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Fortsetzungsroman

Antonio legte seinen starken Arm um Sophies Taille und wollte sie zum Ausgang geleiten, doch dann fiel Sophie ein, dass sie den Nachtclub wohl kaum verlassen konnte, ohne sich von Reina zu verabschieden. Das sagte sie auch Antonio und verschwand. "Entschuldige, Reina, aber ich muss gehen." "Ich weiß, ich habe Antonio ankommen sehen", erwiderte die elegante Brünette trocken. Zuerst lächelte Sophie erleichtert, aber dann fragte sie sich, ob sie bei Antonios Ankunft vielleicht etwas gelassener hätte reagieren sollen. Doch als sie in der Limousine saß und Antonio ihre Hand nahm, dachte sie nicht mehr daran, ihm die kalte Schulter zu zeigen. "Antonio …", flüsterte sie stattdessen mit unsicherer Stimme, "küss mich!" weiterlesen
"Du hast gesagt, ich hätte dir einen Gefallen getan. Erklär mir bitte, was du damit gemeint hast", beharrte Antonio. Um Zeit zu gewinnen, atmete Sophie erst einmal tief durch. "Kannst du dir das nicht denken?", fragte sie dann. Doch Antonio blieb unerbittlich. "Beantworte meine Frage, por favor." "Okay." Sophie zuckte mit den Schultern, um lässig zu wirken. Aber dabei zermaterte sie sich den Kopf, was sie Antonio antworten sollte. Sie hatte richtig Panik davor, dass er zu dem Schluss kommen könnte, sie sei in ihn verliebt und hätte sich ihm deshalb so ohne Weiteres hingegeben. "Ich habe dich benutzt", erklärte sie nun und sah ihn herausfordernd an. weiterlesen
Sophie erwachte erst, als sie spürte, dass jemand sie sanft, aber bestimmt an der Schulter berührte. Langsam öffnete sie ihre Augen, blickte in Antonios markantes Gesicht und spürte, wie ihr Mund trocken wurde. So sehr sie sich auch bemühte, es gelang ihr einfach nicht, sich von der magischen Wirkung freizumachen, die er auf sie hatte. "Du solltest langsam aufstehen", sagte er leise. "Wir landen in einer Viertelstunde. Hast du gut geschlafen?" "Ich kann mich nicht einmal daran erinnern, dass ich mich hingelegt habe", gestand sie und warf einen Blick auf ihre Armbanduhr. "Ich bin ganz erstaunt, dass mich Lydia so lange hat schlafen lassen." weiterlesen
"Ganz schön bunt … und außergewöhnlich". Ein wenig skeptisch betrachtete Norah Moore Sophies Kleid. Es war Sophies Hochzeitstag, und sie war im Begriff, sich für die Trauung vorzubereiten. Da sie allerdings fürchtete, spöttische Bemerkungen von Antonio zu ernten, wenn sie sich wie eine echte Braut zurechtmachte, hatte sie sich ein recht ausgefallenes Kleid ausgesucht. Dass sie dafür überdies Antonios Konto nur wenig strapazieren musste, machte sie doppelt stolz. Ihr gemeinsames Abendessen mit Antonio in seiner Hotelsuite lag inzwischen drei Wochen zurück. Seitdem hatte Sophie ihn nicht mehr gesehen, nur gelegentlich mit ihm telefoniert. Norah machte kein Geheimnis daraus, dass sie besorgt war, weil Sophie Antonio heiraten wollte. weiterlesen
Später an diesem Morgen sah Sophie Antonios Limousine auf dem Campingplatz vorfahren und verließ nervös ihren Wohnwagen. "Eine Freundin kümmert sich um Lydia", erklärte sie Antonio, als sie auf ihn zuging. "Ich dachte, wir könnten ein bisschen am Strand entlanglaufen und uns unterhalten." "Mit einem Dach über dem Kopf wären wir ungestörter." Antonio hätte nie gedacht, dass es jemandem bei diesem Wetter in den Sinn kommen könnte, am Meer spazieren zu gehen. "Warum setzen wir uns nicht in deinen Wohnwagen?" Sophie erstarrte. "Ich möchte nicht, dass du siehst, wie ich wohne." Verwundert zog Antonio eine Augenbraue hoch. "Warum nicht?" weiterlesen
Antonio hat vor, mir Lydia wegzunehmen und sie in Spanien aufwachsen zu lassen, dachte Sophie panisch. Wie konnte er es überhaupt wagen, einfach so zu bestimmen, wie und wo das Kind, das sie so liebte, erzogen werden sollte? Um nicht weiter darüber nachzudenken, stürzte Sophie sich in die Arbeit und putzte erst einmal gründlich ihren Wohnwagen. Dann fütterte sie Lydia und brachte sie zu Bett. Nachdem die Kleine eingeschlafen war, öffnete sie den Pappkarton mit den Strickjacken vom Versandhaus, die sie besticken sollte. weiterlesen
Auf der Heimfahrt erzählte Sophie Matt kurz, was passiert war. Dann schwieg sie. Für eine Unterhaltung war sie viel zu aufgebracht über Belindas Letzten Willen. Außerdem hatte sie furchtbare Angst, dass man ihr Lydia wegnehmen würde. Dabei konnte sie inzwischen gut verstehen, warum Belindas Wahl auf Antonio gefallen war: Ihre Schwester hatte immer enormen Respekt vor Geld und gesellschaftlichem Einfluss und Ansehen gehabt. Schließlich war Sophie arm wie eine Kirchenmaus, und Belinda hatte wahrscheinlich gehofft, dass Antonio seine Nichte vor allem finanziell unterstützen würde, wenn man ihn zum Vormund ernannte. An diese mögliche Erklärung klammerte sich Sophie jetzt und hoffte inständig, dass Pablos älterer Bruder kein Interesse daran hatte, auch in Lydias Leben einbezogen zu werden. weiterlesen
"Aber warum hat Belinda uns nicht schon letztes Jahr gesagt, dass sie ein Kind von Pablo erwartet?" Mit finster zusammengezogenen Augenbrauen blickte Antonio Rocha, Marqués de Salazar, seine Großmutter an. "Wir haben Belinda zu Lebzeiten deines Bruders ja kaum gekannt", erwiderte Doña Ernesta. Die feinen Züge der alten Dame zeigten deutlich ihr Bedauern. "Wir können wohl kaum erwarten, dass Belinda sich an uns wendet, nachdem Pablo sie verlassen hat." "Ich habe mehrmals versucht, ein Treffen zu arrangieren. Aber Belinda ist mir stets ausgewichen", wandte Antonio ein. "Letzten Endes hat sie mir deutlich zu verstehen gegeben, dass sie unsere Hilfe nicht braucht und uns nicht länger als Verwandte betrachtet." weiterlesen
Danas Herz setzte einen Schlag aus, als Alex die Tür zum Salon öffnete und das Licht anschaltete. "Warte hier einen Augenblick. Ich hole uns etwas zu trinken." Sie wagte es nicht, mit ihm zu diskutieren, wenn er in dieser Stimmung war. Ohne mit dem Blick das Bett am anderen Ende des Zimmers zu streifen, setzte sie sich auf einen der Rattanstühle, die vor dem Schreibtisch standen. Kurz darauf kam er zurück, trat zu ihr und stellte eine Cola auf den Tisch. Immer noch ohne ein Wort zu sagen, legte er das elegante Abendjackett und die Krawatte ab, beides warf er in weitem Schwung über eine Stuhllehne und öffnete zwei Kragenknöpfe. weiterlesen
"Wollen wir los?" Alex nahm Dana beim Ellbogen und schob sie durch die Menge vor dem Kinoeingang zu seinem Auto. Nach einem Tag harter Arbeit war es herrlich gewesen, in die Stadt zu fahren, zu Abend zu essen und einen Film anzuschauen. "Wie fandest du den 'Da Vinci Code'?" Der Film war zwar nicht mehr neu, aber sie hatten ihn beide noch nicht gesehen. Sie war neugierig auf seine Meinung. weiterlesen
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