Champagnernacht mit dem italienischen Milliardär

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Nach einer einzigen Liebesnacht weiß Milliardär Antonio Cavalli: Er will die schöne Engländerin Jodie, seine schüchterne Cinderella, für immer. Per sempre! Als sie bei einem Event zusammen im Fahrstuhl feststecken, nutzt er seine Chance, um sie davon zu überzeugen, wie weit er zu gehen bereit ist ...


  • Erscheinungstag 15.10.2026
  • ISBN / Artikelnummer 9783751538596
  • E-Book Format ePub
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Leseprobe

Michelle Smart

Champagnernacht mit dem italienischen Milliardär

1. KAPITEL

Jodie zupfte an ihrem viel zu kurzen Rock, atmete einmal tief durch und griff nach dem Tablett mit Champagnerflöten. Fast zweihundert Gäste unterhielten sich im frisch renovierten Empfangssaal des Castello Miniato. Der Alkohol floss in Strömen.

Ein professionelles Lächeln aufsetzend, schlängelte sie sich zwischen weiteren Bedienungen hindurch, die sich ihrerseits mit Silbertabletts versorgten, und verfluchte insgeheim die Kellnerin, die im letzten Moment abgesagt hatte. Ihretwegen musste Jodie hier aushelfen, in einer Uniform, die viel zu klein war.

Es war ein extrem hochrangiges Event. Der neue Erbe der Pellegrinis unterzog das mittelalterliche Castello, das angeblich sogar ein Geisterschloss war, gerade einer dringend benötigten Renovierung. Mit der Feier wurde die Neueröffnung des Nordflügels begangen, der künftig für Veranstaltungen oder Firmenevents vermietet werden sollte. Einige der reichsten und einflussreichsten Mitglieder der europäischen Elite waren gekommen. Doch das war nicht der Grund, warum sich Jodie bereiterklärt hatte zu helfen. Lieber hätte sie für ihre Abreise gepackt. Aber Serena, die italienische Schwägerin ihrer Mutter, verwaltete das Castello für Pieta Pellegrini. Sie hatte die Party organisiert und musste den Kopf hinhalten, wenn es nicht nach Plan lief.

Jodie fand, sie schuldete ihrer Tante diesen Gefallen. Serena hatte ihr direkt nach ihrem Abschluss einen Flug nach Italien spendiert und sie zu ihrer Assistentin gemacht. Sie hatte sie sogar in ihrem eigenen Haus aufgenommen. Heute Abend wollte Jodie sie nicht enttäuschen, auch wenn sie gerade überall lieber wäre als hier.

Während sie das Champagnertablett fest umklammerte, stellte sie sich an ihre Position neben einer Marmorsäule. Kaum hatte sie Stellung bezogen, als ihr bereits die ersten Gläser vom Tablett genommen wurden, ohne dass die Gäste sie auch nur eines Blickes würdigten. Erstaunlich, wie unsichtbar der schwarze Rock und die weiße Bluse sie machten. Alle blickten durch sie hindurch. Alle – bis auf einen.

Antonio Cavalli. Der Mann, dessentwegen Jodie das Land verlassen wollte, um ihn nie wiederzusehen.

Seit er vor dreißig Minuten eingetroffen war, spürte sie seine Blicke auf sich und allen guten Vorsätzen zum Trotz musste auch sie ihn immer wieder ansehen. Ihre Augen schienen einen eigenen Willen zu haben. Und das lag nicht an seinem guten Aussehen oder der großen, durchtrainierten Erscheinung. Nein, es war die magische Anziehungskraft, die von ihm ausging. Noch nie war sie einem Mann begegnet, der diesen Effekt auf sie hatte, und sie hoffte inständig, dass das nicht wieder so schnell passieren würde. Ein zweites Mal würde ihr Herz nicht überstehen.

Antonio war in Begleitung gekommen.

Spätestens in dem Moment war ihr klargeworden, wie richtig es gewesen war, ihn zu verlassen.

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