Michelle Willingham

Michelle schrieb ihren ersten historischen Liebesroman im Alter von zwölf Jahren und war stolz, acht Seiten füllen zu können. Und je mehr sie schrieb, desto mehr wuchs ihre Überzeugung, dass eines Tages ihr Traum von einer Autorenkarriere in Erfüllung gehen würde.
Sie besuchte die Universität von Notre Dame im Bundesstaat Indiana, da sie mit dem Gedanken spielte, Medizin zu studieren. Jedoch musste sie diesen Gedanken bald wieder verwerfen, da sie kein Blut sehen konnte. Stattdessen studierte sie Englisch und schloss mit summa cum laude, der besten Benotung, ab. Daraufhin kam sie auf die Idee Lektorin zu werden. Ihr erster Teilzeitjob bestand darin, Hypothekenhandbücher zu bearbeiten, was sie umgehend zurück zur Uni fliehen ließ, um Lehrerin zu werden. Michelle unterrichtete 11 Jahre lang, bevor sie aufhörte, um zu Hause bei ihren Kindern zu sein und sich voll und ganz dem Schreiben widmen zu können.
Zahlreiche ihrer Romane erschienen in der Reihe Harlequin Historical.
Michelle ist mit einem Raketenwissenschaftler verheiratet und lebt zusammen mit ihm in Virginia. Neben dem Schreiben kocht und liest sie gerne und vermeidet sportliche Aktivitäten um jeden Preis.

Foto: © Frank Willingham

Bücher von
Michelle Willingham

28.05.2020
Michelle Willingham

Der MacKinloch Clan - Eine stolze Familie zwischen Kampf und Leidenschaft (5-teilige Serie)

E-Book
9,99
SCHICKSALSNÄCHTE IN DEN HIGHLANDS
Der schönen Nairna bleibt fast das Herz stehen, als plötzlich ihr tot geglaubter Gemahl Bram MacKinloch vor ihr steht. Etwas Wildes liegt im Blick des schottischen Kriegers - und zugleich tiefe Wut. Was ist in all den Jahren nur geschehen? Wie im Rausch zieht Bram sie an sich, küsst Nairna und zeigt ihr, wie sehr er sie noch immer begehrt. Noch weiß er nicht, dass sie den Treueschwur längst gebrochen hat …


VERFÜHRT VON EINEM STOLZEN HIGHLANDER
Verhöhnt sie ihn und seine Liebe schmählich? Alex MacKinloch ist fassungslos: Seine schöne Gattin Laren zeigt ihm die kalte Schulter - dabei waren sie doch einst so glücklich miteinander! Doch jetzt verbirgt sie etwas vor ihm, verschwindet immer wieder ohne ein Wort. Und wann sie das letzte Mal sein Lager geteilt hat, weiß der Clan-Führer schon kaum mehr! Schenkt Laren etwa einem anderen ihre Gunst und liegt in dessen Armen? Der stolze Highlander nimmt seinen schwersten Kampf auf: Entweder er erobert das Herz seiner schönen Gemahlin zurück - oder er wird sie ein für allemal aus seinem Bett und seinem Leben verbannen …


EIN ENGEL FÜR DEN HIGHLANDER
Lady Marguerite de Montpierre schreckt hoch. Ein Schrei hallt durch die Burg - wird wieder ein schottischer Gefangener von ihrem grausamen Verlobten gefoltert? Sie will helfen! So findet sie Callum MacKinloch und versorgt seine Wunden. Der Schmerz hat ihm die Stimme geraubt, aber als Dank haucht er ihr einen Kuss auf die Hand. Und erobert im Dunkel der Nacht ihr einsames Herz! Als sein Clan wenig später die Burg überfällt, kommt er frei - und Marguerite ist bereit, ihm den Glauben an das Leben und die Liebe zurückzugeben. Doch eine gemeinsame Zukunft für die schöne Französin und den stummen Highlander scheint unmöglich …


NIMM MICH, MEIN WILDER HIGHLANDER!
Der verwundete Highlander berührt ihr Herz, deshalb verhilft Lady Alys ihm zur Flucht. Vielleicht kann der geheimnisvolle Fremde sich revanchieren, indem er ihre Sehnsucht nach leidenschaftlichen Stunden stillt?


MEIN RETTENDER HIGHLANDER
Schottland, 1312. Frisch verwitwet, muss die schöne Celeste um ihre Existenz fürchten. Verzweifelt wendet die junge Witwe sich an Dougal MacKinloch. Einst bedeutete sie dem stolzen Highlander sehr viel - nun will sie seine Leidenschaft erneut entfachen! In Dougals Nähe wird Celeste bewusst, dass ihr Herz nie aufgehört hat, sich nach ihm zu sehnen. Doch wenn er erfährt, warum sie sich ihm hingibt, wird er sie für immer verachten …

Interviews, Fotos und mehr

  • Interview

Interview mit unserer Autorin Michelle Willingham

Wir haben unseren bekanntesten und beliebtesten Autorinnen Fragen gestellt und schöne Antworten bekommen. Diesmal von Michelle Willingham:

Warum schreiben Sie, und was inspiriert Sie?

Ich erzähle einfach sehr gern Geschichten, wobei mich grüblerische Helden oder verwundete Seelen besonders inspirieren. Auch wenn ich ein Buch lese, mag ich es, wenn die Protagonisten harte Zeiten durchmachen. Das Buch, das ich im Moment schreibe, handelt von einem Wikinger, der in einer Schlacht schwer verletzt wird und das Gehen erst wieder lernen muss. Der Mann, der ihm diese Wunde zugefügt hat, ist der Pflegevater der Heldin. Logisch, dass es für meinen Wikinger eine große Herausforderung ist, seinen Rachedurst zu überwinden und dem Mann zu verzeihen. Außerdem muss er erkennen, dass wahre Stärke von innen kommt und nicht notwendigerweise etwas mit physischer Kraft zu tun hat. Ich schreibe sehr gern Geschichten, in denen die Figuren wachsen und sich im Laufe der Handlung innerlich verändern. Seelische Heilung ist eines meiner Hauptthemen.

Wo schreiben Sie am liebsten?

Ich schreibe sehr gern in Cafés. Bei einer großen Tasse Kaffee versinke ich dann in der Geschichte, an der ich gerade arbeite. Oft schaue ich mir auch die Leute um mich herum an und frage mich, wer und wie sie wohl sind. Auf diese Weise war ich schon bei Bewerbungsgesprächen dabei, habe gehört, wie Mütter mit ihren Kindern sprechen, und wurde Zeugin von beginnenden Romanzen am Nebentisch. Das inspiriert mich. Ich beobachte gern Menschen und stelle mir vor, wie sie leben.

Welchen Ihrer Liebesromane und welche Ihrer Hauptfiguren finden Sie besonders gelungen?

Das ist ungefähr so, als würde man mich fragen, welches meiner Kinder ich am meisten liebe! Ich mag alle meine Bücher. Jedes hat seinen ganz eigenen Charakter. Die dramatische Handlung um einen Wikinger oder eine Liebesgeschichte im Mittelalter gefällt mir genauso gut wie eine zärtliche Liebesgeschichte aus der Zeit des Regency, die auch mal märchenhafte Qualitäten haben kann. Allerdings gebe ich zu, dass ich meine MacEgan-Serie besonders mag. Trahern MacEgan und Ewan MacEgan sind einfach zwei großartige Männer.

Waren Sie schon einmal in Deutschland, und wenn Ja, wie hat es Ihnen gefallen?

Ich habe dort sieben Jahre gelebt und besuche Deutschland immer wieder ausnehmend gern. Als Kind habe ich mit meinen Eltern auf dem US-Stützpunkt Ramstein bei Kaiserslautern gewohnt, später sind wir nach Stuttgart umgezogen. Dort habe ich Deutsch gelernt und es später in der Schule perfektioniert. Jetzt lernt meine Tochter Deutsch. Ich helfe ihr, wenn es geht, aber leider ist mein Wortschatz inzwischen recht klein geworden. Früher habe ich deutsche Übersetzungen von Nora Roberts‘ Büchern gelesen, um dabei zu bleiben, aber ich bräuchte wirklich mehr Übung. Zwei Mal war ich auf der Loveletter Convention in Berlin, und ich würde sie gern ein drittes Mal besuchen. Dort kann ich mein Deutsch wunderbar mit den Leserinnen praktizieren und Ritter-Sport-Schokolade futtern. Mir haben auch die Schlösser in Potsdam sehr gut gefallen. Wenn ich jedes Jahr nach Deutschland reisen könnte, würde ich das sofort tun!