Zurück in den Armen des Italieners

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Die schmerzhaften Erinnerung an Milliardär Cabbrieli DiAgata lassen die schöne Evelina nicht los. Und jetzt muss sie auch noch mit ihm zusammenarbeiten! Er hat eine Firma gekauft, mit der sie zu tun hat. Aber warum begehrt sie Cabbrieli bei all ihrer Wut immer noch so heftig?


  • Erscheinungstag 12.03.2026
  • ISBN / Artikelnummer 9783751538121
  • E-Book Format ePub
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Leseprobe

Lorraine Hall

Zurück in den Armen des Italieners

1. KAPITEL

Evelina Parisi hatte keine Zeit für Überraschungstermine, denen sie nicht zugestimmt hatte, doch als sie in ihr Büro blickte, saß ihr Gast bereits mit dem Rücken zu ihr vor ihrem Schreibtisch. Seufzend schaute sie auf die Armbanduhr. Eigentlich hatte sie in fünf Minuten ein Videomeeting mit Lorenzo, ihrem Bruder und Boss, der sich gerade zu Hause in Palermo aufhielt, während sie sich im Headquarter der Parisi-Gruppe in Rom befand.

Sie hasste es, wenn ihr Zeitplan über den Haufen geworfen wurde. Vor allem wenn sie einen Termin mit ihrem Bruder hatte, der das Unternehmen leitete. Und der sie, wenn man ehrlich war, großgezogen hatte. All ihre Geschwister, die für ihn arbeiteten, mussten sich den Vorwurf der Vetternwirtschaft gefallen lassen, doch Evelina gab sich immer die allergrößte Mühe, dass keine ihrer Handlungen gegen sie verwendet werden konnte – auch wenn ihr Nachname es könnte.

Noch wichtiger als die Frage, was andere über sie denken mochten, war jedoch ihre oberste Priorität: dass sie ihren ältesten Bruder niemals enttäuschte. Ihn zu bitten, ihr Videomeeting zu verschieben, war im Grunde zwar kein Desaster, aber da Evelina nun einmal eine Perfektionistin war, fühlte es sich dennoch ein bisschen danach an.

Da der unbekannte Mann jedoch bereits in ihrem Büro saß, konnte sie ihn schlecht ignorieren. Rasch schrieb sie Lorenzo eine kurze WhatsApp-Nachricht, dann strich sie sich den Blazer glatt und betrat das Büro. Hoffentlich konnte sie den unerwarteten Besucher in weniger als fünfzehn Minuten abfertigen.

„Es tut mir leid, dass ich Sie habe warten lassen, Signor, aber ich hatte keinen Termin in meinem Kalender stehen.“

Der Mann hatte sich geweigert, ihrer Sekretärin seinen Namen zu nennen. Eigentlich wäre das ein Grund gewesen, den Sicherheitsdienst zu rufen. Stattdessen hatte man ihn in ihr Büro geführt.

Evelina setzte ein höfliches Lächeln auf, als sie sich ihrem Schreibtisch näherte und der Mann sich langsam zu ihr umdrehte.

Im ersten Moment hatte sie das Gefühl, ihr würde der Boden unter den Füßen weggezogen. Völlig erstarrt blickte sie den Mann an, der ihr nicht gänzlich unbekannt zu sein schien. Ein paar Sekunden lang konnte sie ihn nicht richtig einordnen, sie spürte nur … eine drohende Gefahr. Irgendetwas Verbotenes, das sie nicht greifen und ihr Verstand in der Kürze der Zeit nicht verarbeiten konnte.

Dann begegnete sie seinem Blick und eine jähe Erkenntnis setzte ein.

Das war doch nicht möglich …

„Ah, du erinnerst dich also doch noch.“ Die Stimme klang anders als in ihrer Erinnerung. Weich und dennoch tief und schneidend. Genau genommen gab es eine Menge Unterschiede zwischen dem Mann, der sich nun erhob und sie um Haupteslänge überragte, und dem Jungen, den sie einst gekannt hatte.

Doch seine Augen verrieten ihn. Eine Mischung aus Braun und Gold und ein paar grünen Einsprengseln, die je nach Lichteinfall die Farbe veränderten. Das wusste sie so genau, weil sie diesen Mann in jedwedem Licht gesehen hatte.

Sich an ihn erinnern? Cabbrieli DiAgata. Und ob sie sich an ihn erinnerte!

Sie hatte ihn geliebt. Bis zum heutigen Tag verfolgte er sie in ihren Gedanken.

Weil er ein Fehler gewesen war, von dem sie sich immer noch nicht gänzlich erholt hatte.

Cabbrieli konnte nicht leugnen, dass es ihm eine Art grimmige Genugtuung verschaffte, wie Evelina erbleichte. Sie sah aus, als hätte sie ein Gespenst gesehen.

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