An die Helden ohne Umhang!

Danke an euch, die ihr Nachtschichten schiebt, um Leben kämpft, Regale auffüllt, den Straßenverkehr aufrechterhaltet, für Ordnung sorgt, Brände löscht, Kinder Not betreut oder an Lösungen forscht. Trotz der Ansteckungsgefahr seid ihr für uns alle da!

Mit diesem kostenlosen E-Book möchten wir euch eine kleine Pause schenken und Danke sagen.

Euer Team vom CORA-Verlag

Unser Geschenk für euch

Familiendinner und süße Überraschungen

»Familiendinner und süße Überraschungen«

Alles ist vorbereitet für die große Feier zum 30. Hochzeitstag von Melissas Eltern! Nur sie selbst muss noch ihren Liebeskummer runterschlucken; ihr Freund Josh benimmt sich nämlich in letzter Zeit so komisch kühl ihr gegenüber. Nun aber kommen alle zum italienischen Abend: Melissas strahlende Eltern, ihre Schwester Abby mit Mann (und einem Geheimnis) – und natürlich Josh. Es wird ein turbulenter und hochemotionaler Abend …

Den Kurzroman »Familiendinner und süße Überraschungen« könnt ihr hier ganz einfach als E-Book herunterladen, ob als EPUB-Datei für z.B. euren Tolino E-Reader oder aber als Mobi-Datei für euren Kindle. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!


Leseprobe

1. KAPITEL / 1

von RaeAnne Thyne

 Als Melissa Morgan mit einem Korb selbst gebackener knuspriger Brotstangen in der einen, und einem gemischten Salat – insalata mista, wie die Italiener sagen würden – in der anderen Hand das Esszimmer ihrer Schwester betrat, klappte ihr vor Ehrfurcht die Kinnlade nach unten. „O mein Gott, Ab! Das ist ja der reinste Wahnsinn! Wann hast du denn mit dem Dekorieren angefangen? Vor einem Monat?“

    Wie zu erwarten, wirkte Abby ziemlich gehetzt. Melissas Schwester war einer dieser Typen, die immer alles perfekt machen mussten, egal, ob sie das College mit summa cum laude abschlossen oder eine Überraschungsparty zum dreißigsten Hochzeitstag ihrer Eltern organisierten.

    Jetzt war sie gerade damit beschäftigt, einen Farn im Korb eines rostigen Fahrrads zu arrangieren und antwortete daher nicht.

    Melissa betrachtete bewundernd die Decke. Irgendwie war es Abby gelungen, ein Holzgitter darunter anzubringen, um eine Art Pergola über den Esszimmertisch zu hängen. Sie hatte es mit Weinranken, Lichterketten und grünen Zweigen verziert und bunte Windlichter daran aufgehängt. Das Ganze sah aus wie auf der Terrasse eines toskanischen Weinguts.

    „Gefühlt einen Monat, aber ich habe erst letzte Woche angefangen“, sagte Abby schließlich, nachdem sie die Blätter des Farns zu ihrer Zufriedenheit arrangiert hatte. „Greg hat mir dabei geholfen, das Gitter anzubringen. Ohne ihn hätte ich das nicht geschafft.“

    Die Zuneigung in der Stimme ihrer Schwester versetzte Melissa einen schmerzhaften Stich. Abby und ihr Mann hatten die perfekte Beziehung.

    Melissa wünschte, sie könnte das auch von sich und Josh behaupten, aber nach einem Jahr mit ihm bröckelte ihre Zuversicht. Hätte man sie vor einem Monat gefragt, ob er sie liebte, hätte sie sofort mit Ja geantwortet. In den letzten Wochen jedoch hatte sich etwas zwischen ihnen verändert. Er benahm sich zunehmend seltsam – ignorierte ihre Anrufe, sagte Verabredungen ab und wich ihren Fragen aus.

    Von Tag zu Tag schien er sich mehr vor ihr zurückzuziehen. Sie wollte ja nicht melodramatisch sein, aber sie wusste nicht, ob sie eine Trennung von ihm überstehen würde. ...

Fortsetzung folgt! Einfach das E-Book kostenlos herunterladen und weiterlesen.