sank Devin neben sie, und sie schmiegte sich an seine Brust. Besitzergreifend schlang er einen Arm um sie und streichelte ihre Brüste.

     Sie hatte sich ihm völlig hingegeben, er hatte sie besessen. Und er dachte, dass sie nun endlich ihm gehörte.

     "Wir werden nicht viel Schlaf bekommen, wenn du so weitermachst", murmelte sie, als er ihre Brustspitzen liebkoste.

     "Dem Schlaf wird sowieso viel zu viel Bedeutung beigemessen."

     Sie antwortete darauf, indem sie herausfordernd die Hüften bewegte. Erneut erwachte Verlangen, und er rieb sich an ihr, um seine Erregung noch zu steigern.

     "Noch einmal", hörte er Sylvia wispern.

     Zu seinem eigenen Erstaunen war er sofort imstande, ihre Bitte zu erfüllen. Diesmal war ihre Vereinigung wilder, schneller, ungeduldiger, als könnten sie es gar nicht erwarten, endlich wieder eins zu sein. Und wieder fanden sie im selben Moment Erfüllung.

     Danach schmiegte Sylvia sich mit einem verträumten Ausdruck in den Augen an ihn. "Devin?", fragte sie schläfrig.

     "Hm?"

     "Ich glaube, diese neuen Grundregeln gefallen mir."

     Sie liebten sich noch zwei Mal in dieser Nacht, und Devin fühlte sich wie berauscht vor Glück.

     Als der Morgen graute, war er sich über zwei Dinge im Klaren: dass er wenig Schlaf bekommen würde in den nächsten Wochen. Und dass er hoffnungslos verliebt war in Sylvia.

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