»Bridgerton« von Julia Quinn – Die Romane zur Netflix-Serie

Julia Quinns erfolgreiche Romanserie »Bridgerton« wurde von Netflix verfilmt! Seit dem 25. Dezember kann man sich die 8 Folgen der ersten Staffel bei dem US-amerikanischen Streaming-Anbieter anschauen.

Sie kennen die Bridgertons noch nicht? Anlässlich der Verfilmung veröffentlichen wir die ersten drei Bände der Romanserie neu bei CORA und zwar in der Reihe Historical Edition. Tauchen Sie mit uns in die Welt der Bridgertons ein! Alles Weitere zu den Büchern und der Verfilmung erfahren Sie in diesem Leselounge-Artikel.


Der ersten Bände der Romanserie jetzt neu bei CORA

Erschienen am 05.11.2020 als Romanheft und als E-Book.

Erschienen am 02.02.2021 als E-Book.
Ab dem 23. April 2021 auch als Romanheft erhältlich.

Erschienen am 12.02.2021 als E-Book.
Ab dem 27. August 2021 auch als Romanheft erhältlich.

Im ersten Band »Der Duke und ich« schließt die älteste Tochter Daphne, die sich nichts sehnlicheres wünscht, als zu heiraten und Kinder zu bekommen, einen Pakt mit Simon Basset, dem heiratsunwilligen Duke of Hastings. Indem er ihr den Hof macht, erscheint der umschwärmte Aristokrat vergeben. Daphne wiederum rückt durch das Interesse des Herzogs gesellschaftlich in den Mittelpunkt. Während beide nach außen hin vorgeben, nicht an dem jeweils anderen interessiert zu sein, sprühen in Wahrheit schon bald die Funken ...

Im zweiten Band »Wie bezaubert man einen Viscount?« steht der älteste Sohn der Bridgertons, Anthony, im Mittelpunkt. Der begehrteste Junggeselle der Gesellschaft umwirbt die aussichtsreichste Debütantin der Saison: Edwina Sheffield. Die beiden gäben ein schönes Paar ab, wären da nicht Edwinas überaus besorgte Schwester Kate und der durchaus zweifelhafte Ruf des Lords. Kate ist fest entschlossen, ihre Schwester vor dem Herzensbrecher zu schützen … bis der Viscount sie eines Tages fordernd küsst. Entsetzt erkennt sie, dass sie den Mann, der ihre Schwester hofiert, selbst heiß begehrt ...

Im dritten Band »Wie verführt man einen Lord?« verliert der zweitälteste Bridgerton-Spross Benedict bei einem Maskenball sein Herz an eine schöne Unbekannte. Auch Sophie spürt, dass diese Begegnung Bestimmung ist - und muss doch gehen, bevor die Masken fallen. Was bleibt ist ein unauslöschliches Sehnen und Benedicts Schwur, nie eine andere zu wollen als sie! Doch die Probe, auf die das Schicksal die Liebenden stellt, ist hart - und ihr Ausgang ungewiss.


Willkommen in der Welt der Bridgertons!

Die Buchserie »Die Bridgertons« spielt zu Beginn des 19. Jahrhunderts und handelt von der einflussreichen englischen Aristokarten-Familie Bridgerton. Sie umfasst insgesamt acht Bände. In jedem Roman steht ein anderes der acht Kinder des Viscounts Bridgerton im Fokus: Anthony, Benedict, Colin, Daphne, Eloise, Francesca, Gregory und Hyacinth.


Bridgerton – wie alles begann ...

Entdecken Sie mit den Bänden der Rokesby-Serie die Vorgeschichte der Bridgertons!

Das schreibt unsere Autorin Julia Quinn über ihre Rokesby-Serie:

»Die Serie spielt im späten 18. Jahrhundert und erzählt die Geschichte der Adelsfamilie Rokesby, enger Freunde und Nachbarn der Bridgertons. Ich bin oft gefragt worden, ob ich nicht noch mehr über die Bridgertons schreiben will. Ich glaube, die meisten Leser*innen haben erwartet, dass ich mir die nächste Generation vornehme. Aber ich habe gemerkt, dass ich das Georgianische Zeitalter viel interessanter finde als das frühe Viktorianische, und so habe ich mich entschieden, noch weiter in die Vergangenheit zu blicken.

Das Tolle daran ist, dass wir einige unserer liebsten Figuren als Kinder zu sehen bekommen. Freut euch auf den jungen Anthony, den jungen Benedict und natürlich das gefräßige Baby Colin!«


Autorin Julia Quinn über die Verfilmung der Bridgertons

© Roberto Filho

Wie und wo haben Sie herausgefunden, dass die Filmproduktionsfirma Shondaland plant, »Die Bridgertons« als Netflix-Serie zu verfilmen? Wie war Ihre erste Reaktion?

Ich saß gerade in meinem angestammten Starbucks, als mein Agent anrief und sagte: „Hast du schon mal was von Shonda Rhimes gehört?” Ich war absolut verblüfft. Nicht nur, weil es Shonda Rhimes war – ohne zu übertreiben die derzeit beste, fähigste Person im TV-Bereich –, sondern weil Hollywood traditionell nicht Liebesromane als Basismaterial erwägt. Ich kokettiere nicht, wenn ich sage, dass ich mir im Traum nicht habe vorstellen können, dass mir so etwas passiert. Nicht mir und auch nicht irgendwem anderen.

Es gab ja einige Aufregung wegen des Casts, Stichwort Diversity. Er ist vielschichtiger, als es die Fans von Ihren Büchern her kennen. Es wird ein viel bunteres England der Regency-Epoche gezeigt als bisher in Büchern und auf dem Bildschirm üblich. Wie denken Sie darüber? Ist es etwas, das Sie in Ihren nächsten Büchern übernehmen werden?

Ich finde den Cast fantastisch. Ich wünschte, ich könnte sagen, dass es mein Verdienst ist, aber es ist allein Shondalands. Sie haben ein unglaubliches Händchen dafür, die besten Schauspieler zu finden, die die Geschichten zum Leben erwecken. Auch bei der Crew hinter der Kamera wurde großer Wert auf Diversity und Inklusion gelegt. Es gibt vier Regisseure bei der Bridgerton-Serie, je zwei für zwei Episoden. Zwei sind Frauen, einer ist Afroamerikaner. Mit ihnen ist es genauso wie mit dem Cast – es sind einfach die besten Leute für den Job.

Was war für Sie der beste Moment am Set?

Ich kann mich wirklich nicht auf einen bestimmten Moment festlegen. Aber einer der schönsten Augenblicke war, als mich Cast und Crew mit Blumen und einem Kuchen zum 50. Geburtstag überraschten.

Welche Szenen durften Sie sich ansehen? Und wie fühlte es sich an, als Ihre Worte vor Ihren Augen lebendig wurden?

Es war nicht die Frage, was ich mir ansehen durfte, sondern was gerade gedreht wurde, wenn ich bei den Dreharbeiten vorbeischaute. Allerdings werden intime Liebesszenen hinter verschlossener Tür gedreht, da war ich nicht dabei. Über den zweiten Teil dieser Frage habe ich eine ganze Weile nachgedacht, auch deshalb, weil fast jeder zu mir sagt: „Es muss so großartig sein, wenn die eigenen Worte und Charaktere zum Leben erwachen.“ Mir ist klar geworden, dass das nicht der Grund ist, warum es sich manchmal verrückt anfühlt. Es ist die Tatsache, dass so viele Leute an dem beteiligt sind, was allein in meinem Kopf entstanden ist. Ein paar hundert Leute arbeiten intensiv daran, die Bridgertons auf den Bildschirm zu bringen. Sie haben sich zu einer großen Familie zusammengefunden, die täglich zusammenarbeitet. Das ist wirklich außerordentlich. Und es erfüllt mich mit Demut.

Historische Settings sind momentan sehr angesagt. »Downton Abbey« erfreut sich immer noch großer Beliebtheit, von »The Crown« ist die vierte Staffel in der Planung, und eine weitere Adaption von Jane Austens »Emma« lief dieses Jahr im Kino an, um nur einige zu nennen. Warum, glauben Sie, sind Zeitreisen in die Vergangenheit gerade so populär? Und was haben Ihre Bücher an sich, dass sie aus der Menge herausstechen?

Ich glaube, dass historische Stoffe immer schon beliebt waren. Aber die Verfilmungen sind sehr teuer, und Hollywood scheut das Risiko. Das ist einer der Gründe, warum Jane Austens Romane so häufig neu verfilmt werden. Die Filmleute wissen, dass Austen beliebt ist, sie gehen somit ein kleineres Risiko ein. Wir müssen demjenigen sehr dankbar sein, der sich für »Downton Abbey« entschieden hat. Durch »Downton Abbey« haben wir vor allem die Erkenntnis gewonnen, dass es ein riesengroßes Publikum für wirklich neue Stoffe gibt. Was die Bridgertons angeht: Bei ihnen geht es vermutlich ein bisschen witziger und heißer zu als bei den bisherigen historischen Verfilmungen, die die Zuschauer kennen.


Die Smythe-Smith-Serie von Julia Quinn

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