Willkommen bei CORA!

Fortsetzungsroman

Alex' unerwarteter Kuss hatte Dana aufgewühlt. Obwohl sie sich sehnsüchtig einen Kuss von ihm gewünscht hatte, zog diese Berührung, die so schnell wieder vorbei war, dass sie nicht so darauf reagieren konnte, wie sie es sich gewünscht hätte, ihr den Boden unter den Füßen weg. Als er seinen Wagen neben ihrem vor dem Schloss parkte, fühlte sie ein so heftiges Verlangen, dass sie am ganzen Körper zitterte. Wenn sie sich nicht zusammenriss, glaubte er noch, er habe ein Schulmädchen statt einer erwachsenen Frau vor sich. Während sie ausstieg, öffnete er bereits den Kofferraum, um ihr Gepäck herauszuheben. weiterlesen
Alex arbeitete ganz oben in der Krone einer der höchsten Bäume und schnitt dort tote Äste aus, als er sah, dass die beiden Autos das Grundstück verließen. Jan Lofgren hatte höchstens zwanzig Minuten auf dem Anwesen verbracht. Das war kurz, doch Alex vermutete, dass der Filmemacher keine Überraschung erlebt hatte. Dana hatte noch weniger Zeit gebraucht, um das Schloss für die Produktionsfirma anzumieten. Seine Vermutung hatte sich bestätigt: Jan Lofgren war der personifizierte Dünkel. Dana hatte in dieser Hinsicht wundersamerweise nichts von ihrem Vater. weiterlesen
Er bestand darauf? Warum das? Vielleicht witterte er wie Neal damals die Chance, über sie zum Film zu kommen und viel Geld zu machen. So blendend, wie er aussah, hatte er tatsächlich gute Aussichten, eines Tages groß rauszukommen. Allein der Gedanke, dass er sie nur als Trittstein auf dem Weg zu ihrem Vater betrachtete, verursachte ihr Übelkeit. Wenn sie sich aber über seine Motive täuschte, was konnte dann der Grund sein, dass er so plötzlich seine Meinung geändert hatte? Dieser Mann konnte jede Frau haben, die er wollte. weiterlesen
Nur wenige Dinge hatten Alex bislang in seinem Leben wirklich überrascht. Zwei davon hatten sich in den letzten achtzehn Stunden ereignet. Dana Lofgren erwischte ihn unvorbereitet. "Ich habe bisher noch nichts zugesagt oder unterschrieben. Ist die Jahreszeit für Sie von Bedeutung?" Als sie energisch nickte, verfing sich das Sonnenlicht in ihrem Haar, und es glänzte wie ein goldenes Gespinst. "Es muss Spätsommer sein. Im Grunde genau jetzt. Wenn es möglich ist", fügte sie hinzu und sah sich noch einmal um. "Aber vielleicht ist das zu viel verlangt." weiterlesen
Sanur, Bali – 2. Juni "Martin?" Über das Rauschen des Regens hinweg hörte Alex Martin jemanden seinen Namen rufen. Ohne seine Koffer abzusetzen, blieb er einen Augenblick lang an der Haustür stehen. Er hatte die Stimme seines Hausboys erkannt, der auf der anderen Straßenseite stand. Der Junge war ihm mit großer Anhänglichkeit zugetan, nannte ihn aber immer beim Nachnamen, den er obendrein französisch aussprach. weiterlesen

11. KAPITEL

Jeder Tag war noch schlimmer als der vorherige.

     Zooey wusste nicht, wie lange sie noch durchhalten konnte. Dabei sollte doch mit der Zeit alles besser werden, nicht schlechter! So elend hatte sie sich noch nie gefühlt.

     Nachdem sie Jacks...

weiterlesen
Schon in dem Augenblick, als er sie küsste, wusste Jack, dass es ein Fehler war. Er sollte sich besser beherrschen und seine Gefühle im Zaum halten. Leider gelang ihm das nicht. Wenn es um die Emotionen ging, die Zooey bei ihm weckte, dann schrumpfte seine Willensstärke in nichts zusammen. Diese zarte Person löste in ihm eine Kettenreaktion aus, die er nicht mehr steuern konnte. Allein durch eine Umarmung und einen Kuss. weiterlesen
Als er die Tür öffnete, war er überrascht, denn mit diesem Gast hatte er nicht gerechnet. Anstelle der Kinderbanden, die schon den ganzen Abend klingelten und lautstark Süßigkeiten forderten, stand Rebecca vor der Tür. Nachdem er seine Verabredung mit ihr abgesagt hatte, war er davon ausgegangen, dass sie nicht zur Party kam. Vor allen Dingen hatte er nicht mit ihrem Outfit gerechnet. Sie lächelte amüsiert über seinen verblüfften Gesichtsausdruck. Auf den ersten Blick schien Rebecca eine Perücke mit extrem langem blonden Haar zu tragen. Und sonst nichts. weiterlesen
Überall im Haus tauchten Süßigkeiten auf. Drei Tüten lagen im Regal über den Einbauschränken von Jacks Garage. Vier Tüten lagen in seinem Schlafzimmerschrank so weit oben, dass er eine Trittleiter brauchte, um sie zu erreichen. Als er nach einem Buch im obersten Regalfach seines Arbeitszimmers griff und Unmengen von Bonbons auf ihn niederregneten, war seine Geduld zu Ende. Er wollte eine Erklärung. Er musste ihren Namen nur zweimal rufen, bevor Zooey zu ihm kam. weiterlesen
Zooey schloss die Haustür hinter sich. Gerade hatte sie Emily und Olivia von der Schule abgeholt und Olivia nebenan abgeliefert. Als Nächstes mussten Hausaufgaben gemacht und das Essen vorbereitet werden, aber Zooey hielt es für wichtig, dass Arbeit und Vergnügen sich die Waage hielten. Deshalb hatte sie Milch und Schokoladenkekse für die Kinder bereitgestellt. Das Schwierige daran war gewesen, Jackie von den Süßigkeiten fernzuhalten, denn der Kleine naschte für sein Leben gern. weiterlesen
  Laden...