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Elizabeth Hoyt

Hoyt, Elizabeth

Autorenbiografie

Elizabeth Hoyt zählt zu den US-amerikanischen Bestseller-Autoren der New York Times für historische Romane. Ihren ersten Roman der Princess-Trilogie “Die Schöne mit der Maske” veröffentlichte sie im Jahr 2006, seitdem folgten zwölf weitere Romane. Gern versetzt die erfolgreiche Schriftstellerin ihre Romanfiguren in das georgianische Zeitalter.

Nachdem ihre beiden Kinder zum Kindergarten gingen, begann sie mit dem Schreiben ihres ersten Romans. Während ihrer Jugend verbrachte sie viel Zeit mit ihrer Familie im Ausland, längere Zeit lebte die Familie in Großbritannien in Oxford sowie in St. Andrews. Belgien, Deutschland und Frankreich kennt sie ebenfalls durch ihre vielen Reisen, als Austauschstudentin verbrachte sie einen Sommer in Kawasaki in Japan. Die Reisen mit der Familie enden häufig an einem archäologischen Ausgrabungsort. Ihre Freizeit verbringt sie im Garten, die begeisterte Hobbygärtnerin besitzt 26 Varianten der Taglilie sowie viele Sorten Funkien. Fortsetzung unten

Mit der Autorin haben wir ein Interview geführt, das wir für Sie unten auf dieser Seite platziert haben.

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Fortsetzung Biographie



Geboren wurde Elizabeth Hoyt in New Orleans, sie wuchs in St. Paul in Minnesota auf. Sie erinnert sich noch gut an die kalten Winter in Minnesota. An der Universität von Wisconsin in Madison studierte sie Anthropologie. Dort lernte sie bei archäologischen Ausgrabungen in einem Maisfeld ihren Ehemann kennen. Heute lebt sie mit ihrem Mann, ihren beiden Kindern sowie drei Hunden in Illinois.

Lesen Sie hier das Interview, das wir mit der Autorin geführt haben.


Interview mit Elizabeth Hoyt

"Die Schöne mit der Maske" war Ihr erster Roman und machte Sie über Nacht bekannt. Erzählen Sie uns etwas über Ihr Leben vor und nach diesem Erfolg?
Viele Autoren fangen ja schon früh mit dem Schreiben an oder träumen zumindest davon. Bei mir war das nicht so. Ich machte meinen Abschluss in Anthropologie an der Universität von Wisconsin, wo ich auch meinen Mann traf. Wir bekamen zwei Kinder, und ich blieb so lange zu Hause, bis das jüngste in den Kindergarten ging. Zu diesem Zeitpunkt fragte mich meine Mutter wiederholt, wann ich denn endlich einer bezahlten Arbeit nachgehen wollte. Ich war 35, und für alle Jobs, die ich mir vorstellen konnte, hätte ich entweder eine Weiterbildung machen oder eine Strumpfhose tragen müssen oder beides – eine Aussicht, die mir nicht gerade gefiel. Daher entschloss ich mich, mir fünf Jahre Zeit zu lassen und zu versuchen, ein Buch zu schreiben und es an einen Verlag zu verkaufen. Damals wusste ich nicht allzu viel über die Verlagswelt! Überraschenderweise fand ich aber kurz nach meinem 40. Geburtstag einen Verlag für "Die Schöne mit der Maske".
Beim Schreiben von Büchern hängt vieles vom glücklichen Zufall ab. Ich war sehr überrascht angesichts der wundervollen Reaktionen bei der Veröffentlichung von "Die Schöne mit der Maske". Wie erfolgreich mein Roman werden würde, begann ich zu ahnen, als ich zwei Wochen nach der Veröffentlichung schon fünfzig E-Mails von Lesern bekommen hatte. (Übrigens – ich bekomme heute noch sehr gerne Post von meinen Leserinnen! elizabeth@elizabethhoyt.com) Zum Glück kann ich mich nun Vollzeit dem Schreiben widmen. Normalerweise fahre ich dafür morgens in einen Coffeeshop und bin nachmittags wieder zuhause, wenn meine Kinder aus der Schule kommen.

Ihre Figuren sind sehr interessant und facettenreich, Sie erscheinen mir fast wie reale Personen. Viele Autoren sagen immer wieder, dass sie sich mit ihren Figuren unterhalten, dass sie sogar wie Freunde werden oder dass Nebenfiguren nach ihrer eigenen Geschichte fragen. Wie ist es bei Ihnen? Haben Anna und Edward mit Ihnen "gesprochen"? Und warteten Harry und Simon (die Helden der nachfolgenden Bände, die ebenfalls bei CORA erscheinen werden) schon ungeduldig auf ihre eigenen Bücher?
(lacht) Ich weiß nicht so recht, ob ich meine Figuren wirklich als Freunde bezeichnen würde, aber auf jeden Fall schimpfen sie manchmal mit mir! Sie tun einfach nicht, was ich ihnen sage, oder machen plötzlich etwas völlig Unerwartetes. Ich fand es sehr spannend, Harrys Geschichte zu schreiben, und auf Simons Geschichte warteten die Leser schon sehr ungeduldig. Viele Leserinnen mögen gerade Simon besonders gern, glaube ich.

Ihre "Nächte wie im Märchen"-Trilogie spielt im Georgianischen Zeitalter (Ende des 18. Jahrhunderts), eine recht ungewöhnliche Epoche für einen historischen Liebesroman. Warum haben Sie sich für diese Zeit entschieden? Was fasziniert Sie so daran?
Ich mag das Georgianische Zeitalter, weil es etwas bodenständiger – irgendwie erotischer – ist als das sonst in Romances übliche Regency. Adlige Männer trugen Degen und Perücken und die Damen wunderbare Gewänder, für die unglaubliche Mengen aufwendig bestickter Stoffe verarbeitet wurden. Außerdem war es das Zeitalter der Aufklärung, es gab also viele wissenschaftliche Fortschritte und interessante Denker.

Sie sind berühmt für Ihre heißen Liebesszenen. Wie fühlen Sie sich, wenn Verwandte und Freunde diese Szenen lesen? Bekommen Sie irgendwelche Kommentare?
(lacht) O ja, da kann ich mir einiges anhören! Ich habe meinen Vater gebeten, "Die Schöne mit der Maske" NICHT zu lesen, dummerweise konnte er aber nicht widerstehen. Er war schockiert – SCHOCKIERT! –, als er feststellte, dass es darin Sexszenen gab, außerdem machte er sich Sorgen, weil er das Buch einigen älteren Damen geschenkt hatte. Allerdings gehören viele ältere Damen zu meiner Leserschaft, deswegen glaube ich, dass die nicht halb so geschockt waren wie mein Vater. (grinst)

Möchten Sie Ihren deutschen Leserinnen gerne etwas sagen? Vielleicht haben Sie ja Pläne, uns demnächst einmal zu besuchen?
Oh, ich würde gerne mal wieder zu Besuch kommen. Mein Vater ist Biologieprofessor, und wir waren deswegen in Heidelberg, als ich ein Teenager war. Ich erinnere mich gern an die Zeit zurück, vor allen Dingen, weil alle so nett waren! Nur leider wird das in nächster Zukunft wohl nichts, obwohl meine Kinder mich ständig zu überreden versuchen, endlich eine Europa-Reise zu machen.

Das Interview führte Bettina Steinhage, Redakteurin im CORA Verlag.

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