Heidi Rice

Heidi Rice wurde in London geboren, wo sie auch heute lebt – mit ihren beiden Söhnen, die sich gern mal streiten, und ihrem glücklicherweise sehr geduldigen Ehemann, der sie unterstützt, wo er kann. Heidi liebt zwar England, verbringt aber auch alle zwei Jahre ein paar Wochen in den Staaten: Sie und ihre beste Freundin lassen dann Männer und Kinder zu Hause und fahren quer durch die nordamerikanische Landschaft. Besonders oft haben sie schon das Monument Valley, den Nantahala Forest, einen riesigen Nationalpark in North Carolina, die Hafenstadt St. Michaels in Maryland und New Orleans besucht. Heidi sieht gerne Filme (am liebsten isst sie dabei Schokolade); sie war auch zehn Jahre lang Filmkritikerin. Vor zwei Jahren beschloss sie allerdings, Romances zu schreiben und dadurch noch mehr Spannung in ihr Leben zu bringen. Irgendwann möchte sie noch lernen, wirklich gut französisch zu sprechen, immerhin hat die Familie ihres Ehemanns französische Wurzeln.

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Heidi Rice im Interview

Wir haben unseren bekanntesten und beliebtesten Autorinnen Fragen gestellt und schöne Antworten bekommen. Diesmal von Heidi Rice:

Warum schreiben Sie, und was inspiriert Sie dazu?

Solange ich denken kann, wollte ich darüber schreiben, wie Menschen sich ineinander verlieben, über diesen aufregenden und manchmal quälenden Prinzess, wie sich zwei Herzen und zwei Seelen finden und zu einer Einheit werden. Inspiration dafür finde ich überall, aber am ehesten auf Reisen. Ich bin sehr gern unterwegs. Von einem Luxusurlaub mit der Familie in einem Château im Burgund bis hin zu einem Urlaub im Wohnmobil in Cornwall – da finden mich die Geschichten!

Wo schreiben Sie am liebsten?

In meinem Büro zuhause in London. Das ist zwar sehr langweilig, aber ich lasse mich sonst beim Schreiben viel zu leicht ablenken. Darin bin ich Meisterin.

Welche Ihrer eigenen Romances mögen Sie am liebsten?

Ehrlich gesagt immer das Buch, das ich gerade fertig gestellt habe, und definitiv nicht das Buch, an dem ich gerade schreibe … Aber ich gebe zu, dass mir mein erster Roman – „Bedded by a Bad Boy“ [Anm. d. Red.: deutscher Titel „Nur eine rasante Affäre?“, erscheint am 21.6.2019 in Julia Exklusiv Band 312] – mit am besten gefällt. Was daran liegt, dass Monroe, ein amerikanischer Bad Boy, der eine Harley fährt, und Jessie, eine temperamentvolle junge Engländerin, meine ersten Hauptfiguren waren, die in einem gedruckten Buch gelandet sind. Sehr gern mag ich auch Held und Heldin aus meinem jüngsten Buch: Casinobesitzer Dante Allegri und Mathegenie Edie Trouvé. Zu „Claiming My Untouched Mistress“ wurde ich durch eine wunderbare Reise inspiriert, die ich vor ein paar Jahren mit meinem Mann an die Côte D’Azur gemacht habe. Dante und Edie waren die ersten Charaktere, die mir ihre Geschichte in der Ich-Person erzählt haben.

Waren Sie jemals in Deutschland, und wenn Ja, wie hat es Ihnen gefallen?

Vor vielen Jahren habe ich Deutschland zusammen mit meinen Eltern besucht und würde sehr gern mal wieder kommen! Meine Schwester ist beim diesjährigen Halbmarathon in Berlin mitgelaufen. Ich habe ihr versprochen, dass ich nächstes Jahr auch daran teilnehme, weil ich immer schon mal nach Berlin wollte – obwohl ich nicht besonders gern laufe. Außerdem habe ich eine kanadische Cousine, die dort mit ihrem deutschen Ehemann lebt. Sie haben gerade ihr erstes Baby bekommen, schon deshalb will ich unbedingt nach Berlin.