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Fortsetzungsroman

Zooey konnte sich noch gut an Jacks Erleichterung erinnern, als sie an ihrem ersten Arbeitstag vor seiner Tür gestanden hatte. Inzwischen hatte sie sich gut in den Haushalt eingelebt. Lustig, wie eine neue Haarfarbe einen Mann verblüffen konnte! In ihrer Zeit als Kellnerin hatte ihr Haar kastanienbraun geglänzt. Davor hatte sie schon eine ganze Palette von Farben ausprobiert, die man eher in einem Kindermalkasten als in einem Modemagazin vermutet hätte – sogar Pink. Nun ihre natürliche Haarfarbe wieder anzunehmen war ihr angemessen vorgekommen. Schließlich sollte sie sich um die Kinder eines renommierten Anwalts kümmern. weiterlesen
Niemals hätte Jack Lever sich als impulsiv beschrieben. Das passte nicht zu seinem Wesen, denn er war gründlich, wohlorganisiert und bedacht. Als Anwalt betrachtete er grundsätzlich alles von zwei Seiten, bevor er handelte. Mit dieser Gründlichkeit hatte er seine Frau Patricia häufig auf die Palme gebracht. Sie hatte sich über seine "schwerfällige" Art beklagt, weil sie gerne spontan handelte. Er hatte immer widersprochen. Zu oft hatte er in seinem Berufsalltag mit ansehen müssen, wohin spontane, impulsive Handlungen führen konnten. weiterlesen
Der kleine, untersetzte Mann stellte sich zwischen sie und die Eingangstür, damit sie nicht mehr nach draußen blicken konnte. Er sah sie dabei verärgert an. "Die Tür wird sich nicht öffnen, nur weil Sie sie die ganze Zeit anstarren. Hören Sie auf, hier dumm rumzustehen, und tun Sie gefälligst etwas für das Geld, das ich Ihnen zahle, Zuie." Zooey Finnegan war genervt. Milo Hanes, der Besitzer des kleinen Cafés in New York, in dem sie momentan arbeitete, schien es zu genießen, ihren Namen falsch auszusprechen. weiterlesen
Pünktlich zu Ostern gibt es einen neuen Fortsetzungsroman für Sie! Kostenlos und in wöchentlich veröffentlichten Kapiteln können Sie bei uns „Geliebter Wirbelwind" von Marie Ferrarella lesen. weiterlesen
"Einen Verstoß gegen die Sicherheitsvorkehrungen? Wo ist Kolby?", fragte Shannon voller Panik. Sie sprang auf und lief durch das Musikzimmer zu Tony. Der kranke König stützte sich an der Wand ab und schaffte es aufzustehen. "Was ist passiert?" "Kolby geht es gut. Niemand ist verletzt worden, aber wir sind wieder in den Schlagzeilen." "Haben sie die Insel entdeckt?", wollte Enrique wissen. weiterlesen
Tony beobachtete Shannon, die mit seinem iPhone Kolby anrief. Wenn mit ihrem Sohn alles in Ordnung war, so hatte sie ihm versichert, würde sie gern noch länger im Gewächshaus bleiben. Regentropfen liefen das Glasdach hinunter, doch schon kamen die ersten Sonnenstrahlen wieder hinter den Wolken hervor. Tony war glücklich. Shannon teilte nicht nur wieder sein Bett, sondern auch sein Leben, und er hatte vor, alles zu tun, damit es so blieb. Sie passten einfach zusammen, und die Verbundenheit zu ihr war einmalig. Er bewunderte die Art und Weise, wie sie letztlich völlig gelassen mit seiner bizarren Familiensituation und dem damit einhergehenden Reichtum umgegangen war … weiterlesen
Fünf Minuten später ging Tony mit Shannon den Weg entlang, der vom Anwesen zum Gewächshaus führte. Er hatte ihr die Hand auf den Rücken gelegt und konnte ihre von der Sonne erwärmte Haut durch das dünne Sommerkleid spüren. Schon bald hoffte er, nicht nur jeden Zentimeter von ihr spüren, sondern auch sehen zu können. Er hatte den Morgen damit verbracht, einen romantischen Hintergrund für ihre nächste Begegnung zu schaffen. Allerdings war es gar nicht so einfach, hier auf der Insel einen Ort zu finden, an dem sie wirklich allein sein konnten. Mit Beharrlichkeit und Kreativität war es ihm gelungen, und nun war er doch aufgeregt. weiterlesen
Tony hatte eigentlich nichts weiter gewollt, als Shannon wieder in sein Bett zu locken, doch irgendwie war es ihr gelungen, Gedanken und Erinnerungen wachzurütteln, die besser vergessen geblieben wären. Sie lenkten ab. Taten weh. Waren, verdammt noch mal, zu nichts nütze. Der Schmerz ließ ihn wütend werden. "Also? Was willst du? Sex hier oder in deinem Zimmer?" Erstaunlicherweise zuckte sie weder zurück, noch ging sie. "Ging es während der vergangenen Woche darum?", fragte sie leise. weiterlesen
Tony stellte sein Surfbrett an den Baum und drehte sich um, um Shannons entgegenzunehmen. Dass sie auf einmal wieder auf Distanz gegangen war, frustrierte ihn mächtig. Er hätte schwören können, dass sie den Moment dort draußen genauso genossen hatte wie er – ein wunderbarer Moment, der Sekunden später bestimmt noch besser geworden wäre. Stattdessen war Shannon plötzlich ins Wasser gehechtet. weiterlesen
Tony lenkte den Porsche über die Insel in Richtung Flugplatz, froh, dass Shannon ihm bei dem bevorstehenden Treffen zur Seite stand. Allerdings brachte ihre Gegenwart andere Qualen mit sich. Die vergangene Woche, in der er versucht hatte, sich wieder mit ihr auszusöhnen, war ein schmerzliches Vergnügen gewesen, denn sein Verlangen nach ihr wurde immer stärker. Je mehr Zeit er mit ihr verbrachte, desto vielfältiger wurden die Gründe, warum er sie begehrte. Sie verzauberte ihn mit den einfachsten Dingen. weiterlesen
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