Wenn die Leidenschaft zurückkehrt

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Vor fünf Jahren hat Crystal ihre große Liebe Bane Westmoreland heimlich geheiratet - dann verschwand er spurlos und brach ihr damit das Herz! Nun steht er überraschend vor ihr. Glaubt er ernsthaft, Crystal kann ihm verzeihen? Am liebsten würde die junge Wissenschaftlerin ihn wegschicken. Aber die Wahrheit ist: Sie will ihn noch immer. Und sie braucht ihn. Bei ihren Forschungen hat sie eine Entdeckung gemacht, die mächtige Feinde auf den Plan gerufen hat. Sie schwebt in Gefahr. Nur ihr Noch-Ehemann kann sie retten - und so heiß wie damals lieben?
  • Erscheinungstag 30.10.2017
  • Bandnummer 30
  • ISBN / Artikelnummer 9783733753825
  • Seitenanzahl 130
  • E-Book Format ePub
  • E-Book sofort lieferbar

Leseprobe

PROLOG

„Du wolltest mich sprechen?“ Brisbane Westmoreland betrat Dillons kleines Arbeitszimmer.

Dillon musterte seinen jüngsten Bruder eingehend. „Ich wollte mich nur vergewissern, dass mit dir alles in Ordnung ist.“

Bane ging zum Fenster hinüber und betrachtete die Landschaft. Hier war er zu Hause. Er befand sich weder in Afghanistan noch in Syrien. Auch nicht in einem der anderen Länder, in denen er als Soldat im Einsatz gewesen war. Dort draußen erwarteten ihn keine Tretminen, Scharfschützen und Bomben. Wieder daheim zu sein machte ihn sehr glücklich.

Es war wundervoll gewesen, Thanksgiving mit seiner Familie zu verbringen. Wie bei jedem Erntedankfest hatten sie alle gemeinsam gegessen. Und wie immer waren sie nach dem Dinner ins Freie gegangen, um zusammen Volleyball zu spielen. Dann hatten die Männer sich zu einer Pokerrunde zurückgezogen, während die Frauen und Kinder im Wohnzimmer gemütlich beisammensaßen.

Dillon und Bane befanden sich nicht unter den Pokerspielern. Schweigend standen sie einander gegenüber. Letzterer konnte sich gut vorstellen, was seinem Bruder durch den Kopf ging. Seit er Westmoreland Country vor fünf Jahren verlassen hatte, war Bane ein anderer Mensch geworden. Den rebellischen Jugendlichen, der sich ständig in Schwierigkeiten gebracht hatte, gab es nicht mehr. Bane war vernünftiger, kräftiger, erwachsener geworden. Die Zeit bei der Spezialeinheit der US Navy hatte ihn verändert. Er war jetzt ein SEAL.

„Ich habe bei meinem letzten Einsatz einen guten Freund verloren“, sagte er. „Ansonsten geht es mir gut.“

Weil Dillon wusste, dass Bane nicht über seine Einsätze sprechen durfte, nickte er nur mitfühlend und meinte: „Hast du dich deshalb entschlossen, deinen Abschied zu nehmen?“

„Indirekt ja. Oder eigentlich nein … Jedenfalls ist mir klar geworden, dass ich Crystal endlich finden muss. Der Tod meines Freundes hat mir gezeigt, dass man nichts Wichtiges aufschieben sollte. Das Leben kann so schnell vorbei sein …“

Das wussten alle Denver-Westmorelands nur zu gut. Ihre Eltern waren vor vielen Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Daraufhin war Dillon als ältester zum Vormund seiner sechs Brüder Micah, Jason, Riley, Stern, Canyon und Bane bestimmt worden. Außerdem hatte er seinen Cousin Ramsey unterstützt, der sich um seine Geschwister Zane, Derringer, Megan, Gemma, Adrian, Aidan und Bailey kümmern musste. Tatsächlich war es Dillon und Ramsey gelungen, die Familie zusammenzuhalten. Darüber hinaus hatten sie sich in der Geschäftswelt bewährt. Ohne sie wäre die Blue Ridge Land Management Corporation, die von ihren Eltern gegründete Firma, niemals so erfolgreich geworden.

„Bitte, setz dich“, forderte Dillon seinen Bruder nun auf.

Bane wählte einen bequemen Lehnstuhl. „Laramie Cooper und ich haben gemeinsam die Akademie besucht“, sagte er. „Er war einer der Besten. Und er fehlt mir. Aber ich habe nicht meinen Abschied genommen. Unser gesamtes Team ist für drei Monate beurlaubt. Ich werde diese Zeit nutzen, um Crystal zu finden.“

Dillon runzelte die Stirn. Crystal bedeutete seinem Bruder also immer noch viel. Sie war der Grund dafür gewesen, dass alle Westmorelands Bane darin bestärkt hatten, zur Navy zu gehen. In den Jahren, in denen Crystal und Bane ein Paar gewesen waren, hatten sie mit ihrem Verhalten Freunde und Verwandte beinah in den Wahnsinn getrieben. Sie waren regelrecht besessen voneinander gewesen, hatten ihre Familien belogen und hintergangen, waren zusammen ausgerissen und gelegentlich mit dem Gesetz in Konflikt geraten.

„Hast du von Crystal gehört, seit ihre Eltern sie damals fortgeschickt haben?“, erkundigte Dillon sich.

„Ich habe gar nicht erst versucht, mit ihr Kontakt aufzunehmen. Du hattest recht, als du mir damals sagtest, sie habe etwas Besseres verdient als mich. Also habe ich begonnen, an mir zu arbeiten. Nun bin ich ihrer hoffentlich würdig.“

„Als du hier warst, um Jasons Hochzeit mit uns zu feiern, habe ich dir ja erzählt, dass die Newsomes fortgezogen sind, ohne ihre neue Adresse zu hinterlassen. Weil du schon damals nach Crystal gefragt hast, habe ich einen Privatdetektiv beauftragt, nach ihr zu suchen. Daher kann ich dir zumindest mitteilen, dass Carl Newsome inzwischen gestorben ist.“

„Das tut mir leid.“ Carl Newsome war nicht gerade einer von Banes engsten Freunden gewesen. Doch er wusste, dass Crystal ihren Vater geliebt hatte.

„Ich habe Mrs. Newsome angerufen, um ihr mein Beileid auszusprechen“, fuhr Dillon fort. „Und bei der Gelegenheit habe ich mich auch nach Crystal erkundigt. Angeblich geht es ihr gut.“ Er betrachtete Bane nachdenklich. „Eure Freundschaft liegt Jahre zurück. Seitdem ist viel geschehen. Crystal hat neue Erfahrungen gemacht und neue Menschen kennengelernt. Soweit ich weiß, studiert sie in Harvard.“

„Das wundert mich nicht. Sie hat schon immer leicht gelernt.“

Das war eine erstaunliche Feststellung, denn Bane und Crystal hatten damals ständig die Schule geschwänzt, anstatt zu lernen. Dann allerdings waren sie getrennt worden. Carl Newsome hatte seine Tochter zu einer weit entfernt lebenden Tante geschickt. Und Bane war in die Navy eingetreten. Tatsächlich hatte er in den vergangenen Jahren darauf verzichtet, nach seiner großen Liebe zu suchen, weil er Crystal die Möglichkeit geben wollte, etwas aus sich zu machen. Sie sollte die Chance bekommen, die Schule und auch ein Studium abzuschließen.

Dillon schwieg so lange, dass Bane verunsichert fragte: „Hast du mir irgendetwas Unangenehmes mitzuteilen?“

„Also … Ich bin mir nicht sicher, dass Crystal noch etwas für dich empfindet. Die erste Liebe ist keineswegs immer die größte. Und ihr wart damals noch halbe Kinder.“

„Wir wussten trotzdem genau, was wir wollten. Glaub mir, nichts kann unsere Liebe zerstören.“

„Bane, Crystal könnte inzwischen längst mit einem anderen verheiratet sein.“

„Oh nein, das könnte sie nicht.“

Dillon seufzte. „Bitte, sei nicht naiv. Warum hätte sie nicht heiraten sollen?“

„Weil sie bereits verheiratet ist. Und zwar mit mir. Wir lieben uns. Ich werde sie zu mir holen. Es ist an der Zeit, unser gemeinsames Leben zu beginnen.“

„Oh Gott!“ Dillon sprang auf. „Ihr seid verheiratet? Aber wie … Wann?“

„Als wir zusammen fortgelaufen sind.“

„Ihr seid doch gar nicht bis Vegas gekommen.“

„Das haben wir auch gar nicht versucht. Wir haben absichtlich eine falsche Fährte gelegt. Geheiratet haben wir in Utah.“

„Man muss achtzehn sein, um dort heiraten zu können. Und Crystal war erst siebzehn.“

„Sie war siebzehn, als wir Denver verließen. Doch als wir heirateten, war sie achtzehn.“

Verwirrt starrte Dillon ihn an. „Warum habt ihr mir das nicht gesagt? Carl Newsome hätte Crystal gar nicht gegen ihren Willen fortschicken dürfen, wenn sie deine Frau war.“

„Das stimmt. Allerdings hatte ich Angst, er würde mich beschuldigen, Crystal entführt zu haben. Du erinnerst dich bestimmt, dass das Gericht mir untersagt hatte, mich Crystal zu nähern. Womöglich wäre ich im Gefängnis gelandet, wenn ich mich über dieses Verbot hinweggesetzt hätte. Und Newsome hätte vermutlich einen Weg gefunden, unsere Ehe annullieren zu lassen. Deshalb waren Crystal und ich uns einig, dass es am besten ist, eine Zeit lang getrennt zu leben.“

„Eine Zeit lang? Ich glaube kaum, dass ihr dabei an fünf Jahre dachtet.“

„Das stimmt. Wir rechneten mit ein paar Monaten. Bis dahin würde Crystal die Schule abgeschlossen haben. Und ich … Nun, ich stellte fest, dass ich ihr nichts zu bieten hatte. Ich war kaum mehr als ein Unruhestifter …“ Er senkte den Kopf und schwieg.

„Bane?“

„Da ihr Vater sie fortgeschickt hatte, konnten wir uns nicht treffen. Aber ich habe mit ihr telefoniert.“

„Wie das? Ihre Eltern hatten dafür gesorgt, dass niemand Crystals Aufenthaltsort oder Telefonnummer kannte.“

„Bailey hat es beides herausgefunden.“

„Oh! Ich nehme an, ihre Vorgehensweise war nicht ganz legal.“

„Hm.“

Bailey war nicht nur Banes Cousine. Sie hatte auch gemeinsam mit ihm und ihren Zwillingsbrüdern Aidan und Adrian viele gefährliche Streiche ausgeheckt. Es war Dillon nicht gerade leicht gefallen, die vier vor dem Erziehungsheim zu bewahren. Inzwischen hatten die Zwillinge erfolgreich die Universität absolviert. Und Bailey, die für eine Frauenzeitschrift arbeitete, würde bald heiraten.

„Du wusstest also, wie du Crystal erreichen konntest, und bist trotzdem nicht zu ihr gefahren?“, vergewisserte Dillon sich.

„Wir haben nur miteinander telefoniert. Wo sie sich aufhielt, habe ich nie erfahren. Ich hatte Bailey das Versprechen abgenommen, es mir nicht zu verraten. Denn sonst hätte ich wahrscheinlich nicht die Kraft aufgebracht, die Ausbildung zum SEAL abzuschließen, sondern wäre sofort zu Crystal gefahren. Jedenfalls habe ich ihr am Telefon versprochen, zu meinem Ehegelübde zu stehen und sobald wie möglich zu ihr zurückzukehren.“

In den vergangenen Jahren hatte Bane täglich an jenes Gespräch gedacht. Damals hatte er noch einmal Crystals Liebesschwüre hören und sich außerdem vergewissern wollen, dass sie in der Hochzeitsnacht nicht schwanger geworden war. „Wenn sie ein Baby von mir erwartet hätte“, erklärte er seinem Bruder, „hätte ich all meine Pläne über den Haufen geworfen und Crystal zu mir geholt.“

„Heißt das, du weißt, wo du sie findest?“

„Bis gestern hatte ich keine Ahnung. Eine Zeit lang blieben Bailey und Crystal zwar telefonisch in Kontakt. Doch dann verloren sie sich aus den Augen. Nun hat ein Detektiv für mich herausgefunden, dass sie in Texas lebt – und zwar in Dallas. Gleich morgen mache ich mich auf den Weg dorthin.“

1. KAPITEL

Crystal Newsome verließ das Gebäude von Seton Industries – dem Biochemie-Unternehmen, für das sie arbeitete. Rasch überquerte sie den Parkplatz. Plötzlich meinte sie, Schritte hinter sich zu hören. Nervös wandte sie sich um. Aber da war niemand. Bildete sie sich nur ein, verfolgt zu werden, weil sie vorhin diesen Zettel in ihrer Schreibtischschublade gefunden hatte?

Jemand will die Ergebnisse Ihrer Forschungsarbeit an sich bringen. Am besten verschwinden Sie ein paar Tage. Trauen Sie niemandem!

Sie hatte sich im Labor umgesehen. Niemand schien ihr besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Alle hatten sich auf ihre eigenen Projekte konzentriert. War die Warnung nichts weiter als ein dummer Scherz? Wohl kaum. Denn tags zuvor hatte jemand heimlich und sehr geschickt ihren Spind geöffnet. Nur daran, dass ein paar Dinge nicht genau an ihrem Platz lagen, hatte Crystal überhaupt gemerkt, dass ihre Sachen durchwühlt worden waren.

Das alles war sehr beunruhigend.

Crystal erreichte ihr Auto, stieg ein und schloss die Tür. Dann holte sie den Zettel noch einmal aus der Handtasche. Sollte sie wirklich ein paar Tage verschwinden?

Seit einigen Monaten arbeitete sie als Doktorandin bei Seton Industries. Sie wusste, dass ihr Forschungsgebiet viele Menschen interessierte. Erst kürzlich waren zwei Mitarbeiter des Department of Homeland Security bei ihr erschienen, um ihr vorzuschlagen, ihre wissenschaftlichen Forschungen unter dem Schutz des Ministeriums für Innere Sicherheit fortzuführen. Sie hätte mit zwei anderen Biochemikern zusammen in einem Hochsicherheitslabor arbeiten sollen. Doch sie wollte nicht aus Dallas fortziehen, sondern weiterhin an ihrem Plan festhalten, an der Universität von Harvard zu promovieren.

War ihr Entschluss falsch gewesen? Seit sie die Warnung erhalten hatte, fühlte sie sich bedroht. Deshalb achtete sie nun, als sie ihr Auto startete, genau auf die Umgebung.

Als sie zum dritten Mal vor einer roten Ampel halten musste, fiel ihr ein blauer Wagen auf. War der nicht schon an der letzten Ampel hinter ihr gewesen? Ihre Nervosität nahm zu. Sie bog in eine Nebenstraße ein. Und tatsächlich tauchte ein paar Fahrzeuge hinter ihr der blaue Wagen wieder auf.

Verflixt, sie konnte jetzt unmöglich heimfahren! Schließlich hätte sie ihre Verfolger dann direkt zu sich nach Hause geführt. Was also sollte sie tun? Sollte sie jemanden anrufen und um Hilfe bitten? Aber wen? Im Labor arbeiteten noch vier weitere Doktoranden. Sie verbrachten viel Zeit im selben Raum mit ihr, dennoch kannten sie einander kaum. Nur Darnell Enfield hatte versucht, ihr näher zu kommen. Zu nah! Obwohl sie ihm immer wieder versichert hatte, dass sie nicht an ihm interessiert sei, ließ er sie nicht in Ruhe. Schließlich musste sie ihm drohen, sich über ihn zu beschweren. Woraufhin er ihr vorgeworfen hatte, eine frigide Tussi zu sein, auf die ein einsames elendes Leben wartete.

Er ahnte ja nicht, wie einsam sie sich jetzt schon fühlte. Tatsächlich war sie die meiste Zeit ihres Lebens einsam gewesen. Ihre überbesorgten Eltern hatten ständig Angst um sie gehabt, sie daheim unterrichtet und ihr nicht einmal erlaubt, mit anderen Kindern zu spielen. Nur zum gemeinsamen Gottesdienstbesuch hatte sie das elterliche Haus und den dazugehörenden Garten verlassen dürfen. Sie war schon fünfzehn, als der Pastor ihren Vater davon überzeugen konnte, dass der Schulbesuch bei der Entwicklung eines Mädchens sehr, sehr wichtig war.

Wie glücklich war sie gewesen, als sie zum ersten Mal ein Klassenzimmer betrat. Und wie enttäuscht, als sie feststellen musste, dass niemand sich mit ihr anfreunden wollte. Sie galt als Streberin, weil sie rasch lernte und bereits über umfangreiches Wissen verfügte. Gleichzeitig machte man sich über sie lustig, weil ihr die alltäglichen Erfahrungen fehlten, die ihre Klassenkameradinnen als selbstverständlich betrachteten. Jeder Schultag war zur Qual geworden – bis sie Bane traf.

Brisbane Westmoreland, den sie vor fünf Jahren heimlich geheiratet und seitdem nicht mehr gesehen hatte.

Fast drei Jahre lang war Bane ihr einziger Freund gewesen. Er hatte sie besser verstanden als je ein Mensch zuvor oder danach. Und auch sie hatte ihn verstanden. Rasch war er zu ihrem Lebensinhalt geworden.

Ihren Eltern hatte das natürlich nicht gefallen, weshalb sie alle Hebel in Bewegung setzten, um Crystal von Bane fernzuhalten. Er würde sie ausnutzen, hatten sie behauptet. Er sei zu alt für sie, außerdem sei er ein Westmoreland. Ob sie nicht wisse, dass es vor vielen Jahren wegen einer Grundstücksgrenze zum Streit zwischen den Familien gekommen sei.

Der Widerstand der Erwachsenen gegen ihre Freundschaft hatte Crystal und Bane noch mehr zusammengeschweißt. Doch das war lange her …

Crystal brachte ihr Auto vor einer weiteren roten Ampel zum Stehen. Im Portemonnaie fand sie die Visitenkarte des einen Mitarbeiters der Homeland Security. Er hatte sie gebeten, sich zu melden, sobald etwas Ungewöhnliches geschah. Den Staatsbeamten anzurufen und bei ihm Schutz vor den Verfolgern im blauen Auto zu suchen war ein verführerischer Gedanke. Aber was hatte auf dem Zettel mit der Warnung gestanden? Trauen Sie niemandem!

An wen konnte sie sich wenden? Nach dem Tod ihres Vaters war ihre Mutter als Missionarin nach Haiti gegangen. Mit Ausnahme ihrer Tante Rachel hatte Crystal keine anderen Verwandten. Und der alten Dame, die inzwischen recht gebrechlich war, wollte sie keine unnötigen Schwierigkeiten bereiten.

Einen Zufluchtsort gab es allerdings. Ihr Elternhaus in Denver. Crystal war sehr erstaunt gewesen, als sie nach dem Tod ihres Vaters erfuhr, dass er das Anwesen nicht verkauft, sondern es ihr hinterlassen hatte. War es seine Absicht gewesen, ihr auf diesem Wege zu signalisieren, dass er nichts gegen ihre Rückkehr nach Denver einzuwenden hatte?

Doch wenn sie sich dort vor ihren Verfolgern versteckte, würde sie sich all den Erinnerungen stellen müssen, die sie bisher so weit wie möglich von sich geschoben hatte. Vielleicht würde sie sogar feststellen, dass Bane sein Versprechen gebrochen und sich mit einer anderen Frau eingelassen hatte.

Die Vorstellung schmerzte. Rasch sagte Crystal sich, dass Bane sie um die Scheidung gebeten hätte, wenn eine andere Frau in sein Leben getreten wäre. Obwohl … Vor fünf Jahren hatte er geschworen, zu ihr zurückzukommen. Doch Gefühle konnten sich ändern, und Schwüre konnten gebrochen werden. Warum sonst hätte er sich so lange nicht bei ihr melden sollen?

Sie seufzte. Vor dem Gesetz war sie eine verheiratete Frau. Aber sie lebte allein und wusste nicht einmal, wie sie Bane erreichen konnte, wenn irgendein Notfall eintrat. Natürlich hätte sie seine Familie informieren können. Dillon würde vermutlich einen Weg finden, Bane zu kontaktieren. Einige Male war sie kurz davor gewesen, Banes älteren Bruder anzurufen. Getan hatte sie es nie – vor allem, weil die Westmorelands sie für viele der Fehler verantwortlich machten, die Bane begangen hatte.

Womit sie nicht einmal falschlagen. Es war ihre Entscheidung gewesen, so häufig die Schule zu schwänzen, um sich zu treffen. Sie hatte Bane gebeten, sich nicht darum zu kümmern, dass ihr Vater eine einstweilige Verfügung erwirkt hatte, damit Bane sich von ihr fernhielt. Es war sogar ihre Idee gewesen, aus Denver fortzulaufen, um heimlich zu heiraten.

Sie griff in ihre Bluse und zog das silberne Herz heraus, das sie seit ihrer Hochzeit an einem Kettchen um den Hals trug. Bane hatte es ihr anstelle eines Eherings gegeben und ihr erklärt, er wolle ihr das Schmuckstück, das seiner verstorbenen Mutter gehört hatte, als Zeichen seiner Liebe schenken.

Wenn er sie wirklich liebte, warum meldete er sich dann nicht?

Nach dem Tod ihres Vaters hatte Crystal erfahren, dass Dillon ihre Mutter angerufen hatte, um ihr sein Beileid auszusprechen. Bei der Gelegenheit hatte er sich auch nach Crystal erkundigt und erwähnt, dass Bane zur Navy gegangen war.

Durchaus möglich, dass Bane sich längst nicht mehr an sein Eheversprechen gebunden fühlte …

Crystals Gedanken wanderten zurück zu den Verfolgern im blauen Wagen. Sie konnte zur nächsten Polizeistation fahren. Aber würde man sie dort überhaupt ernst nehmen und ihr helfen? Außerdem sollte sie ja niemandem trauen. Verflixt, sie brauchte einen Plan! Und dann fiel ihr ein, was sie tun konnte: Es war nicht mehr lange bis Weihnachten, und in den Läden herrschte großer Andrang. Sie würde zum größten Einkaufszentrum fahren und darauf hoffen, ihre Verfolger in den überfüllten Straßen abhängen zu können. Dann würde sie nach Hause zurückkehren, schnell ein paar Kleidungsstücke einpacken und für eine Weile verschwinden. Auf den Bahamas musste es um diese Jahreszeit wundervoll sein.

Vielleicht würde Seton Industries ihr wegen des unangekündigten Urlaubs Schwierigkeiten machen. Aber das war jetzt ihr kleinstes Problem. Zurzeit zählte nur, dass sie sich in Sicherheit brachte.

Eine halbe Stunde später atmete Crystal auf. Seit sie sich in das Verkehrschaos rund um das Einkaufszentrum gestürzt hatte, war von dem blauen Auto nichts mehr zu sehen. Um kein Risiko einzugehen, fuhr sie auf Umwegen nach Hause. Nirgendwo tauchte ein blauer Wagen auf. Gut! Schade nur, dass sie Dallas nun für eine Weile verlassen musste.

Bane schob sich den Stetson in den Nacken und streckte die Beine, so gut es ging aus. Der SUV, den er am Flughafen gemietet hatte, bot viel Platz. Doch Banes Beine waren lang, und das Stillsitzen behagte ihm nicht. Wo blieb Crystal nur? Nach Auskunft des Privatdetektivs, den er mit der Suche nach ihr beauftragt hatte, kam sie normalerweise gegen siebzehn Uhr nach Hause. Jetzt war es bereits neunzehn Uhr.

Erledigte sie Einkäufe? Oder traf sie sich mit einer Freundin? Das würde er nur erfahren, wenn er wartete, bis sie auftauchte.

Seine Brüder und Cousins waren nicht überrascht gewesen, dass er sich auf die Suche nach Crystal machen wollte. Sie hatten ihn allerdings vor übertriebenen Erwartungen gewarnt. Das galt besonders für Zane, der sich für einen Frauenkenner hielt. Seiner Ansicht nach dürfe Bane nicht damit rechnen, dass Crystal ihren lang vermissten Ehemann begeistert in die Arme schließen würde. Vermutlich würde sie gekränkt sein, weil er sich so lange nicht gemeldet hatte. Auf keinen Fall dürfe er sie gleich ins Schlafzimmer tragen. Um ihr seine Liebe zu beweisen, würde er sie erst eine Weile umwerben müssen.

Er selbst stellte sich das Wiedersehen ganz anders vor. Aber er war bereit, sich zu gedulden, wenn Crystal das von ihm erwartete. Allerdings würde sie sich damit abfinden müssen, dass er von nun an ein Teil ihres Lebens wäre. Wenn nötig würde er eine Weile bei ihr in Dallas leben. Gut, dass er drei Monate Urlaub hatte, ehe er seinen Dienst wieder antreten musste.

Der Gedanke an die SEALs weckte die Erinnerung an seinen gefallenen Freund Laramie Cooper. Bane und seine Kameraden hatten geschworen, Coops Leiche zu finden und sie heim zu seinen Eltern zu bringen. Das waren sie dem Toten schuldig.

Anfangs hatte Bane geglaubt, er könne seine Ehe vor den anderen SEALs geheim halten. Doch bald hatte er einsehen müssen, dass das unmöglich war. Niemand verstand, warum er sich nicht mit einer hübschen Frau einlassen wollte, wenn sich die Gelegenheit dazu bot. Erst als er erklärte, dass er beabsichtige, seiner Ehefrau treu zu bleiben, hatte man ihn in Ruhe gelassen.

Das jahrelange Training bei der Navy und das Leben mit der Gefahr hatten Spuren in Bane hinterlassen. Er war wachsam und sehr vorsichtig geworden. Auch jetzt achtete er auf alles, was um ihn herum geschah. Er war erleichtert gewesen, dass das von Crystal gemietete Haus in einer sicheren Wohngegend lag. Die Straßen waren beleuchtet, die kleinen Gärten gepflegt. Das Gebäude selbst befand sich in gutem Zustand. Allerdings hatte Crystal es bisher nicht weihnachtlich dekoriert. Das war seltsam, denn als Jugendliche hatte sie jede Art von Weihnachtsschmuck geliebt.

Wichtiger als das Weihnachtsfest war für sie wohl nur ihr Geburtstag gewesen. Jener Tag, der auch ihr Hochzeitstag geworden war.

Bane lächelte. Seit ihrer Trennung hatte er ihr regelmäßig Geburtstagskarten, Weihnachtskarten, Valentinsgrüße und lange Briefe geschrieben. Bei der Post waren sie allerdings nicht gelandet. Er wusste damals ja nicht einmal, wo sie lebte. Stattdessen hatte er die Briefe und Karten in einer Aktentasche gesammelt, um sie Crystal eines Tages persönlich zu geben.

Vor fünf Jahren war es Bailey irgendwie gelungen, Crystals Aufenthaltsort herauszufinden. Doch Bane hatte ihr das Versprechen abgenommen, ihm die Adresse nicht zu verraten. Es wäre ihm sonst zu schwergefallen, sich von Crystal fernzuhalten und seine Ausbildung bei der Navy zu beenden.

Crystal würde stolz auf ihn sein, wenn sie erfuhr, wie weit er es gebracht hatte. Warum kam sie nicht endlich? Er plante, erst ein paar Minuten, nachdem sie ins Haus gegangen war, bei ihr zu klingeln. Schließlich wollte er sie weder erschrecken noch ihre Nachbarn mit Stoff für Klatschgeschichten versorgen.

In diesem Moment meldete sich sein Handy. Der Klingelton verriet ihm, dass der Anruf von einem seiner Kameraden kam: Thurston McRoy, genannt Mac.

„Hallo, Mac, was gibt’s?“

„Hast du schon mit ihr gesprochen?“

„Nein, ich warte auf dem Parkplatz vor ihrem Haus. Sie müsste eigentlich längst hier sein.“

„Stell ihr bloß nicht zu viele Fragen, wenn sie kommt. Ihr wart fünf Jahre lang getrennt, und du kennst ihre Gewohnheiten nicht. Vielleicht ist sie beim Friseur, oder sie lässt sich die Nägel machen. Für Frauen sind solche Dinge wichtig.“

Da Mac einer der wenigen verheirateten Männer in Banes Team war, sprach er vermutlich aus Erfahrung. Er hatte erzählt, dass es nach einem längeren Einsatz immer eine Weile dauerte, bis seine Frau sich wieder an ihn gewöhnte.

„Oh, ich glaube da kommt sie.“ Gerade hatte Bane sich nähernde Scheinwerfer entdeckt. „Bis später, Mac.“

„Vergiss meine Ratschläge nicht.“

Jeder glaubt, mir sagen zu müssen, was ich tun soll, dachte Bane leicht gereizt. Doch laut sagte er nur: „Ich kenne Crystal und weiß, wie ich sie behandeln muss.“

Lachend beendete Mac das Telefonat.

Der Wagen hielt an. Erstaunt stellte Bane fest, dass er nervös war. Würde er Crystal endlich wiedersehen? Er fragte sich, ob sie sich in den vergangenen fünf Jahren sehr verändert hatte. Ihre Beine waren so sexy gewesen. Und … Ach, das alles war unwichtig. Sie war mit ihm verheiratet, und er würde seine Rechte als Ehemann geltend machen.

Die Autotür wurde geöffnet. Als Crystal ausstieg, fiel das Licht einer Straßenlaterne auf sie.

Oh Gott, wie schön sie war! Sie kam ihm größer vor. Doch vor allem war sie weiblicher geworden. All diese wundervollen Kurven. Er konnte es kaum erwarten, Crystal von ihrer Kleidung zu befreiern und sie überall zu berühren.

Eine Woge der Erregung erfasste ihn. Gleichzeitig beobachtete er sie mit der beruflichen Distanz eines SEALs. Deshalb merkte er sofort, dass etwas nicht in Ordnung war. Sie wirkte nervös, ging unnatürlich schnell und ließ den Blick wachsam über ihre Umgebung schweifen. Irgendetwas machte ihr Angst.

Dann verschwand sie im Haus.

War es möglich, dass sie von seinem Kommen erfahren hatte und sich vor ihm fürchtete? Nein, für ihre Angst musste es einen anderen Grund geben.

Hatte sie sich womöglich auf eine Affäre eingelassen? Die Vorstellung war unerträglich. Glücklicherweise war sich der Detektiv sicher gewesen, dass Crystal keinen Liebhaber hatte.

Nun, gleich würde er herausfinden, was los war.

Nervös warf Crystal einige Kleidungsstücke in ihren Trolley. Ihr Herz klopfte viel zu schnell. Auf dem kurzen Weg vom Auto zur Haustür hatte sie wieder geglaubt, beobachtet zu werden. Ihr war nichts Verdächtiges aufgefallen, und dennoch … Sie durfte auf keinen Fall die Kontrolle verlieren. Wenn dort draußen jemand war, musste sie ihn in die Irre führen. Sie würde in einigen Zimmern das Licht brennen lassen, das Haus durch die Hintertür verlassen und an der nächsten Straßenecke ein Taxi zum Flughafen nehmen. Deshalb hatte sie sich für den kleinen Trolley entschieden. Wenn ihr auf den Bahamas etwas fehlte, konnte sie es sich dort kaufen. Eines allerdings durfte sie nicht vergessen: das Fotoalbum, das sie für Bane angelegt hatte. Davon trennte sie sich nie.

Sie war das Album an dem Morgen kaufen gegangen, nachdem sie von South Carolina aus mit Bane telefoniert hatte. Das lag nun fünf Jahre zurück. Ihre Eltern hatten sie zu ihrer Tante Rachel geschickt, damit sie Bane nicht mehr sehen konnte. Sie sollte die Schule beenden. Tatsächlich wollte auch Bane, dass sie ihren Abschluss machte. Sie würden ja nur ein paar Monate lang getrennt sein, hatte er gesagt. Doch statt zu ihr zu kommen, hatte er sie lediglich ein einziges Mal angerufen. Damals wollte er wissen, ob sie schwanger war. Und als sie das verneinte, hatte er ihr mitgeteilt, dass er zur Navy gehen würde.

Zu dem Zeitpunkt war sie davon ausgegangen, dass er sich bald wieder bei ihr melden würde. In ein paar Monaten schon würden sie ihr gemeinsames Leben beginnen. Bis dahin würde auch sie etwas aus sich gemacht haben. Also lernte sie fleißig, und nach ihrem hervorragenden Schulabschluss begann sie schließlich zu studieren. Biochemie hatte sie als Hauptfach gewählt.

Crystal ließ sich auf die Bettkante sinken und blätterte in dem Album. Es war die Foto-Chronik ihres Lebens seit jenem Anruf. Alle wichtigen und einige weniger wichtige Ereignisse hatte sie darin für Bane festgehalten. Für ihren Mann, an den sie jeden Tag dachte …

Sie sprang auf und legte das Album in den Trolley. Dann stieß sie einen kleinen Fluch aus. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass Bane so lange fortbleiben würde. Vor allem aber war sie enttäuscht, dass er ihr in all den Jahren nicht einen einzigen Brief geschrieben und sie nicht ein einziges Mal angerufen hatte.

Doch daran wollte sie jetzt nicht denken. Sie würde auf die Bahamas fliegen und Urlaub machen. Nein, als richtigen Urlaub konnte man das wohl nicht bezeichnen. Sie war auf der Flucht, und es war wichtig, keine Spuren zu hinterlassen.

Vielleicht mache ich mich ja selbst verrückt, fuhr es ihr durch den Kopf. Vielleicht habe ich zu viele Krimis gesehen.

Doch der Zettel mit der Warnung war ebenso real wie das blaue Auto in ihrem Rückspiegel.

Autor

Brenda Jackson

Brenda ist eine eingefleischte Romantikerin, die vor 30 Jahren ihre Sandkastenliebe geheiratet hat und immer noch stolz den Ring trägt, den ihr Freund ihr ansteckte, als sie 15 Jahre alt war. Weil sie sehr früh begann, an die Kraft von Liebe und Romantik zu glauben, verwendet sie ihre ganze Energie...

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