Liebesromane: Warum wir sie heute mehr brauchen als je zuvor

Unsere CLUB-Autorin Cara Lockwood erklärt, warum Liebesromane gerade im 21. Jahrhundert so wichtig sind und warum sie jeder lesen sollte!

Als ich neulich im Flugzeug einen Liebesroman las, warf der Geschäftsmann neben mir einen Blick auf das Buchcover und murmelte: „Meine Frau liest so was auch.“ Sein Ton und wie er die Augen rollte zeigten mir deutlich, dass er nicht verstehen konnte, warum sie und ich unsere Zeit mit solchem Schund verschwenden. So was interessiert mich nicht.“

Mal ehrlich: Manche lehnen das Genre Liebesroman ab, weil sie es nicht „ernst” genug finden. Andere kichern nur wegen der erotischen Stellen leise vor sich hin. Aber ein Drittel aller Bücher, die in den USA gekauft werden, sind Liebesromane. Deutlich mehr als jedes andere Genre, mehr als Krimi, Mystery, Science Fiction, Fantasy oder Young-Adult-Romane.

Ich war schon immer eine Leseratte, und meine lebhaftesten Lese-Erinnerungen habe ich den Liebesromanen zu verdanken, die ich mir als Viertklässlerin von meiner Mutter „ausgeliehen“ habe. Ich fand sie einfach großartig: die entschlossene Heldin, der starke Held, die Abenteuer, die sie beide rund um die Welt führen. Ich mag die tiefen menschlichen Verbindungen, die wir in Liebesromanen finden, und die Tatsache, dass Held und Heldin über sich hinauswachsen, um etwas zu bekommen, das größer ist als sie selbst: wahre Liebe.

Jeder, der mal einen Liebesroman gelesen hat, weiß, dass es zwar immer ein Happy End gibt, aber dass die Hauptpersonen sich das auch hart erarbeiten müssen. Sie haben Opfer gebracht, schwierige Entscheidungen getroffen und Ängste besiegt. Und all das, weil sie Liebe und Glück jedes Risiko wert sind.

Wir leben in einer Welt, die mit jedem Tag kälter und einsamer zu werden scheint. Politische Rhetorik trennt uns voneinander. Wir verschwenden Stunden damit, auf kleine und große Bildschirme zu starren, statt miteinander zu reden.

Liebesromane erinnern uns daran, was im Leben wirklich wichtig ist: Menschen. Nicht technische Errungenschaften und Politik. Sie zeigen uns außerdem, dass wir alle Hürden überwinden können, wenn wir – tief im Herzen – dazu entschlossen sind. Deshalb finde ich es so bereichernd, Liebesromane zu schreiben. Ich bin überzeugt davon, dass wir Liebesromane heute mehr denn je brauchen: Nicht weil uns darin eine Welt ohne Probleme vorgegaukelt wird, sondern weil sie uns zeigen, dass wir bedeutsame Verbindungen zueinander aufbauen können trotz der sehr realen Probleme, die uns oft fest im Griff haben.

Ich finde, dass so was jeden interessieren sollte.


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Ein One-Night-Stand mit einem Typen, den sie nur über eine Dating-App kennt? Bisher kam das für Emma nicht infrage. Aber jetzt steht er vor ihr, der mysteriöse Mr. X, und er ist Zentimeter für Zentimeter heiße Versuchung. Die Nacht mit ihm ist jede Sünde wert, und Emma schwebt auf Wolke sieben … Bis sie plötzlich von einem Stalker verfolgt wird. Woher kann der so genau wissen, was Emma tut und wo sie ist? Alles läuft am Ende auf eine Frage hinaus: Wer ist Mr. X wirklich?

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