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Fortsetzungsroman

"Wollen wir los?" Alex nahm Dana beim Ellbogen und schob sie durch die Menge vor dem Kinoeingang zu seinem Auto. Nach einem Tag harter Arbeit war es herrlich gewesen, in die Stadt zu fahren, zu Abend zu essen und einen Film anzuschauen. "Wie fandest du den 'Da Vinci Code'?" Der Film war zwar nicht mehr neu, aber sie hatten ihn beide noch nicht gesehen. Sie war neugierig auf seine Meinung. weiterlesen
Auf ihrem Zimmer zog sie sich rasch um, eilte in die Küche, um den Lunch zuzubereiten, und nachdem sie den Korb für ihren Vater abgestellt hatte, trat sie mit dem Korb für Alex vor die große Eingangstür. In der Stadt hatte sie bei der Autovermietung ihren Wagen gegen einen Pick-up eingetauscht. Ein Halbtonner, nicht ganz so groß wie Alex', doch sicher hilfreich. Auch an Arbeitshandschuhe hatte sie gedacht. Sie war startklar und fuhr den Wagen nach hinten in den Garten, um das Essen auszuliefern. weiterlesen
Alex' schallendes Gelächter hallte von den Wänden wider. Es war ein tiefes, männliches Lachen, das so ansteckend wirkte, dass ihre Tränen versiegten und sie ebenfalls in Lachen ausbrach. Er griff nach ihrer Hand und drückte diese fest. Seine Berührung löste einen Wärmestrahl in ihrem Körper aus. "Ich bin gerührt, dass du dir für mich solche Mühe gemacht hast, Dana." "Ich hätte etwas kochen sollen, das mir schmeckt, nicht dieses fettige, geschmacklose Fleisch." weiterlesen
"Salut, ma belle." Dana winkte Alex zu, der neben dem Wagen stand. Er trug enge Jeans und ein weißes T-Shirt. Die Konturen seines athletisch gebauten Körpers wurden in dieser Kleidung perfekt betont. Im Sonnenschein glänzte sein schwarzbraunes Haar, das er für einen Mann relativ lang trug und was ihm hervorragend stand. "Es ist so ein schöner Morgen, ich werde Sie gar nicht erst fragen, wie es Ihnen geht, denn es kann einem an einem solchen Tag nicht schlecht gehen." Er war frisch rasiert, und der feine Duft der Seife, die er beim Duschen benutzt hatte, lag schwach in der Luft. weiterlesen
Alex' unerwarteter Kuss hatte Dana aufgewühlt. Obwohl sie sich sehnsüchtig einen Kuss von ihm gewünscht hatte, zog diese Berührung, die so schnell wieder vorbei war, dass sie nicht so darauf reagieren konnte, wie sie es sich gewünscht hätte, ihr den Boden unter den Füßen weg. Als er seinen Wagen neben ihrem vor dem Schloss parkte, fühlte sie ein so heftiges Verlangen, dass sie am ganzen Körper zitterte. Wenn sie sich nicht zusammenriss, glaubte er noch, er habe ein Schulmädchen statt einer erwachsenen Frau vor sich. Während sie ausstieg, öffnete er bereits den Kofferraum, um ihr Gepäck herauszuheben. weiterlesen
Alex arbeitete ganz oben in der Krone einer der höchsten Bäume und schnitt dort tote Äste aus, als er sah, dass die beiden Autos das Grundstück verließen. Jan Lofgren hatte höchstens zwanzig Minuten auf dem Anwesen verbracht. Das war kurz, doch Alex vermutete, dass der Filmemacher keine Überraschung erlebt hatte. Dana hatte noch weniger Zeit gebraucht, um das Schloss für die Produktionsfirma anzumieten. Seine Vermutung hatte sich bestätigt: Jan Lofgren war der personifizierte Dünkel. Dana hatte in dieser Hinsicht wundersamerweise nichts von ihrem Vater. weiterlesen
Er bestand darauf? Warum das? Vielleicht witterte er wie Neal damals die Chance, über sie zum Film zu kommen und viel Geld zu machen. So blendend, wie er aussah, hatte er tatsächlich gute Aussichten, eines Tages groß rauszukommen. Allein der Gedanke, dass er sie nur als Trittstein auf dem Weg zu ihrem Vater betrachtete, verursachte ihr Übelkeit. Wenn sie sich aber über seine Motive täuschte, was konnte dann der Grund sein, dass er so plötzlich seine Meinung geändert hatte? Dieser Mann konnte jede Frau haben, die er wollte. weiterlesen
Nur wenige Dinge hatten Alex bislang in seinem Leben wirklich überrascht. Zwei davon hatten sich in den letzten achtzehn Stunden ereignet. Dana Lofgren erwischte ihn unvorbereitet. "Ich habe bisher noch nichts zugesagt oder unterschrieben. Ist die Jahreszeit für Sie von Bedeutung?" Als sie energisch nickte, verfing sich das Sonnenlicht in ihrem Haar, und es glänzte wie ein goldenes Gespinst. "Es muss Spätsommer sein. Im Grunde genau jetzt. Wenn es möglich ist", fügte sie hinzu und sah sich noch einmal um. "Aber vielleicht ist das zu viel verlangt." weiterlesen
Sanur, Bali – 2. Juni "Martin?" Über das Rauschen des Regens hinweg hörte Alex Martin jemanden seinen Namen rufen. Ohne seine Koffer abzusetzen, blieb er einen Augenblick lang an der Haustür stehen. Er hatte die Stimme seines Hausboys erkannt, der auf der anderen Straßenseite stand. Der Junge war ihm mit großer Anhänglichkeit zugetan, nannte ihn aber immer beim Nachnamen, den er obendrein französisch aussprach. weiterlesen

11. KAPITEL

Jeder Tag war noch schlimmer als der vorherige.

     Zooey wusste nicht, wie lange sie noch durchhalten konnte. Dabei sollte doch mit der Zeit alles besser werden, nicht schlechter! So elend hatte sie sich noch nie gefühlt.

     Nachdem sie Jacks...

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