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Fortsetzungsroman

Überall im Haus tauchten Süßigkeiten auf. Drei Tüten lagen im Regal über den Einbauschränken von Jacks Garage. Vier Tüten lagen in seinem Schlafzimmerschrank so weit oben, dass er eine Trittleiter brauchte, um sie zu erreichen. Als er nach einem Buch im obersten Regalfach seines Arbeitszimmers griff und Unmengen von Bonbons auf ihn niederregneten, war seine Geduld zu Ende. Er wollte eine Erklärung. Er musste ihren Namen nur zweimal rufen, bevor Zooey zu ihm kam. weiterlesen
Zooey schloss die Haustür hinter sich. Gerade hatte sie Emily und Olivia von der Schule abgeholt und Olivia nebenan abgeliefert. Als Nächstes mussten Hausaufgaben gemacht und das Essen vorbereitet werden, aber Zooey hielt es für wichtig, dass Arbeit und Vergnügen sich die Waage hielten. Deshalb hatte sie Milch und Schokoladenkekse für die Kinder bereitgestellt. Das Schwierige daran war gewesen, Jackie von den Süßigkeiten fernzuhalten, denn der Kleine naschte für sein Leben gern. weiterlesen
Als Zooey endlich wieder klar denken konnte, fragte sie das kleine Mädchen: "Was hast du gesagt?" "Wirst du meine Mommy?", wiederholte Emily ihre Frage. "Warum willst du das wissen, Emily?", erkundigte sich Zooey vorsichtig, damit das Kind nicht glaubte, es habe sie mit der Frage durcheinandergebracht. Offensichtlich war für Emily alles ganz logisch. "Weil Daddy dich geküsst hat und du ihn." Das Mädchen wird es sicher noch zu etwas bringen, dachte Zooey. Wenn Emily jetzt schon so gut beobachtet, dann wird ihr später, wenn sie älter ist, noch mehr auffallen. weiterlesen
Mehrere Sekunden lang brachte Zooey keine Silbe heraus. Sie fühlte sich ein bisschen benommen. "Ein Date?" "Ja, mit Rebecca Peters." Schon während er antwortete, keimten Zweifel in Jack auf. Hatte er sich da zu etwas drängen lassen? Zooey starrte ihn immer noch an. "Rebecca Peters? Die am Ende der Straße wohnt?" "Ja." Jack konnte sich nicht daran erinnern, wann er sich in seinem Leben schon einmal so unbehaglich gefühlt hatte. "Ist das ein Problem?" weiterlesen
"Siehst du, das war doch gar nicht so schlimm", bemerkte Zooey fröhlich, als sie mit Jack zur Haustür ging. Fast hätte er eine ungeduldige Antwort gegeben, aber die Worte wollten ihm nicht über die Zunge. Denn in diesem Augenblick verspürte er ein Knistern zwischen der Nanny und ihm – fast wie elektrische Spannung. Nur dass das natürlich nicht sein konnte. Jack fühlte sich wie am Rand eines Abgrunds, und er riss sich zusammen. "Das Wort schlimm habe ich nicht verwendet, sondern – ach, vergiss es." Er machte eine abweisende Handbewegung. "Wahrscheinlich muss ich dankbar sein, dass du nicht bei der Staatsanwaltschaft arbeitest." weiterlesen
Zooey konnte sich noch gut an Jacks Erleichterung erinnern, als sie an ihrem ersten Arbeitstag vor seiner Tür gestanden hatte. Inzwischen hatte sie sich gut in den Haushalt eingelebt. Lustig, wie eine neue Haarfarbe einen Mann verblüffen konnte! In ihrer Zeit als Kellnerin hatte ihr Haar kastanienbraun geglänzt. Davor hatte sie schon eine ganze Palette von Farben ausprobiert, die man eher in einem Kindermalkasten als in einem Modemagazin vermutet hätte – sogar Pink. Nun ihre natürliche Haarfarbe wieder anzunehmen war ihr angemessen vorgekommen. Schließlich sollte sie sich um die Kinder eines renommierten Anwalts kümmern. weiterlesen
Niemals hätte Jack Lever sich als impulsiv beschrieben. Das passte nicht zu seinem Wesen, denn er war gründlich, wohlorganisiert und bedacht. Als Anwalt betrachtete er grundsätzlich alles von zwei Seiten, bevor er handelte. Mit dieser Gründlichkeit hatte er seine Frau Patricia häufig auf die Palme gebracht. Sie hatte sich über seine "schwerfällige" Art beklagt, weil sie gerne spontan handelte. Er hatte immer widersprochen. Zu oft hatte er in seinem Berufsalltag mit ansehen müssen, wohin spontane, impulsive Handlungen führen konnten. weiterlesen
Der kleine, untersetzte Mann stellte sich zwischen sie und die Eingangstür, damit sie nicht mehr nach draußen blicken konnte. Er sah sie dabei verärgert an. "Die Tür wird sich nicht öffnen, nur weil Sie sie die ganze Zeit anstarren. Hören Sie auf, hier dumm rumzustehen, und tun Sie gefälligst etwas für das Geld, das ich Ihnen zahle, Zuie." Zooey Finnegan war genervt. Milo Hanes, der Besitzer des kleinen Cafés in New York, in dem sie momentan arbeitete, schien es zu genießen, ihren Namen falsch auszusprechen. weiterlesen
Pünktlich zu Ostern gibt es einen neuen Fortsetzungsroman für Sie! Kostenlos und in wöchentlich veröffentlichten Kapiteln können Sie bei uns „Geliebter Wirbelwind" von Marie Ferrarella lesen. weiterlesen
"Einen Verstoß gegen die Sicherheitsvorkehrungen? Wo ist Kolby?", fragte Shannon voller Panik. Sie sprang auf und lief durch das Musikzimmer zu Tony. Der kranke König stützte sich an der Wand ab und schaffte es aufzustehen. "Was ist passiert?" "Kolby geht es gut. Niemand ist verletzt worden, aber wir sind wieder in den Schlagzeilen." "Haben sie die Insel entdeckt?", wollte Enrique wissen. weiterlesen
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