Nur ein Raum – nur ein Bett?

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Sie muss sich mit dem ultraheißen Rigby Kaye auf Calcott Manor ein Zimmer teilen – und ein Bett? Fotografin Madi kann für nichts garantieren, wenn sie sich nach dem rauschenden Frühlingsball hier begegnen ...


  • Erscheinungstag 12.02.2026
  • ISBN / Artikelnummer 9783751538114
  • E-Book Format ePub
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Leseprobe

Joss Wood

Nur ein Raum – nur ein Bett?

1. KAPITEL

Madigan Howell zog ihre beste Freundin Eliot Grantham in eine feste Umarmung. „Es ist sooo schön, dich zu sehen! Du glaubst gar nicht, wie sehr ich dich vermisst habe.“

„Es tut mir leid, dass wir uns so wenig getroffen haben, Madi. Aber es war auch eine verrückte Zeit, oder? Ich meine, du bist in der Welt umhergeschwirrt, um berühmte Leute zu fotografieren – und ich habe gerade einen kleinen Menschen in die Welt gesetzt.“ Eliot löste sich aus der Umarmung und tanzte ein paar Schritte durch das luxuriöse Apartment über der Garage des berühmten Anwesens Calcott Manor.

Sie sah glücklich aus und bis über beide Ohren verliebt. Madi schaute ihr zu und musste lächeln. „Apropos … Wie geht es Soren und Piper?“

Eliot war glücklich verheiratet, Madi dagegen war nach zahlreichen missglückten Beziehungen froh, ihr Leben allein zu führen. Sie hatte die Nase gestrichen voll von bindungsscheuen Männern.

„Denen geht es großartig“, antwortete Eliot. „Danke übrigens, dass du dich bereit erklärt hast, unsere Familie zu porträtieren.“

Die Granthams zu fotografieren, eine der berühmtesten Familien an der Ostküste, war ein Riesensprung für ihre Karriere, aber Eliot ließ es so klingen, als würde sie, Madi, ihrer Familie einen Gefallen tun und nicht andersrum. So etwas war typisch für Eliot. Sie war unglaublich bescheiden und bodenständig, dass sie ein ehemaliges Supermodel war, änderte nichts daran.

Madi trat auf den Balkon, von dem man einen Blick auf den Privatstrand der Granthams hatte „Das hier ist so ein toller Ort“, sagte sie verträumt.

Elliot folgte ihr. „Allerdings. In ein paar Tagen wird es hier voller Menschen sein. Als wir beschlossen haben, den Frühlingsball von Avangeline wiederzubeleben, war uns nicht klar, wie viele Leute kommen würden.“

Dieser Ball war der gesellschaftliche Höhepunkt des Jahres – wenn nicht sogar des Jahrzehnts. Madi, ebenfalls ein ehemaliges Supermodel, war in ihrem Leben bereits auf etlichen exklusiven Partys gewesen – der Frühlingsball in Calcott Manor sorgte jedoch schon jetzt für so einen riesigen Wirbel, wie sie es seit der Hochzeit des jüngeren britischen Prinzen nicht mehr erlebt hatte.

Neben den offiziellen Familienporträts sollte sie auf dem Ball auch zwanglose Fotos von der Familie und ihren Freunden machen – sie konnte es kaum erwarten.

Sie gingen in das Apartment zurück, und Eliot schnappte sich Madis Rollkoffer und zog ihn den kurzen Flur entlang in Richtung eins der Schlafzimmer. Madi folgte ihr und hob beeindruckt die Augenbrauen, als sie das große, mit weißer Leinenbettwäsche bezogene Bett sah, über dem ein riesiges Gemälde einer unruhigen Meereslandschaft hing. Ist das etwa ein Homer?

„Ist nur eine Kopie“, erklärte Eliot, die ihren Blick richtig deutete. „Das Original haben wir irgendeinem Museum als Leihgabe zur Verfügung gestellt.“

Madi hörte plötzlich eine tiefe Stimme, raues Männerlachen und Schritte im großen Wohnzimmer.

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